Markus Majowski

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Markus Majowski, 2013

Markus Majowski (* 29. April 1964 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler und Komiker.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Der Sohn eines Cellisten der Berliner Philharmoniker absolvierte von 1983 bis 1987 die Schauspielschule von Else Bongers in Berlin, wo er sein Theaterdebüt gab. Parallel machte er eine Gesangsausbildung.

Theater und Fernsehen[Bearbeiten]

Im Anschluss an ein Engagement am Fränkisch-Schwäbischen Städtetheater (heute Landestheater Dinkelsbühl) kehrte Majowski 1989 nach Berlin zurück und spielt dort ständig an der Komödie, am Theater am Kurfürstendamm und am Renaissance-Theater. Er war darüber hinaus fünf Jahre festes Ensemblemitglied vom magazin, der off-Theater Bühne von Martin Wölffer. Nach einem Auftritt in drei Episoden der Schwarzwaldklinik ist Majowski seit 1988 in Film und Fernsehen tätig.

Darauf folgten vor allem Rollen im komischen Fach, sei es im Fernsehen (Höllische Nachbarn) oder im Film (7 Zwerge), aber auch tragische (Die Rote Meile) oder ernste Rollen (als Assistent von Tatort-Kommissar Brinkmann). Von 2002 bis 2008 war Majowski in der Sat.1-Comedy-Serie Die Dreisten Drei – Die Comedy-WG zu sehen. Vom 14. Mai 2007 bis zum 2. Juni 2007 nahm er an der RTL-Show Let’s Dance als Wettstreiter teil. Am 13. Juli 2008 war er in Das Perfekte Promi Dinner auf VOX zu sehen.

Im Mai und Juni 2010 spielte er eine der Hauptrollen in der Komödie Ein Heimspiel von Charles Lewinsky in der Komödie im Marquardt in Stuttgart. Im Sommer 2011 stellte Markus Majowski bei den Karl-May-Spielen Bad Segeberg im Stück Der Ölprinz an der Seite von Erol Sander die Rolle des „Kantor Hampel“ dar.

Im Mai, Juni und Juli 2012 spielt Markus Majowski die Hauptrolle in Der Mann der sich nicht traut von Curth Flatow im Theater am Dom in Köln. Regie führt Jürgen Wölffer.

2013 spielte er die Rolle des „Volker“ in der Neuinszenierung der Nibelungen von Dieter Wedel bei den Nibelungenfestspielen Worms (Born To Die) in Worms (5.–21. Juli 2013).[1]

Werbung[Bearbeiten]

Für ein breites Publikum wurde er erst durch das Werbefernsehen zu einer festen Größe: Von 1997 an verkörperte er insgesamt zehn Jahre lang in zahlreichen Spots der Deutschen Telekom den freundlichen und humorvollen Verkäufer T. Neumann, der alleine oder mit prominenten Partnern wie Jan Ullrich, Rudi Carrell, Nina Hagen und Udo Lindenberg „Telefone mit ohne Schnur“ empfahl.

Majowski ist auch im Bereich Parteiwerbung tätig, zur Bundestagswahl 1994 trat er in einem Wahlwerbespot der PDS auf, 2009 warb er in einem Video für das team2009 der CDU, deren Mitglied er ist.[2] In diesem betonte er, ein „echter Fan“ von Angela Merkel zu sein. Weiterhin erklärte er in dem Video, er habe „in den letzten Jahren festgestellt, dass während der Regierungszeit von Angela Merkel Deutschland einfach schöner geworden ist“ (siehe auch: Testimonial). Die Junge Union entfernte den Videoclip nach wenigen Wochen von ihrer Website aufgrund des Wunsches von Majowski.[3]

Majowski macht seit mehreren Jahren Werbung für Wiesenhof.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Am 17. Juli 2003 wurde gegen Majowski ein Strafbefehl von 90 Tagessätzen erlassen, weil er Kinder, die ihm einen Klingelstreich gespielt hatten, mit Kieselsteinen bewarf und leicht verletzte.[4]
  • Gemeinsam mit seinem Sohn und seiner Ehefrau lebt der Schauspieler in Berlin. Sein Neffe Alexander Schäfer war ebenfalls als Schauspieler tätig.
  • Majowski unterstützte im Jahr 2009 zusammen mit der Jungen Union Berlin die Initiative Pro Reli.[5]
  • Majowski engagiert sich als Ehren-Botschafter für das Zentrum für Trauernde Kinder in Bremen.
  • Er ist weiterhin Botschafter des Deutschen Kinderhilfswerkes.[6]
  • 2004 spielte er den Zwerg „Cookie“ in 7 Zwerge, an der Fortsetzung konnte er jedoch nicht mitwirken, da er zum Zeitpunkt des Drehs bereits vertraglich an das Theaterhaus Hamburg gebunden war.[7]
  • Am 25. April 2013 kam seine Autobiografie Markus, glaubst du an den lieben Gott? auf den Markt, in der er u. a. über seine Drogen- und Alkoholsucht und über seine Bisexualität schrieb.[8][9]
  • Majowski bekannte sich in einer Fernsehtalksendung zu einem persönlichen christlichen Glauben.[10]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pressekonferenz der Nibelungenfestspiele
  2. Katherina Reiche mit Schauspieler Markus Majowski bei der Potsdamer Tafel CDU Brandenburg
  3. StudioTalk SWR Contra, 5. Juni 2010
  4. Silke Stuck: Aus der Rolle gefallen. In: Berliner Zeitung, 25. Juli 2003, S. 3
  5. „Unterwegs im Auftrag des Herrn“ – Der Komiker Markus Majowski unterstützt gemeinsam mit der Jungen Union Berlin die Initiative Pro Reli. pro-reli.de
  6. Prominente Unterstützer – Markus Majowski.
  7. Interview mit Majowski MP3-Format; 25 MB
  8. amazon.de
  9. express.de
  10. "Das Gespräch"=Bibel-TV vom 07.07.14(22-22.30h) m. Wolfgg.Severin