Martin Rikli

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Martin Rikli (* 19. Januar 1898 in Zürich; † 7. April 1969 ebenda) war ein Schweizer Regisseur und Dokumentarfilmer in der Zeit des Nationalsozialismus.

Rikli studierte Chemie und Physik in Zürich und Dresden, spezialisierte sich auf Fotochemie und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei den Zeiss-Ikon-Werken in Dresden. Später nahm er an diversen Expeditionen der Nationalsozialisten teil und zeigte sich für die filmische Berichterstattung verantwortlich. Er gilt als erster NS-„Propaganda-Berichterstatter“. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er wieder in Zürich.

Die Filmhistorikerin Kerstin Stutterheim arbeitet derzeit an einer ausführlichen Darstellung zu Leben und Werk Riklis.[1]

Filme (Auswahl)[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Martin Rikli: Ich filmte für Millionen. Fahrten, Abenteuer und Erinnerungen eines Filmberichters. Berlin 1942
  • Jeanpaul Goergen: Propaganda für ein modernes Äthiopien. Martin Rikli als Sonderberichterstatter der Ufa 1935 in Abessinien. In: Filmblatt 16. Jg., Nr. 45 Sommer 2011, ISSN 1433-2051, S. 3-16.
  • Kerstin Stutterheim: Röntgenstrahlen und Küchenzauber. Kulturfilme der zwanziger und dreißiger Jahre von Martin Rikli. in: Filmblatt 10. Jg., Nr. 10 Frühjahr/Sommer 2005, ISSN 1433-2051, S. 33-39.

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Jeanpaul Goergen: Propaganda für ein modernes Äthiopien. Martin Rikli als Sonderberichterstatter der Ufa 1935 in Abessinien. In: Filmblatt 16. Jg., Nr. 45 Sommer 2011, ISSN 1433-2051, S. 3-16, hier S. 3.