Marshall Herskovitz

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Marshall Herskovitz (* 23. Februar 1952 in Philadelphia, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Filmproduzent, Drehbuchautor und Regisseur.

Leben[Bearbeiten]

Herskovitz absolvierte ein Studium an der Brandeis University und wechselte dann zum American Film Institute. Hier traf er 1975 auf Edward Zwick. Seither verbindet die beiden eine bis heute andauernde Partnerschaft. So entwickelten die beiden u.a. die Fernsehserie Die besten Jahre (1987–1991) und arbeiteten bei zahlreichen Filmprojekten zusammen. 1985 gründeten sie die mit The Bedford Falls Company eine eigene Produktionsfirma.[1] Ihre erste Kooperation war der Fernsehfilm Special Bulletin aus dem Jahr 1983, für den die beiden auch einen Emmy gewannen.

Herskovitz gab mit der Inszenierung zweier Folgen der Serie Eine amerikanische Familie in den Jahre 1979/1980 sein Debüt als Regisseur. An dieser Serie war er auch Produzent und Drehbuchautor beteiligt. 1993 folgte mit Mein Vater – Mein Freund sein erster Spielfilm. Weitere Regiearbeiten folgten, vor allem für verschiedene Fernsehprojekte.

2001 war er gemeinsam mit Laura Bickford und Edward Zwick für Traffic – Macht des Kartells für den Oscar in der Kategorie Bester Film nominiert. 2006 zeichnet ihn das American Film Institute mit dem Franklin J. Schaffner Award aus. 1983, 1988 sowie 2001 wurde er jeweils mit einem Humanitas-Preis ausgezeichnet. Auch konnte er mehrere Emmys gewinnen.

Herskovitz ist Vater zweier Kinder.[2]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Produzent
Regisseur
Drehbuchautor
  • 1977–1979: Eine amerikanische Familie (Family, Fernsehserie, vier Folgen)
  • 1990: Dem Tod ganz nah (Extreme Close-Up)
  • 2003: Last Samurai
  • 2010: Love and other Drugs – Nebenwirkung inklusive

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. huffingtonpost.com, abgerufen am 26. Februar 2014
  2. filmreference.com, abgerufen am 26. Februar 2014