Maschinenbuch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Maschinenbücher oder auch Maschinentheater (lat. Theatrum machinarum) werden die ab Mitte des 16. Jahrhunderts bis Anfang des 18. Jahrhunderts gedruckten historischen Bücher bezeichnet, die mittels großer Abbildungen in Form detailreicher Kupferstiche und mit teilweise relativ wenig Text technische Apparaturen darstellen.

Sowohl funktionierende als auch der Phantasie entsprungene utopische Maschinen werden beschrieben. Auch Perpetua mobilia sind enthalten. Vor allem im Barock trat im Zuge eines sich wandelnden Wissenschaftsverständnisses eher die Machbarkeit in den Vordergrund. Entscheidend ist (nach heutigen Maßstäben) in erster Linie der ästhetische Aspekt und erst an zweiter Stelle die Funktion.

Die Autoren waren meist Techniker, Architekten und interessierten Laien.

Es handelt sich um ungefähr 25 Werke, die heute als sehr wertvoll gelten.

Beispiele:

Literatur[Bearbeiten]

  • Tilmann Spreckelsen: Die Zeit der Maschinenträume. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. 6. April 2008, Nr. 14, S. 70.
  • Ausstellungskatalog zur Ausstellung „Theatrum machinarum“, Deutsches Museum, 2008.

Weblinks[Bearbeiten]