Massaker von Odessa

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Übersicht über den Holocaust in der Ukraine; Davidsterne repräsentieren Ghettos, Totenköpfe repräsentieren Massaker.

Im Massaker von Odessa wurden während des Herbst und Winter 1941 Juden in Odessa und in den umliegenden Städten sowie in ganz Transnistrien ermordet. Dies geschah im Rahmen des Holocausts durch rumänische Truppen unter Anleitung des Deutschen Reiches.

Das eigentliche Massaker in Odessa vollzog sich vom 22. bis 24. Oktober und kostete zwischen 25.000 und 34.000 Menschen das Leben. Auslöser war eine von Partisanen gelegte Bombe im rumänischen Hauptquartier der Stadt. Die Rote Armee musste die Stadt während der Schlacht um Odessa während der ersten Oktoberhälfte räumen, nachdem sie durch einen deutschen Vorstoß auf die Krim abgeschnitten zu werden drohte. Bei der Detonation der Bombe starben 67 Menschen, darunter der rumänische Kommandant Ion Glogojanu, 16 weitere rumänische Offiziere und vier deutsche Marineoffiziere.

In der Stadt selbst und im Gebiet zwischen Dnjestr und Bug wurden insgesamt etwa 100.000 Juden getötet.

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Quellen[Bearbeiten]