Mary Pierce

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Mary Pierce Tennisspieler
Mary Pierce
Mary Pierce 2003
Spitzname: Diva
Nationalität: FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag: 15. Januar 1975
Größe: 178 cm
Gewicht: 68 kg
1. Profisaison: 1989
Rücktritt: 2006
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: David Pierce
Preisgeld: 9.793.119 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 511:237
Karrieretitel: 18
Höchste Platzierung: 3 (30. Januar 1995)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 197:116
Karrieretitel: 10
Höchste Platzierung: 3 (10. Juli 2000)
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Mary Pierce (* 15. Januar 1975 in Montreal, Kanada) ist eine ehemalige französische Tennisspielerin.

Privates[Bearbeiten]

Leben[Bearbeiten]

Mary Pierce wurde in Montreal, Kanada, als Tochter des US-Amerikaners Jim und der Französin Yannick Pierce geboren. Sie hat einen Bruder, David, der sie im Laufe ihrer Karriere mehrfach trainierte. Bis 1990 besaß Pierce sowohl die US-amerikanische, die kanadische als auch die französische Staatsbürgerschaft. Da der französische Tennisbund sie aber finanziell mehr förderte, spielte sie von da an für Frankreich. Neben dem Tennisspielen hat sie verschiedene Hobbys, darunter Lesen, Schreiben, Musikhören, Kinobesuche oder auch Wandern und Kajakfahren. Während der vielen Reisen bleibt sie stets mit der Familie und ihren Freunden über das Internet in Kontakt, sie spielt Karten oder Brettspiele oder löst Rätsel.

Mary Pierce ist bekennende Christin[1].

Familie[Bearbeiten]

Zu Beginn ihrer Karriere wurde Mary Pierce ausschließlich von ihrem Vater Jim betreut und trainiert. Allerdings führte der Trainingseifer bald zu einer Besessenheit bei Vater Pierce, der 1960 für vier Jahre wegen bewaffneten Raubüberfalls im Gefängnis saß. Sechs bis acht Stunden musste Mary täglich auf dem Platz verbringen und danach meist noch hinter dem Auto des Vaters her, nach Hause laufen. Bei Jugendturnieren wurden Pokale als Zweite oder Dritte einfach weggeworfen und oft musste sie, auch bei strömendem Regen, nach verlorenen Matches noch Bälle mit dem Vater schlagen. Als Mary Pierce auf die Tour kam, hatte sie keine Freundinnen unter den anderen Spielerinnen, da sich alle vor Vater Pierce fürchteten. „Mary, kill the Bitch,“ (zu deutsch etwa: „Mary, bring die Schlampe um!“) schrie er häufig von den Rängen. 1993 schritt während der French Open die WTA ein und erließ die sogenannte „Jim-Pierce-Rule“, die ihn von allen offiziellen Turnieren für fünf Jahre ausschloss. Pierce ließ sich allerdings den Umgang mit seiner Tochter nicht verbieten und lauerte ihr in Rom auf, wo er sich mit ihren Leibwächtern prügelte. Die folgenden Jahre reiste Mary mit ihrer Mutter und Bruder David. Während der French Open war häufig ihre Tante dabei.

Freunde[Bearbeiten]

Bedingt durch ihren exzentrischen Vater hatte Mary Pierce in früheren Jahren nie viele Freunde. 1997 war sie für anderthalb Jahre mit Mark Philippoussis liiert, danach für vier Jahre mit dem amerikanischen Baseballprofi Roberto Alomar verlobt. Einfluss auf sie nahm Sven Groeneveld. Der Niederländer trainierte Pierce mehrere Male, unter anderem 1995 und 2003 und ist auch heute noch als ständiger Berater tätig. Im Laufe ihrer Karriere entwickelte Pierce engere Freundschaften mit Martina Hingis, Amélie Mauresmo, Conchita Martínez und Nathalie Dechy.

Karriere[Bearbeiten]

Spielweise[Bearbeiten]

Mary Pierce spielte die Rückhand mit beiden Händen, Slice nur in der Not. Ihre Stärken waren ihr Aufschlag, den sie sowohl gerade als auch mit Slice und – im Damentennis ungewohnt – mit Kick spielen konnte. Sie kam hierbei durch die leicht verzögerte Ausholbewegung sehr gut aus den Beinen, was zusätzlich eine hohe Geschwindigkeit bewirkte. Ihre Rückhand war natürlicher als die Vorhand und genauso druckvoll, allerdings fehlerfreier. Sie beherrschte eine hervorragende Rückhand longline. Eine der besten Variationen, die Pierce beherrschte, war die Vorhand kurzcross. Am Netz hat sie ein solides Flugballspiel gehabt, wobei sie die geschlagenen Volleys den klassischen vorzog. Sie gilt neben Andre Agassi und Monica Seles als Erfinderin dieses Schlages. Sie spielte sowohl Stoppbälle als auch halbhohe Schläge aus der Defensive. Sie war stets bemüht, die Ballwechsel zu diktieren, auch weil sie in Sachen Fitness und Beinarbeit einige Defizite hatte.

1989–1991: Einstieg auf die Tour[Bearbeiten]

Im April 1989 erreichte Mary Pierce in Hilton Head zum ersten Mal das Hauptfeld eines WTA Turniers. Damit wurde sie die jüngste Spielerin, die jemals ein Profimatch bestritt, bis Jennifer Capriati im Jahr darauf noch jünger debütierte. 1990 spielte sie zum ersten Mal bei den French Open mit und konnte eine Partie gewinnen, eher sie der damaligen Top-Ten-Spielerin Mary Joe Fernández 4:6, 4:6 unterlag. Allerdings spielte sie zum ersten Mal vor großer Kulisse in der Stierkampfarena, dem dritten Hauptplatz in Roland Garros. Im Folgejahr erreichte Pierce die dritte Runde der French Open, bevor sie in Palermo ihren ersten WTA-Titel überhaupt gewinnen konnte. Im Endspiel besiegte sie damals die Topgesetzte Sandra Cecchini mit 6:0, 6:3. Kurz darauf debütiert sie im französischen Fed-Cup-Team. Nach weiteren Erfolgen zum Ende des Jahres hin, erreichte sie die Position 26 der Weltrangliste.

1992–1993: Erste Erfolge[Bearbeiten]

1992 verteidigte Mary Pierce ihren Titel in Palermo und gewann darüber hinaus noch die Puerto Rico Open. Bei den Grand-Slam-Turnieren von Paris und New York kämpfte sie sich in die dritte Runde vor. Im August nahm sie an den Olympischen Spielen in Barcelona teil, verlor aber bereits ihr zweites Spiel. Ihr erstes Grand-Slam-Viertelfinale erreichte sie bei den Australian Open 1993. Allerdings entwickelte sich das Match gegen Gabriela Sabatini zu einer der bittersten Niederlagen in ihrer Karriere. Sechs Matchbälle ließ sie im zweiten Satz ungenutzt und unterlag der damaligen Nummer drei der Welt mit 6:4, 6:7 (12:14), 0:6. Im Herbst gewann Pierce den Porsche Tennis Grand Prix in Filderstadt gegen Natascha Swerawa 6:3, 6:3. Durch die guten Resultate der Saison erreichte sie das WTA-Masters-Finale, wo sie Revanche an Gabriela Sabatini nahm und im Viertelfinale sogar Tennislegende Martina Navrátilová mit 6:1, 3:6, 6:4 schlug. Im Halbfinale war gegen Arantxa Sánchez Vicario Schluss (2:6, 7:5, 2:6).

1994–1995: Grand-Slam-Sieg[Bearbeiten]

Nach einer guten Sandplatzsaison 1994 in der Mary Pierce im Finale von Houston stand und in Hilton Head sogar Arantxa Sánchez Vicario besiegte, nahm sie an den French Open teil. Einen Rekord stellte sie auf, indem sie bis zum Halbfinale nur sechs Spiele in fünf Matches abgab, bis zum Finale nur zehn. Dabei konnte sie in der Runde der letzten vier die damalige Nummer eins Steffi Graf mit 6:2, 6:2 klar besiegen, eher sie das Finale gegen Arantxa Sánchez Vicario 4:6, 4:6 verlor. Dennoch erreichte Pierce erstmals die Top 10 und nach der Viertelfinalteilnahme bei den US Open sogar die Top 5. Im Finale von Leipzig wurde sie von Jana Novotná besiegt, in Filderstadt und Philadelphia von Anke Huber. Beim WTA Masters bezwang sie wieder Steffi Graf und erreichte das Halbfinale. 1995 konnte sie ihren ersten Grand-Slam-Sieg in Melbourne verbuchen. Im Endspiel besiegte sie Arantxa Sánchez Vicario 6:3, 6:2. Mary Pierce rückte auf Platz drei in der Weltrangliste vor. Beim Hallenturnier in Paris verlor sie im Endspiel gegen Steffi Graf. Im Juni nahm sie zum ersten Mal an den All English Championships in Wimbledon teil. In Tokio gewann sie den zweiten Titel der Saison und beendete das Jahr auf Rang fünf.

1996: Außer Form[Bearbeiten]

Das Jahr 1996 begann enttäuschend mit dem frühen Ausscheiden bei den Australian Open gegen Jelena Lichowzewa. Highlights des Jahres sind das Endspiel in Amelia Island sowie das Halbfinale in Hamburg und ihre erste Viertelfinalteilnahme in Wimbledon. Bei den Olympischen Spielen in Atlanta erreichte Pierce Runde zwei.

1997: Zurück unter die Top 10[Bearbeiten]

1997 gelingt es Mary Pierce ungesetzt ins Endspiel der Australian Open vorzustoßen. Im Frühjahr spielte sie sich zurück in die Top 10, nachdem sie die viermalige Italian-Open-Siegerin Conchita Martínez im Endspiel von Rom 6:4, 6:0 besiegte und die Finals in Berlin und Amelia Island erreichte. Im Oktober war sie Spitzenspielerin des französischen Fed-Cup-Teams, das im Finale die Niederlande mit 4:1 besiegte und damals den Mannschaftswettbewerb gewann. Außerdem war Pierce 1997 eine von nur fünf Spielerinnen, denen es gelang die dominierende Spielerin der Saison, Martina Hingis zu bezwingen. Beim WTA Masters besiegte sie die Schweizerin in drei Sätzen mit 6:3, 2:6, 7:5. Erstmals erreichte sie das Endspiel der inoffiziellen Weltmeisterschaft, wo sie aber gegen Jana Novotná chancenlos blieb. Am Ende des Jahres wurde ihr der Award für das Comeback des Jahres verliehen. Pierce startete die Saison auf Platz 25 und beendete sie auf Rang sieben.

1998–1999: Solide Jahre[Bearbeiten]

In den kommenden beiden Jahren spielte Mary auf konstant gutem Niveau. 1998 konnte sie vier Titel gewinnen, darunter erstmals die Gaz de France Open in Paris, wo sie Dominique Van Roost im Endspiel schlug. Weiterhin besiegte sie sowohl Venus Williams als auch Monica Seles in Moskau und erreicht das Viertelfinale der Australian Open. In San Diego bezwang sie abermals die Nummer eins der Welt Martina Hingis im Halbfinale. 1999 erreichte Mary sowohl das Viertelfinale der Australian Open als auch der US Open. Allerdings musste sie in jenem Match gegen Lindsay Davenport eine Enttäuschung verkraften, nachdem sie im dritten Satz Matchbälle vergab und am Ende mit 2:6 6:3 5:7 unterlag. Mary gewann den Titel von Linz mit einem Sieg über Sandrine Testud und erreichte vier weitere Endspiele, unter anderem in Rom und Hamburg. Beim WTA Masters drehte sie einen 6:7-2:5-Rückstand gegen Anna Kurnikowa noch in einen Sieg um.

2000: Erneutes Highlight[Bearbeiten]

In Hilton Head 2000 besiegte sie auf dem Weg zum Titel nicht nur Jelena Dokić, sondern auch Sandplatzspezialistin Arantxa Sánchez Vicario 6:1, 6:0 und die neunfache Grand-Slam-Gewinnerin Monica Seles 6:1, 6:1. Kurz darauf traf Pierce wieder auf Seles beim Grand Slam in Paris. Ihr gelang dabei ein in den Medien vielbeachteter Schlag, als sie aus dem Lauf heraus einen Ball durch die Beine als Lob über Monica Seles hinweg spielte und den Punkt gewann. Im Halbfinale traf sie auf die Nummer eins der Welt Martina Hingis, die die letzten sieben Partien gegen Pierce gewonnen hatte. Hingis konnte im zweiten Satz einen Matchball abwehren und den Durchgang gewinnen. Doch Pierce konnte letztlich mit 6:4, 5:7, 6:2 gewinnen und im Finale noch Conchita Martínez 6:2, 7:5 bezwingen und damit den zweiten Grand-Slam-Sieg ihrer Karriere einfahren. Außerdem gewann Pierce noch die Doppelkonkurrenz mit Martina Hingis. Aufgrund aufkommender Schulterprobleme bestritt sie die restliche Saison nur noch zwei Turniere. Bei den US Open gab sie gegen Anke Huber auf.

2001–2002: Verletzungspech[Bearbeiten]

2001 litt Pierce unter andauernden Rücken- und Schulterproblemen die sie acht Monate pausieren und über ein Karriereende nachdenken ließen. Ein Halbfinale in Canberra war ihr bestes Ergebnis. Am Ende der Saison stand sie nur noch auf Rang 130. 2002 wurde ihr Comeback in Australien von einer Bauchmuskelzerrung verhindert. Pünktlich zur Sandplatzsaison startete sie ihr Comeback, war allerdings aufgrund der langen Pause völlig außer Form. In Rom kassierte sie die deutlichste Niederlage ihrer Karriere, ehe sie aber überraschend ins Viertelfinale der French Open vordrang, wo sie zuvor unter anderen Silvia Farina Elia glatt besiegen konnte. In Wimbledon beendete sie die Karriere von Sandrine Testud, die nach der Niederlage in der zweiten Runde gegen Pierce aufhörte. Nach einem zwischenzeitlichen Ranking von Platz 295 stand sie Ende 2002 wieder auf Platz 53.

2003–2004: Aufbaujahre[Bearbeiten]

Gewichtsprobleme ließen Mary Pierce ihren Trainingsplan umstellen und wieder vermehrt Doppel spielen. In ’s-Hertogenbosch erreichte sie gemeinsam mit Nadia Petrowa das Endspiel, ehe sie kurz darauf mit Rennae Stubbs in Los Angeles gewann und dabei unter anderen die 46-jährige Martina Navrátilová mit ihrer 29 Jahre jüngeren Partnerin Swetlana Kusnezowa bezwang. Im Einzel schaffte sie es ins Achtelfinale von Wimbledon und New York sowie in die Halbfinals von Filderstadt und Quebec City. Ende des Jahres spielte sie im Fed Cup und holte zum zweiten Mal nach 1997 den Titel. 2004 begann Pierce die Saison beim Hallenevent in Paris, wo sie ihr erstes Finale nach fast vier Jahren erreichte. In ’s-Hertogenbosch gewann sie den ersten Rasentitel ihrer Karriere mit einem 7:6-6:2-Erfolg über Klára Koukalová. Bei den Olympischen Spielen in Athen bezwang sie mit 6:4, 6:4 Venus Williams in der dritten Runde und in New York warf sie die frischgebackene Wimbledon-Siegerin Maria Scharapowa aus dem Turnier (4:6, 6:2, 6:3) und unterlag erst der späteren Turniersiegerin Swetlana Kusnezowa.

2005: Zurück an die Spitze[Bearbeiten]

In der Saison 2005 schied Mary Pierce in Melbourne gleich zum Auftakt aus und ein Viertelfinale in Indian Wells war das Highlight der ersten Jahreshälfte. Das änderte sich in Paris bei den French Open. In der dritten Runde rang sie Wera Swonarjowa mit 7:6, 7:5 nieder, im Achtelfinale Patty Schnyder, wobei sie in der Partie mit der Schweizerin elf Matchbälle benötigte, um zu gewinnen. Im Viertelfinale gewann Pierce gegen die Nummer eins der Welt Lindsay Davenport und erreichte kurz darauf ihr fünftes Grand-Slam-Finale. Doch vor heimischer Kulisse unterlag sie mit 1:6, 1:6 Justine Henin. Im Ranking wieder unter den ersten fünfzehn gelang es ihr in Wimbledon zum zweiten Mal ins Viertelfinale vorzustoßen, wo sie Venus Williams unterlag. In der Mixed-Konkurrenz holte sie den Turniersieg zusammen mit Mahesh Bhupathi. Danach gewann Pierce das Turnier in San Diego und konnte bei den US Open nach Siegen über Justine Henin, Amélie Mauresmo und Jelena Dementjewa das Endspiel erreichen, wo sie angeschlagen gegen Kim Clijsters 3:6, 1:6 verlor. Dennoch gelang ihr aufgrund ihrer Siege die Rückkehr unter die Top 10. In Moskau drehte Pierce einen 0:6-Rückstand im Tie-Break des dritten Satzes gegen Jelena Lichowzewa um und gewann 7:5, 4:6, 7:6 (8:6). Zwei Tage später hielt sie den Siegerpokal für den 18. Turniersieg ihrer Karriere in den Händen. Zum Ende des Jahres nahm Pierce zum ersten Mal seit 1999 wieder am WTA Masters teil. Dort besiegte sie Kim Clijsters (6:1, 4:6, 7:6), Jelena Dementjewa (6:2, 6:3) und Amélie Mauresmo (2:6, 6:4, 6:2) und erreichte unbesiegt das Halbfinale, wo sie im Tie-Break die topgesetzte Lindsay Davenport bezwang. Doch im ersten rein französischen Endspiel zwischen ihr und Amélie Mauresmo unterlag sie ihrer Landsfrau nach drei Sätzen 7:5, 6:7, 4:6.

2006–2007: Rückschläge und kein Comeback[Bearbeiten]

2006 erreichte Mary Pierce das Finale beim Hallenturnier in Paris, ehe sie wegen einer Fußgelenksverletzung pausieren musste. Im Sommer kehrte sie in San Diego zurück und erreichte das Viertelfinale sowie die dritte Runde der US Open. Ende Oktober beim WTA-Turnier in Linz im Zweitrundenspiel gegen Wera Swonarjowa stürzte sie und zog sich einen Kreuzbandriss im linken Knie zu. Zuvor hatte sie bereits drei Matchbälle und hätte die Partie beenden können. Im Dezember ließ sie sich operieren und begann zu Beginn 2007 eine Physiotherapie in Vail. Während der French Open 2007 wurde ihr zu Ehren eine Straße im Stade Roland Garros benannt: Allée Mary Pierce.

Erfolge[Bearbeiten]

Grand-Slam-Siege im Einzel (2)[Bearbeiten]

Jahr Turnier Gegnerin Resultat
1995 Australian Open SpanienSpanien Arantxa Sánchez Vicario 6:3, 6:2
2000 French Open SpanienSpanien Conchita Martínez 6:2, 7:5

Finalteilnahmen (4)[Bearbeiten]

Jahr Turnier Gegnerin Resultat
1994 French Open SpanienSpanien Arantxa Sánchez Vicario 4:6, 4:6
1997 Australian Open SchweizSchweiz Martina Hingis 2:6, 2:6
2005 French Open BelgienBelgien Justine Henin 1:6, 1:6
2005 US Open BelgienBelgien Kim Clijsters 3:6, 1:6

Grand-Slam-Siege im Doppel/Mixed (2)[Bearbeiten]

Jahr Turnier Partner/in Gegnerinnen Resultat
2000 French Open SchweizSchweiz Martina Hingis SpanienSpanien Virginia Ruano Pascual
ArgentinienArgentinien Paola Suárez
6:2, 6:4
2005 Wimbledon IndienIndien Mahesh Bhupathi UkraineUkraine Tetjana Perebyjnis
AustralienAustralien Paul Hanley
6:4, 6:2

Grand-Slam-Finalteilnahmen im Doppel (1)[Bearbeiten]

Jahr Turnier Partnerin Gegnerinnen Resultat
2000 Australian Open SchweizSchweiz Martina Hingis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lisa Raymond
AustralienAustralien Rennae Stubbs
4:6, 7:5, 4:6

Einzel WTA-Tour (18)[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 21. Juli 1991 Palermo Sand ItalienItalien Sandra Cecchini 6:0 6:3
2. 1. März 1992 Cesena Teppich FrankreichFrankreich Catherine Tanvier 6:1, 6:1
3. 18. Juli 1992 Palermo Sand NiederlandeNiederlande Brenda Schultz-McCarthy 6:1, 6:7, 6:1
4. 7. November 1992 Puerto Rico Hart Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gigi Fernández 6:1, 7:5
5. 23. Oktober 1993 Filderstadt Hart WeissrusslandWeißrussland Natascha Swerawa 6:3, 6:3
6. 10. Februar 1995 Australian Open Hart SpanienSpanien Arantxa Sánchez Vicario 6:3, 6:2
7. 30. September 1995 Tokio Hart SpanienSpanien Arantxa Sánchez Vicario 6:3, 6:3
8. 17. Mai 1997 Rom Sand SpanienSpanien Conchita Martínez 6:4, 6:0
9. 21. Februar 1998 Paris Teppich BelgienBelgien Dominique Van Roost 6:3, 7:5
10. 18. April 1998 Amelia Island Sand SpanienSpanien Conchita Martínez 6:7, 6:0, 6:2
11. 25. Oktober 1998 Moskau Teppich Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Monica Seles 7:6, 6:3
12. 1. November 1998 Luxemburg Teppich ItalienItalien Silvia Farina Elia 6:0, 3:0 Aufg.
13. 31. Oktober 1999 Linz Teppich FrankreichFrankreich Sandrine Testud 7:6, 6:1
14. 23. April 2000 Hilton Head Island Sand SpanienSpanien Arantxa Sánchez Vicario 6:1, 6:0
15. 11. Juni 2000 French Open Sand SpanienSpanien Conchita Martínez 6:2, 7:5
16. 19. Juni 2004 ’s-Hertogenbosch Rasen TschechoslowakeiTschechoslowakei Klára Zakopalová 7:6, 6:2
17. 7. August 2005 San Diego Hart JapanJapan Ai Sugiyama 6:0, 6:3
18. 16. Oktober 2005 Moskau Teppich ItalienItalien Francesca Schiavone 6:4, 6:3

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mary Pierce – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Neues Leben und Sinn gefunden von Mary Pierce