Masaru Emoto

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Masaru Emoto (jap. 江本 勝, Emoto Masaru; * 22. Juli 1943 in Yokohama, Japan) ist ein japanischer Parawissenschaftler und Alternativmediziner. Er ist Präsident der International Hado Membership (IHM) und war der Präsident des mittlerweile aufgelösten Schweizer Instituts Wise Crystal.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung [Bearbeiten]

Emoto studierte Politikwissenschaften und graduierte mit Schwerpunkt auf Internationale Beziehungen an der Städtischen Universität Yokohama.

Arbeit mit Wasser [Bearbeiten]

Emoto beschäftigt sich seit Anfang der 1990er-Jahre mit Wasser. Er vertritt die Auffassung, dass Wasser die Einflüsse von Gedanken und Gefühlen aufnehmen und speichern könne. Emotos Behauptungen bilden zusammen mit weiteren als para- bzw. pseudowissenschaftlich bezeichneten Ansätzen von Viktor Schauberger, Johann Grander u. a. die Ausgangslage für die Behandlung, Herstellung und Vermarktung von sogenanntem „belebtem“ Wasser.

Emoto fotografiert Wasser, während es gefriert, und beurteilt anhand von ästhetisch-morphologischen Kriterien den entstehenden Eiskristall. So versucht er einen Zusammenhang zwischen dem Aussehen des Eiskristalls und der Qualität bzw. dem Zustand des Wassers darzustellen.[1]

Kritik [Bearbeiten]

Emotos Annahmen stehen in erheblichem Widerspruch zu bestehenden Erkenntnissen der Wasserchemie und -physik. Insbesondere seine Methodik kann nach den für die Wissenschaft geltenden Qualitätsanforderungen nicht bestehen. Da sich seine vermeintlichen Erkenntnisse weder logisch noch empirisch nachvollziehen lassen, werden seine Ideen von der Fachwelt nicht ernstgenommen.[2] Masaru Emoto selbst beschreibt auf seiner Webseite die Fotografien als eine neue Art der Kunst, die weder als Wissenschaft noch als Religion gelten solle („Therefore, the photograph of crystals is neither science nor religion. I hope it is enjoyed as a new type of art.“).[3]

2003 bot die James Randi Educational Foundation Emoto eine Million Dollar, wenn er die Ergebnisse seiner Studien in einem Doppelblindversuch reproduzieren könne.[4]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Masaru Emoto: Die Heilkraft des Wassers. Neuaufl. KOHA, Burgrain 2010, ISBN 978-3-86728-124-9.
  2. Klaus Bachmann: Wasser. H2O ist nicht zu fassen: Wie Forscher versuchen, die Rätsel des exzentrischen Elements zu entschlüsseln. In: Geo, Jg. 31 (2006), Heft 7, ISSN 0342-8311.
  3. http://www.masaru-emoto.net/english/ephoto.html
  4. http://www.randi.org/jr/052303.html

Weblinks [Bearbeiten]

Siehe auch [Bearbeiten]