Mark Thompson

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Mark Thompson (2008)

Mark Thompson (* 31. Juli 1957 in London) ist ein britischer Medienmanager. Er hatte von 2004 bis 2012 den Posten des Generaldirektors bei der BBC inne. Im November 2012 übernahm er die Position als CEO der New York Times Company, die die führende US-amerikanische Tageszeitung New York Times herausgibt.[1]

Leben[Bearbeiten]

Thompson verbrachte seine Kindheit in Hertfordshire. Nachdem er zunächst das Stonyhurst College besucht hatte, eine von Jesuiten geleitete Hochschule in Lancashire, wechselte er an das Merton College der University of Oxford und machte dort seinen Abschluss in Anglistik.

1979 kam er als Praktikant im Produktionsbereich zur BBC. Er wurde dort fester Mitarbeiter und war unter anderem daran beteiligt, das Verbrauchermagazin „Watchdog“ (ab 1981) und die Frühstücksfernseh-Show „Breakfast Time“ (ab 1983) ins Leben zu rufen. Weitere Stationen in der Sendeanstalt folgten, ehe er 1988 zum Chefredakteur der Hauptnachrichtensendung „BBC Nine O'Clock News“ aufstieg. Mit 30 Jahren war er der jüngste Inhaber dieses Postens in der BBC-Geschichte. 1990 wechselte er in gleicher Funktion zur investigativen Nachrichtensendung „Panorama“.

Ab 1996 war Thompson als Controller für die finanzielle Verwaltung von BBC Two verantwortlich. Später wurde er Director of National and Regional Broadcasting der BBC (1999–2000) sowie schließlich Programmdirektor (ab 2000). Zwischen 2002 und 2004 war er dann als Chief Executive für den Privatsender Channel 4 tätig, ehe er zur BBC zurückkehrte.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. FAZ: „New York Times“ holt neuen Chef von der BBC