Marta (Latium)

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Marta
Wappen
Marta (Italien)
Marta
Staat: Italien
Region: Latium
Provinz: Viterbo (VT)
Koordinaten: 42° 32′ N, 11° 56′ O42.53444444444411.925833333333315Koordinaten: 42° 32′ 4″ N, 11° 55′ 33″ O
Höhe: 315 m s.l.m.
Fläche: 33,34 km²
Einwohner: 3.508 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 105 Einw./km²
Postleitzahl: 01010
Vorwahl: 0761
ISTAT-Nummer: 056034
Volksbezeichnung: Martani
Schutzpatron: Santa Marta
Website: Gemeinde

Marta ist eine Gemeinde mit 13.568 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der Provinz Viterbo in der italienischen Region Latium am Südwestufer des Bolsenasees.

Panorama von Marta

Geographie[Bearbeiten]

Marta liegt 100 km nordwestlich von Rom, 40 km nördlich von Tarquinia und 23 km nordwestlich von Viterbo. Hier befindet sich der einzige Ausfluss aus dem Bolsenasee, das Flüsschen Marta, das den See ins Tyrrhenische Meer entwässert. Zum Gemeindegebiet gehört die Isola Martana im Bolsenasee. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Höhe von 260 bis 430 m s.l.m.

Die Gemeinde liegt in der Erdbebenzone 3 (wenig gefährdet).[2]

Die Nachbargemeinden sind Capodimonte, Montefiascone, Tuscania und Viterbo.

Verkehr[Bearbeiten]

Marta liegt an der strada provinciale SP 8 Strada Martana, die den Ort mit der Via Cassia verbindet, die von Rom über Siena nach Florenz führt. Die nächste Autobahnauffahrt auf die A1 Autostrada del Sole ist in 42 km Orvieto. Der nächste Bahnhof liegt in Montefiascone an der Bahnstrecke Orte-Viterbo in 14 km Entfernung.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde im Jahr 726 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1871 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 1.452 1.460 2.022 2.692 2.953 3.260 3.279 3.372 3.436

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten]

Lucia Catanesi (Bürgerliste Rinnovamento) wurde im Mai 2006 zur Bürgermeisterin gewählt.[3]

Partnergemeinden[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen zeigt die Heilige Martha, die dem Ort auch ihren Namen gegeben hat.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Wichtiger Wirtschaftszweig ist der Tourismus. In Marta steht eine moderne Fischaufzuchtstation um der Fischerei im Bolsenasee die Grundlage zu sichern.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.
  2. Italienischer Zivilschutz
  3. La Repubblica am 29. Mai 2006

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Marta (Italy) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien