Martin-Busch-Hütte
| Martin-Busch-Hütte DAV Hütte Kategorie I |
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| Lage | im hintersten Niedertal; Tirol, Österreich; Talort: Vent | |
| Gebirgsgruppe | Ötztaler Alpen | |
| Geographische Lage | 46° 48′ 4″ N, 10° 53′ 13″ O46.80111111111110.8869444444442501Koordinaten: 46° 48′ 4″ N, 10° 53′ 13″ O | |
| Höhenlage | 2.501 m ü. A. | |
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| Besitzer | DAV-Sektion Berlin | |
| Hüttentyp | Hütte | |
| Übliche Öffnungszeiten | Ende Juni bis Ende September, Anfang März bis Mitte Mai | |
| Beherbergung | 49 Betten, 72 Lager, 40 Notlager | |
| Winterraum | 15 Lager | |
| Weblink | Hütten-Website | |
| Hüttenverzeichnis | OeAV DAV | |
Die Martin-Busch-Hütte ist eine Alpenvereinshütte der Sektion Berlin des deutschen Alpenvereins.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Lage
Die Martin-Busch-Hütte liegt auf 2.501 m ü. A. südwestlich von Vent in den Ötztaler Alpen, südöstlich unter der Kreuzspitze im hintersten Niedertal in der Nähe der kleinen Schlucht des Niederbachs.
[Bearbeiten] Hüttenanstieg
Von Vent ist die Hütte auf einem geschotterten Fahrweg zu Fuß in 2½ bis 3 Stunden erreichbar. Von Vent zunächst taleinwärts, dann links ab, später über die Venter Ache und weiter über die Niedertaler Ache. Zunächst etwas steiler in einer Kehre zum Eingang in das Niedertal und später mäßig steil vorbei am Ochsenleger und der Schäferhütte zur schon von weitem sichtbaren AV-Hütte.
[Bearbeiten] Geschichte
Ein Vorgänger der heutigen Martin-Busch-Hütte war die 1877 errichtete Samoar-Hütte. Sie wurde 1961 von einer Lawine zerstört. Ihre Reste finden sich etwa 30 m oberhalb der Martin-Busch-Hütte. Die Samoar-Hütte wurde 1911 von der DAV-Sektion Mark Brandenburg erworben. Sie erwies sich jedoch rasch als zu klein. 1938 begann man daher mit dem Bau einer neuen Unterkunft unter dem Namen „Hermann-Göring-Haus“ durch die Organisation Todt. Der Zweite Weltkrieg verhinderte jedoch ihre Fertigstellung.
Nach 1945 wurde die noch nicht ganz fertiggestellte Hütte - nun unter dem Namen Neue-Samoar-Hütte - von österreichischen Zöllnern genutzt. In den folgenden Jahren verwaltete der österreichische Alpenverein die Hütte und stellte den Innenausbau bis 1952 fertig.[1]
1958 übergab man die Hütte an die Sektion Berlin als Nachfolger der aufgelösten Sektion Mark Brandenburg. Bereits zwei Jahre zuvor hatte man sich innerhalb des Deutschen Alpenvereins darauf geeinigt, die Hütte nach dem Tiroler Landesschulrat und Hofrat Martin Busch zu benennen, der nach dem Krieg die Verwaltung der Hütte leitete.[2]
[Bearbeiten] Tourenmöglichkeiten
- Kreuzspitze in ca. 3 Stunden
- Similaun in ca. 5 Stunden
- Mutmalspitze in ca. 4 Stunden
- Hintere Schwärze in ca. 5½ Stunden
- Fineilspitze in ca. 4 Stunden
- Saykogel
[Bearbeiten] Übergänge zu anderen Hütten
- Similaunhütte in ca. 1½ Stunden
- Ramolhaus in ca. 4 bis 5 Stunden
- Hochjochhospiz je nach Route 4 bis 5 Stunden
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Internetseite der DAV-Sektion Berlin zur Hütte
- ↑ Internetseite über die Namen alpiner Schutzhütten