Martin Knutzen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Martin Knutzen (* 14. Dezember 1713 in Königsberg; † 29. Januar 1751 ebenda) war ein deutscher Philosoph.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Der Sohn des Kaufmanns Hagen Knutzen begann seine Ausbildung an der Altstädtischen Pfarrschule und schrieb sich 1726 an der Universität Königsberg ein. Zu seinen Lehrern zählten Franz Albert Schultz, Johann Gottfried Texte (1704–1772 Physiker) und Abraham Wolf (1680–1731 Theologe). Nach dem Erwerb des Magistergrades 1733 in Königsberg wurde er dort 1735 zum außerordentlichen Professor für Logik und Metaphysik verpflichtet. Im Jahr 1744 wurde er zum Adjunkten ernannt mit Zuständigkeit für die Schlossbibliothek und zum Oberinspektor der Universität Königsberg.

Seine Schüler waren unter anderem Immanuel Kant und Johann Georg Hamann.

Werke[Bearbeiten]

  • Philosophischer Beweis von der Wahrheit der christlichen Religion, 1740
  • Commentatio Philosophica De Humanae Mentis Individua Natura, 1741
  • Philosophische Abhandlung von der immaturellen Natur der Seele, 1744
  • Vernünftige Gedanken von den Cometen, 1744
  • Systema Causarum Efficientium Seu Commentatio Philosophica De Commercio Mentis Et Corporis Per Influxum Physicum Explicando, Ipsis Illustris Leibnitii Principiis Svperstructa, 1745

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]