Maryknoll-Missionsorden

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Maryknoll-Schule in Hongkong
Panorama einer von Maryknoll Fathers aufgebauten Missionsstation in Tansania

Der Maryknoll-Missionsorden ( Lat.: Societas de Maryknoll pro missionibus exteris, Engl.: Catholic Foreign Mission Society of America, Ordenskürzel: MM) ist eine Gesellschaft des apostolischen Lebens in der römisch-katholischen Kirche. Sie wurde nach ihrem Mutterhaus Maryknoll genannt und 1911 gegründet. Bereits 1918 entsandte die Missionsgesellschaft, die aus Priestern, Laienbrüdern und Schwestern besteht, ihre ersten Missionare in die Republik China.

Geschichte[Bearbeiten]

Die beiden Patres Thomas Frederick Price und James Anthony Walsh gründeten den Missionsorden in Hawthorne in New York, der am 29. Juni 1911 von Papst Pius X. bestätigt wurde.[1] Bereits im folgenden Jahr entstand unter Mary Josephine Rogers (Mollie) aus Jamaica Plain in Massachusetts ein weiblicher Ordenszweig, der jedoch erst 1920 als eigenständiger Orden anerkannt wurde.[2] Der Name Maryknoll des Ordens rührt von dem 1920 gegründeten Seminar zur Ausbildung junger Priester nahe Ossining in New York, welches in Andacht Mariens Mary´s knoll genannt wurde.

Organisation[Bearbeiten]

Organisatorisch gliedert sich der Missionsorden in drei rechtlich selbstständige Zweige:

  • Die Maryknoll Fathers and Brothers umfassen als der männliche Zweig der Missionsgemeinschaft rund 550 Mitglieder in allen Erdteilen, vor allem in Afrika, Südamerika und Asien.[1]
  • Die Maryknoll-Sisters wurden 1912 begründet. Auch sie sind in der Mission tätig und haben heute (2003) 604 Mitglieder aus 22 Nationen und sind in folgenden Ländern vertreten: Amerikanisch-Samoa, Bangladesch, Bolivien, Brasilien, Kambodscha, Chile, China, Osttimor, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Japan, Kenia, Korea, Marshall-Inseln, Mexiko, Namibia, Nepal, Nicaragua, Panama, Peru, Philippinen, Südafrika, Sudan, Taiwan, Tansania, Thailand, Vereinigte Staaten von Amerika, Yap und Simbabwe.[2]
  • Maryknoll Lay Missioners sind annähernd 100 Männer und Frauen (Stand 2010), die durch ihre Arbeit im Sinne der christlichen Nächstenliebe in ärmsten Regionen Afrikas, Asiens und Amerikas Entwicklungshilfe leisten.[3]

Das Maryknoll Institute of African Studies (MIAS) ist eine ökumenische und Studenten aller Glaubensrichtungen offenstehende Bildungseinrichtung zur Vermittlung von Kenntnissen (ost-)afrikanischer Kultur. Das MIAS ist akademisch der Saint Mary's University of Minnesota, USA und dem Tangaza College in Nairobi, Kenia angeschlossen.

Generalsuperiore[Bearbeiten]

Konflikte mit dem Bischof in Puno, Peru[Bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Der derzeitige römisch-katholische Bischof von Juli, José María Ortega Trinidad, will nicht, dass die folgenden Patres von Maryknoll weiterhin in der Prälatur verbleiben: Jaime Madden, Miguel Briggs, Roberto Hoffmann und Edmundo Cookson.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Maryknoll Convent School – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Offizielle Seite der Maryknoll Fathers and Brothers, vgl. about us (englisch).
  2. a b Offizielle Seite der Maryknoll Sisters (englisch)
  3. Offizielle Seite der Maryknoll Lay Missioners (englisch).