Martigny

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Dieser Artikel beschreibt die Stadt in der Schweiz, weitere Bedeutungen siehe Martigny (Begriffsklärung).
Martigny
Wappen von Martigny
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Wallis (VS)
Bezirk: Martigny
BFS-Nr.: 6136i1f3f4
Postleitzahl: 1920
UN/LOCODE: CH MGY
Koordinaten: 571233 / 10545746.1000057.066654471Koordinaten: 46° 6′ 0″ N, 7° 4′ 0″ O; CH1903: 571233 / 105457
Höhe: 471 m ü. M.
Fläche: 24.97 km²
Einwohner: i16'897 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 677 Einw. pro km²
Website: www.martigny.ch
Martigny la Ville

Martigny la Ville

Karte
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Martigny (französisch [maʀtiɲi], frankoprovenzalisch [martiɲˈəː], [a martəɲˈi]; deutsch Martinach, lateinisch Octodurum, französisch auch Octodure) ist eine politische Gemeinde und Hauptort des gleichnamigen Bezirkes im schweizerischen Kanton Wallis.

Geographie[Bearbeiten]

Die Stadt Martigny liegt im französischsprachigen Unterwallis, an der Mündung der Dranse in die Rhône. Martigny besteht aus den Ortsteilen:

  • Martigny-Ville (475 m ü. M.), im Talgrund
  • Martigny-Bourg (486 m ü. M.), am Eingang ins Val de Bagnes
  • La Bâtiaz, auf der linken Seite der Dranse gegenüber Martigny-Ville (bildete 1845–1956 eine selbständige Gemeinde)

Martigny-Combe auf dem linken Ufer der Dranse bildet eine eigene politische Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten]

In seinem Namen bewahrt Martigny die Erinnerung an den Sendboten Martinus (4. Jahrhundert), nach dem der keltische Ort Octodurum 57 v. Chr. genannt, von den Römern erobert und in Forum Claudii Vallensium umbenannt wurde. Im frühen Mittelalter (ab dem 4. Jahrhundert) wurde dann wieder die alte keltische Schreibweise Octodurum oder Octodurus gebräuchlich.

Siehe auch in der Geschichte des Wallis den Abschnitt über Martigny in der römischen Zeit.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Nach Angaben aus Meyers Konversationslexikon hatte Martigny la Ville um 1888 1'525, Martigny le Bourg 1'303 und Martigny-Combe 1'714 Einwohner.

Entwicklung der Einwohnerzahl:

  • 1980: 11'309 (2. Dezember)
  • 1990: 13'481 (4. Dezember)
  • 2000: 14'361 (5. Dezember)
  • 2005: 14'973 (31. Dezember)

Verkehr[Bearbeiten]

Martigny ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Straße und Eisenbahn.

Von der Nationalstrasse 9 zweigen hier die Straßen nach Aosta (über den Grossen St. Bernhard) und nach Chamonix ab.

Die Stadt befindet sich an der Linie Lausanne-Brig (Simplonbahn). Die Transports de Martigny et Régions (TMR) betreiben Eisenbahnlinien nach Orsières, Le Châble und Le Châtelard (Richtung Chamonix, Frankreich).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Gärten mit Statuen im Museum Pierre Gianadda

Sonstiges[Bearbeiten]

Am Ort gibt es einen Verein der Verkehrsfreunde, der zum Teil Original-Fahrzeuge von 1906 erhält und betreibt (Nostalgiefahrten auf der 1-Meter-Bahnstrecke, Strassenbahn).

Das im Kanton Luzern gelegene Sursee ist Freundschaftsstadt von Martigny.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Martigny – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
Laubengänge
Château de la Bâtiaz
Amphitheater Martigny
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