Martin Seligman

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Martin E. P. Seligman (* 12. August 1942 in Albany (New York)) ist ein US-amerikanischer Psychologe.

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[Bearbeiten] Wirken

Er ist seit Ende des Jahres 2005 Robert A. Fox Leadership Professor of Psychology an der University of Pennsylvania. Hier war er zuvor Leiter des klinischen Trainingprogramms. Seligman war als Leiter der Abteilung für Klinische Psychologie bei der American Psychological Association (APA) tätig. Im Jahr 1996 wurde Seligman mit der größten Mehrheit in ihrer Geschichte zum Präsidenten der APA gewählt. Seligman ist der Gründungsherausgeber des Prevention and Treatment Magazine (der elektronischen APA Zeitschrift), im Beratungsauschuss des Parents Magazine tätig und Vorsitzender des wissenschaftlichen Ausschusses bei der Foresight, Inc.

Seligman ist wohl am bekanntesten für seine Arbeit an der Idee der „erlernten Hilflosigkeit“ und für seine Beiträge auf dem Gebiet der positiven Psychologie, wo er eine Pionierfunktion übernommen hat. Er prägte den psychologischen Begriff des Sauce-Béarnaise-Syndroms, das eine Aversion gegen Nahrungsmittel beschreibt, die im Zusammenhang mit Übelkeit entsteht, wenn auch diese eine andere Ursache hat. Im Rahmen seiner Forschung zum Phänomen der „erlernten Hilflosigkeit“ hat Seligman diversen Hunden mit Elektroschocks erhebliche Schmerzen zugefügt, um die Auswirkungen aversiver Reize auf Psyche und Verhalten dieser Tiere zu untersuchen. [1] Hierbei zeigte sich, dass Tiere, die aversive Reize nicht kontrollieren konnten, in späteren Situationen Passivität und Hilflosigkeit zeigen. Er lieferte somit entscheidende Fortschritte für die Behandlung der Depression, die bis dato nur durch psychoanalytische Verfahren erfolgreich behandelt werden konnte.

Seligman ist auch ein Bestsellerautor, der über das Themenfeld positive Psychologie schreibt, wie z. B. Das optimistische Kind (Optimistic Child), Pessimisten küsst man nicht (Learned Optimism) und Wahre Freude (2002, Authentic Happiness). Er schrieb auch Was du ändern kannst und was nicht (What You Can Change and What You Can't).

[Bearbeiten] Werke (Auswahl)

  • 1975: Helplessness. On Depression, Development and Death. San Francisco: Freeman and Comp. ISBN 0-7167-0751-9
    • 1979: Erlernte Hilflosigkeit. München, Wien, Baltimore: Urban und Schwarzenberg. ISBN 3-541-08931-8
  • 1990: Learned Optimism. New York: Knopf. (reissue edition, 1998, Free Press, ISBN 0-671-01911-2)
  • 1993: What You Can Change and What You Can't: The Complete Guide to Successful Self-Improvement. New York: Knopf. ISBN 0-679-41024-4 (Paperback reprint edition, 1995, Ballantine Books, ISBN 0-449-90971-9)
  • 1996: The Optimistic Child: Proven Program to Safeguard Children from Depression & Build Lifelong Resilience. New York: Houghton Mifflin. (Paperback edition, 1996, Harper Paperbacks, ISBN 0-06-097709-4)
  • 2002: Authentic Happiness: Using the New Positive Psychology to Realize Your Potential for Lasting Fulfillment. New York: Free Press. ISBN 0-7432-2297-0 (Paperback edition, 2004, Free Press, ISBN 0-7432-2298-9)
    • 2003 Der Glücksfaktor : warum Optimisten länger leben Bergisch Gladbach : Ehrenwirth, 2003, ISBN 3-431-03490-X, Taschenbuch, Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2005, ISBN 3-404-60548-9

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. US-Armee setzt Psychiater als Verhör-Ausbilder ein (Artikel über die Verwendung einiger Lehren Seligmans bei den menschenrechtswidrigen Verhör-Methoden des US-Militärs)
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