Martin Dulig
Martin Tobias Dulig (* 26. Februar 1974 in Plauen) ist ein deutscher Politiker (SPD), Landesvorsitzender der SPD Sachsen und Fraktionsvorsitzender im Sächsischen Landtag.
Leben [Bearbeiten]
Nach seiner Berufsausbildung zum Maurer mit Abitur (1990 bis 1992) arbeitete Dulig bis 1998 als Jugendbildungsreferent im SPD-Landesverband Sachsen und beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Von 1998 bis 2004 studierte er an der Technischen Universität Dresden Erziehungswissenschaft und schloss dieses Studium als Diplompädagoge ab. Seitdem arbeitete er freiberuflich als Trainer in der Erwachsenenbildung.
Martin Dulig lebt in Moritzburg, ist verheiratet und Vater von sechs Kindern.
Politik [Bearbeiten]
In die SPD ist Dulig 1992 eingetreten und wurde 1999 zum Landesvorsitzenden der Jusos gewählt. Dieses Amt übte er bis 2004 aus. Seit 1999 ist er im Landesvorstand seiner Partei vertreten und außerdem Vorsitzender im Unterbezirk Meißen. Bereits von 2004 bis 2007 übernahm er den Vorsitz des SPD-Unterbezirks Dresden-Elbe-Röder.
Seit Oktober 2004 ist er Mitglied des Sächsischen Landesparlaments und wurde im Januar 2005 in das Amt des Parlamentarischen Geschäftsführers der SPD-Fraktion gewählt. 2007 übernahm er von Cornelius Weiss den Vorsitz der Landtagsfraktion. In der Fraktion ist er darüber hinaus Mitglied im Arbeitskreis für Bildung, Wissenschaft, Kultur, Soziales und Sport.
Am 24. Oktober 2009 wurde er auf einem außerordentlichen Landesparteitag zum neuen Vorsitzenden der sächsischen SPD gewählt. Er übernahm damit das Amt von Thomas Jurk.
Neben seiner parteipolitischen Arbeit ist er engagiert im Beirat des Forums Ostdeutschland der Sozialdemokratie e. V., als stellvertretender Vorsitzender des Netzwerks für Demokratie und Courage e. V., im Kuratorium Innovationsforum Ost e. V. in Potsdam, als Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Akademie für Unternehmensführung und Consulting e. V., als Vorsitzender von Impreuna-Brücken nach Osteuropa e. V. und im Beirat der sächsischen Arbeiterwohlfahrt (AWO).
Weblinks [Bearbeiten]
- Persönliche Homepage
- Homepage beim Sächsischen Landtag
- Interview mit Martin Dulig auf Dresden Fernsehen vom 23. Februar 2010 (abgerufen am 24. Februar 2010)
- Politische Aussichten im Interview mit M.Dulig auf DRESDENEINS.TV Juni 2010
Baden-Württemberg: Nils Schmid | Bayern: Florian Pronold | Berlin: Jan Stöß | Brandenburg: Matthias Platzeck | Bremen: Andreas Bovenschulte | Hamburg: Olaf Scholz | Hessen: Thorsten Schäfer-Gümbel | Mecklenburg-Vorpommern: Erwin Sellering | Niedersachsen: Stephan Weil | Nordrhein-Westfalen: Hannelore Kraft | Rheinland-Pfalz: Roger Lewentz | Saarland: Heiko Maas | Sachsen: Martin Dulig | Sachsen-Anhalt: Katrin Budde | Schleswig-Holstein: Ralf Stegner | Thüringen: Christoph Matschie
Bundestag: Frank-Walter Steinmeier
Landtage:
Baden-Württemberg: Claus Schmiedel | Bayern: Markus Rinderspacher | Berlin: Raed Saleh | Brandenburg: Ralf Holzschuher | Bremen: Björn Tschöpe | Hamburg: Andreas Dressel | Hessen: Thorsten Schäfer-Gümbel | Mecklenburg-Vorpommern: Norbert Nieszery | Niedersachsen: Johanne Modder | Nordrhein-Westfalen: Norbert Römer | Rheinland-Pfalz: Hendrik Hering | Saarland: Stefan Pauluhn | Sachsen: Martin Dulig | Sachsen-Anhalt: Katrin Budde | Schleswig-Holstein: Ralf Stegner | Thüringen: Uwe Höhn
Fett = Partei- und Fraktionsvorsitzender
Kursiv = Opposition (nicht in Sachsen: auch Oppositionsführer)
Otto Buchwitz (1945–1946) | Michael Lersow (1990–1993) | Karl-Heinz Kunckel (1993–1999) | Constanze Krehl (1999–2004) | Thomas Jurk (2004–2009) | Martin Dulig (seit 2009)
Karl-Heinz Kunckel (1990–1999) | Thomas Jurk (1999–2004) | Cornelius Weiss (2004–2007) | Martin Dulig (seit 2007)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dulig, Martin |
| ALTERNATIVNAMEN | Dulig, Martin Tobias (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (SPD), MdL |
| GEBURTSDATUM | 26. Februar 1974 |
| GEBURTSORT | Plauen |