Markus Miller

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Dieser Artikel behandelt einen deutschen Fußballer. Der US-amerikanische Bassist ist unter Marcus Miller zu finden.
Markus Miller

Markus Miller im KSC-Trikot

Spielerinformationen
Geburtstag 8. April 1982
Geburtsort Lindenberg im AllgäuDeutschland
Größe 189 cm
Position Tor
Vereine in der Jugend

bis 2000
FC Lindenberg
FC Wangen 05
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2000–2002
2002–2003
2003–2010
2003–2004
seit 2010
seit 2010
VfB Stuttgart II
FC Augsburg
Karlsruher SC
Karlsruher SC II
Hannover 96
Hannover 96 II
44 (0)
18 (0)
183 (0)
23 (0)
0 (0)
7 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2010/11

Markus Miller (* 8. April 1982 in Lindenberg im Allgäu) ist ein deutscher Fußballtorhüter.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Vereinskarriere

[Bearbeiten] Anfänge, VfB Stuttgart und FC Augsburg

Miller spielte in der Jugend für den FC Lindenberg und den FC Wangen 05. Im Jahr 2000 begann er seine Profikarriere beim VfB Stuttgart, wurde dort allerdings ausschließlich in der zweiten Mannschaft eingesetzt. Nach zwei Jahren in Stuttgart wechselte Miller zum FC Augsburg.

[Bearbeiten] Karlsruher SC

Nach nur einer Spielzeit in Augsburg wechselte er zur Saison 2003/04 zum Karlsruher SC, bei dem Miller in sieben Jahren insgesamt 183 Erst- und Zweitligaspiele absolvierte.

Beim einem Auswärtsspiel des KSC bei Hansa Rostock im Oktober 2007 zog er sich einen Riss des hinteren Kreuzbandes zu. Lediglich 82 Tage danach stieg der Allgäuer nach einem umfangreichen Rehabilitationsprogramm wieder in das Mannschaftstraining ein und gab in einem Testspiel gegen Greuther Fürth sein Comeback.

Im Oktober 2008 verlängerte Miller seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag beim Karlsruher SC um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2010.[1] Nachdem Karlsruhe im Sommer 2009 in die 2. Bundesliga abgestiegen war, wurde Miller jedoch ein Vereinswechsel nahegelegt, da der Verein die ihm vertraglich zugesicherten Prämien nicht mehr bezahlen konnte und zudem auf Ablösezahlungen angewiesen war.[2] Zugleich wurde der bisherige Ersatztorhüter Jean-François Kornetzky als neue Nummer eins aufgebaut. Ein Wechsel Millers in der Sommerpause kam nicht zustande – er kehrte Anfang September 2009 zu deutlich verminderten Bezügen in den Lizenzspielerkader des Karlsruher SC zurück.[3] Nach dem vierten Spieltag der Zweitligasaison 2009/10 wurde Miller wieder zum Stammtorhüter der ersten Mannschaft berufen.

[Bearbeiten] Hannover 96

Nach Auslaufen seines Vertrages wechselte Miller zur Saison 2010/11 zu Hannover 96. Er bekam die Rückennummer 14.[4] Miller verletzte sich und machte bis zum Rückrundenstart 2010/11 kein Spiel für Hannover. Nach einer Knieverletzung war er nur noch die Nummer drei hinter Florian Fromlowitz und Ron-Robert Zieler. Markus Miller kam am 13. Februar 2011 in der Regionalliga Nord (0:3 gegen RB Leipzig) zu seinem ersten Einsatz in der Reserve der 96er. Im März 2011 verlängerte Markus Miller seinen Vertrag bei Hannover 96 bis zum Ende der Saison 2012/2013. Nach Ende der Saison 2010/11 wurde Miller nach dem Abgang von Fromlowitz die Nummer 2 hinter Zieler und vor Samuel Radlinger.

Am 5. September 2011 gab Hannover 96 bekannt, dass sich Miller wegen einer „mentalen Erschöpfung […] ab sofort stationär behandeln lassen“ und damit dem Team „auf ungewisse Zeit nicht zur Verfügung stehen“ werde.[5] Am 21. November 2011 stieg Miller nach erfolgreich behandelter mentaler Erschöpfung wieder in das Mannschaftstraining ein.[6] Am 15. Dezember 2011 absolvierte M. Miller sein erstes Pflichtspiel für Hannover 96 (in der Gruppenphase der UEFA Europa League gegen Worskla Poltawa).[7]

[Bearbeiten] Erfolge

  • Aufstieg in die Bundesliga mit dem Karlsruher SC (2007)

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Focus online: KSC-Keeper Miller verlängert Kontrakt bis 2010
  2. Kicker.de: Der Fall Miller
  3. ksc.de: Keeper wieder im Team
  4. Kicker.de: Hannover schnappt sich Miller und Pogatetz
  5. hannover96.de: Mentale Erschöpfung bei Markus Miller
  6. Willkommen zurück, Markus!
  7. Markus Miller nach seinem erfolgreichen Comeback (abgerufen am 16. Dezember 2011).
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