Martin Breinschmid

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Martin Breinschmid (* 26. April 1970 in Wien) ist ein Vibraphonist, Schlagzeuger und Perkussionist im Bereich des Jazz und der klassischen Musik.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Breinschmid, dessen Bruder Georg ebenfalls Musiker ist, schloss 1988 sein Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit ausgezeichnetem Erfolg ab.

Seitdem ist er Mitglied des Orchesters der Vereinigten Bühnen Wien und hat in dieser Funktion in zahlreichen Musicals wie Cats, Das Phantom der Oper oder Elisabeth mitgewirkt Als symphonischer Perkussionist hat er mit den Wiener Symphonikern, dem Concentus Musicus, dem Ensemble „die reihe“ und zahlreichen weiteren kammermusikalischen und sinfonischen Formationen gewirkt. 1999 trat Breinschmid als Soloperkussionist beim Tokushima Festival in Japan auf.

Im Jazzbereich leitet er ein eigenes Quartett, dem u.a. Herbert Swoboda und sein Bruder angehört. Mit seinen Radio Kings spielten Allan Vaché, Dan Barrett, Tommy Vig, Pete York oder Engelbert Wrobel. Mit Woody Schabata leitet er das Quartett Hot Mallets. Bei verschiedenen Auftritten von Dave Brubeck in Wien spielte er Vibraphon. 2004 war er als Perkussionist an der Aufführung von Joe Zawinuls „Stories of the Danube“ beteiligt. Weiter konzertierte er bisher mit so unterschiedlichen Jazzmusikern wie Buddy DeFranco, Terry Gibbs, Ken Peplowski, Jake Hanna, Bucky Pizzarelli, Peanuts Hucko, Lee Harper, Hawe Schneider oder Bill Ramsey. 2008 war er mit Hugo Strasser und mit Frank Roberscheuten international auf Tournee. Außerdem spielt er mit dem Concert Jazz Orchestra Vienna und der Swing Time Big Band.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]