Massaker von Chodschali

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39.91111146.789167Koordinaten: 39° 55′ N, 46° 47′ O

Karte: Aserbaidschan
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Massaker von Chodschali
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Aserbaidschan
Xocalı (Republik Bergkarabach)
Xocalı
Xocalı
Karte der Republik Bergkarabach

Das Massaker von Chodschali ereignete sich während des Bergkarabachkonflikts am 25. Februar 1992 in der Stadt Xocalı (russisch Ходжалы/Chodschaly, armenisch Խոջալին Chodschalu, seit 2001 Իվանյանը Iwanjan). Im Zuge des bewaffneten Konflikts zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Bergkarabach, in der sich die Stadt befindet, wurden dabei über hundert – nach aserbaidschanischen Angaben mehrere hundert – aserbaidschanische Zivilpersonen von armenischen Einheiten getötet.

Geschehnisse nach aserbaidschanischen Angaben[Bearbeiten]

Foto von getöteten aserbaidschanischen Zivilisten.

Die aserbaidschanische Seite vertritt die Meinung, das Chodschali-Massaker sei ein Akt des bewussten und vorher geplanten Mordens an einer großen Zahl aserbaidschanischer Zivilisten gewesen. Laut den Angaben der aserbaidschanischen Regierung sowie des russischen Menschenrechtzentrums Memorial, von Human Rights Watch und anderer internationaler Beobachter wurde das Massaker durch die armenischen Streitkräfte mit der Unterstützung des russischen 366. Motorschützenregiments begangen. Die von aserbaidschanischen Behörden zur Verfügung gestellte offizielle Zahl der Todesopfer lautet: 613 Personen, davon 106 Frauen und 83 Kinder.[1] 476 Menschen wurden nach diesen Angaben dauerhaft entstellt, während von 150 der insgesamt 1275 Geiseln bis heute jede Spur fehlt.

Von oppositioneller Seite wird auch in Aserbaidschan der aserbaidschanischen Armee eine Mitverantwortung für das Massaker gegeben. Auf derartige Veröffentlichungen reagiert die Alijew-Regierung jedoch mit scharfer Zensur und Verfolgung der Autoren.[2]

Krankenwägen in Baku mit getöteten Zivilisten aus Xocalı

Bereits im April 1992 hat der ehemalige Präsident von Aserbaidschan, Ajas Mutalibow, in einem Interview mit der tschechoslowakischen Journalistin Dana Mazalova berichtet, dass das Massaker von Chodschali von den bewaffneten Einheiten der aserbaidschanischen Opposition als Mittel der Machtergreifung durchgeführt wurde.[3][4][5] Auch der ehemalige Verwaltungschef von Chodschali, Elmar Mamedow, bestätigte dies in einem Interview mit der russischen Zeitschrift „Megapolis-Ekspress“, in dem er der aserbaidschanischen Regierung sowie der Opposition eine direkte Schuld für die Massaker zuschreibt.[6][7]

Auch andere aserbaidschanische Stimmen zweifeln an der offiziellen aserbaidschanischen Version der Geschehnisse, die der Öffentlichkeit präsentiert wird.

„Die Stadt und ihre Bewohner wurden bewusst für politische Interessen geopfert. Es war ein Mittel, den Machtantritt der Volksfront Aserbaidschans nicht zuzulassen.“

Arif Dschunsow, aserbaidschanischer Bürgerrechtler[8]

„Ich kenne diejenigen, die die Tragödie von Xocali auf dem Gewissen haben, sehr gut. Und ich spreche hier nicht von Armeniern.“

Jagub Mamedow, Vorsitzender des Obersten Sowjets 1992 und Übergangspräsident von Aserbaidschan[9]

Bezüglich des aserbaidschanischen Vorwurfs eines „Völkermords" sagte der aserbaidschanische Journalist Ejnulla Fatullaew aus, dass es unpassend und unmoralisch sei, Analogien zwischen dem Holocaust und den Ereignissen in Chodschali zu ziehen, da letzteres noch keine endgültige rechtliche Beurteilung erhalten habe. Er fügte hinzu, dass man von einer staatlichen Politik verordnete vorsätzliche Morde an Gefangenen in Vernichtungslagern nicht mit zivilen Opfern einer Militäroperation während eines Gefechts vergleichen kann.[10]

Im Mai 2011 bekräftigte Ejnulla Fatullaew seine Aussagen aus dem Jahre 2005, wonach aserbaidschanische Kämpfer und nicht Armenier für die Tötungen in Chodschali 1992 verantwortlich sind. Er fügte hinzu, dass die aserbaidschanische Regierung seit langem versucht, die Ereignisse in Chodschali zu nutzen, um ihre Gegner zu verfolgen, wie den ersten Präsidenten Aserbaidschans, Ajas Mutalibow. Gegen ihn laufen immer noch strafrechtliche Ermittlungen wegen Mittäterschaft in Chodschali. Fatullaew erwähnt auch Fahmin Hadschiew, den Leiter der Inneren Truppen Aserbaidschans, der auf Grund der Ereignisse in Chodschali 11 Jahre im Gefängnis verbracht hat.[11]

Der ehemalige Präsident Aserbaidschans, Heidar Alijew, gab ebenfalls an, dass die Regierung von Aserbaidschan für das Massaker in Chodschali verantwortlich ist.[12]

„Wir werden von dem Blutvergießen profitieren. Wir sollten in diese Ereignisse nicht eingreifen.“

Heidar Alijew[12]

Geschehnisse nach armenischen Angaben[Bearbeiten]

Die armenische Seite gibt an, dass vom Flughafen Chodschalis aus, zugleich der einzige Flughafen in Bergkarabach, die Stadt Stepanakert mehr als 100 Tage lang unter täglichem Bombardement stand.[13] Mit der Militäroperation zur Einnahme des Flughafens sah man den einzigen Weg, den monatelangen Artilleriebeschuss zu unterdrücken und die Sicherheit der Bevölkerung wiederherzustellen.[14][15][16]

Die armenische Seite gibt weiter an, dass die Tötungen im Rahmen dieser Militäroperation stattfanden und teilweise durch die Verhinderung der Evakuierung der Stadt durch die aserbaidschanischen Kräfte verursacht wurden. Zudem heißt es, dass das aserbaidschanische Militär, welches sich innerhalb der Gruppe von Zivilisten, die durch den „humanitären Korridor“ fliehen wollten, befand, gezielt Schusswechsel provoziert hat, welche Opfer auf beiden Seiten mit sich brachten.[17][12] Dass eine gezielte Provokation von aserbaidschanischer Seite stattfand, bestätigten ebenfalls Aufnahmen des aserbaidschanischen Kameramanns und Journalisten Tschingis Mustafajew.[18]

Die armenische Seite erklärt ferner, dass Dutzende von Verteidigern der Stadt im Kampf um Chodschali starben und diese nicht niedergemetzelt wurden, wie es von aserbaidschanischer Seite behauptet wird.[19][20] Die armenische Seite gibt außerdem an, dass den meisten Flüchtlingen aus politischen Gründen von Aserbaidschanern selbst der Fluchtweg versperrt wurde, als sie sich durch den „humanitären Korridor“ in die nahe liegende aserbaidschanische Stadt Aghdam retten wollten. Dass ein „humanitärer Korridor“ seitens der Armenier für die Zivilbevölkerung errichtet wurde, bestätigte der ehemalige Verwaltungschef von Chodschali, Elmar Mamedow, in einem Interview 1992 mit „Megapolis-Ekspress“.[6] Des Weiteren heißt es, dass vermeintliches Beweismaterial, hauptsächlich Fotos und Videos, von aserbaidschanischer Seite verfälscht und manipuliert wurde, um anti-armenische Ansichten zu schüren mit dem Ziel, von der eigenen Verantwortung für die Vernichtung der Armenier in Sumgait (Februar 1988), Kirowabad (November 1988), Baku (Januar 1990), Maraga (April 1992) und anderen Orten abzulenken.[14]

Der „Humanitäre Korridor“ und die fehlende Evakuierung[Bearbeiten]

Die Militäroperationen wurden unter Berücksichtigung der Normen des internationalen humanitären Völkerrechts durchgeführt. Mit Hilfe unterschiedlicher Kommunikationsmittel benachrichtigte das Armeeoberkommando von Bergkarabach zwei Monate vor Beginn der Militäroperation die Zivilbevölkerung sowie die Militär- und Zivilbehörden der Siedlung über das Errichten eines „humanitären Korridors“ zum Verlassen der Ortschaft. Zum Zeitpunkt dieser Militäroperation befanden sich in etwa 3.000 Einwohner in Chodschali, darunter mehrere hundert Kämpfer der aserbaidschanischen Armee.[14] Von aserbaidschanischer Seite wurde stark kritisiert, dass auch nach mehrmaligen Hinweisen keinerlei Evakuierung der Zivilbevölkerung seitens Aserbaidschan durchgeführt wurde.

„Am 25. Februar 1992 um 20:30 Uhr wurde uns mitgeteilt, dass die Feindespanzer rund um die Stadt in Kampfstellung gebracht worden sind. Darüber haben wir alle über Radio informiert. Zudem habe ich am 24. Februar auch in Aghdam angerufen und mitgeteilt, dass ein gefangengenommener armenischer Kämpfer uns über den bevorstehenden Angriff informiert hat… Es kam keine Reaktion. Für den Transport von Alten, Frauen und Kinder habe ich gebeten, einen Hubschrauber zu schicken. Doch die Hilfe kam nicht.“

Elmar Mamedow, Bürgermeister von Chodschali[21]

„Bis zu den Ereignissen in Xocali blieben 4 Tage. In Anwesenheit vom Präsidenten, Ministerpräsidenten, Vorsitzenden von KGB (Komitee für Staatssicherheit) und anderen fand am 22. Februar eine Konferenz des nationalen Sicherheitsrates statt. Während der Konferenz wurde der Beschluss gefasst, die Bevölkerung von Xocali nicht zu evakuieren.“

Ramiz Fataliew, Vorsitzender der Untersuchungskommission in Chodschali[22]

Auch der aserbaidschanische Journalist Ejnulla Fatullaew meldete sich in dieser Sache zu Wort, wurde jedoch für seine Äußerungen von einem aserbaidschanischen Gericht zu achteinhalb Jahren Haft und umgerechnet 230.000 US-Dollar Strafe verurteilt. „Reporter ohne Grenzen“ verurteilte diesen Beschluss streng und begründete dies damit, dass das Urteil auf keinerlei Beweisen beruhe, sondern rein politisch motiviert sei.[2]

„Nach dem ich mich mit der Gegend vertraut gemacht habe, kann ich mit voller Überzeugung sagen, dass die Unterstellungen über das Fehlen eines armenischen humanitären Korridors völlig unbegründet sind. Der Korridor war in der Tat vorhanden, dennoch waren die Bewohner vollständig verhindert, aus dem Kessel auszubrechen. Ich habe mich mit hunderten Flüchtlingen unterhalten, die das Vorhandensein eines humanitären Korridors bestätigt haben und mir versicherten, dank dieses Korridors dem Tod entkommen und am Leben geblieben zu sein.“

Ejnulla Fatullaew, aserbaidschanischer Journalist[23]

„Es ist eine Tatsache, dass eine organisierte Menschenevakuierung aus Xocali nicht durchgeführt wurde. Es wurde nicht durchgeführt, obwohl die Behörden von Xocali, das Oberkommando und die Leitung der aserbaidschanischen Kämpfer Bescheid wussten und der dafür eingerichtete humanitäre Korridor zur Verfügung stand.“

Memorial, internationale Menschenrechtsorganisation[24]

Manipuliertes Beweismaterial[Bearbeiten]

Die Armenier erlaubten dem aserbaidschanischen Militär in das Gebiet zurückzukehren, um ihre Toten einzusammeln. Dies ermöglichte den Aserbaidschanern sich einen Überblick über die Opfer unter der Zivilbevölkerung zu verschaffen und bildete für Aserbaidschan die Grundlage für spätere Vorwürfe von „kaltblütigen, kalkulierten, armenischen Gräueltaten“. Eine der wenigen Journalisten, die unter die Oberfläche, von dem was aserbaidschanische Behörden den Medien präsentierten, schauen konnte, war Dana Mazalova aus der Tschechoslowakei. Sie sah zwei Videos von derselben Ansammlung von aserbaidschanischen Körpern. Der erste Film wurde am 29. Februar 1992 und der zweite am 2. März 1992 aufgenommen. Sie stellte fest, dass die Körper auf dem zweiten von Aserbaidschan veröffentlichten Video im Nachhinein verstümmelt waren und warf die Frage nach dieser Diskrepanz in einem Gespräch im April 1992 mit dem ehemaligen Präsidenten Aserbaidschans, Ajas Mutalibow, auf. Er erklärte, dass das Massaker in Chodschali von seiner aserbaidschanischen politischen Opposition „organisiert“ wurde, um seinen Rücktritt zu erzwingen.[25]

„Ich bezweifle, dass die Armenier den Aserbaidschanern erlaubt hätten ihre Toten einzusammeln, wenn die Vorwürfe eines Massakers wahr wären.“

Ajas Mutalibow, erster Präsident der Republik Aserbaidschan[26]

Die tschechoslowakische Journalistin und Autorin Dana Mazalova äußerte sich in dieser Sache bei einer Pressekonferenz wie folgt:

„Ich möchte besonders betonen, dass Çingiz Mustafayev der einzige Kameramann war, der die dort umgekommenen Menschen aufgenommen hatte. Mitte März 1992 zeigte er mir in seinem Haus in Baku unbearbeitetes Videomaterial, welches er selbst im Februar 1992 im Vorgelände der Stadt Aghdam aufgenommen hatte. Aber die Bilder, die Mustafayev mir gezeigt hatte, haben nichts gemeinsam mit den Videos und Fotos, die die aserbaidschanische Seite der ganzen Welt als seine präsentiert.“

Dana Mazalova[27][28]

Es wird angegeben, dass auf den Aufnahmen vom 29. Februar keinerlei nackte Frauen und Kinder oder skalpierte Männer zu sehen sind. Die Aufnahmen, die das aserbaidschanische Fernsehen am 2. März der Öffentlichkeit präsentierte, zeigten dieselben Leichen jedoch geschändet und verstümmelt.[29] Ferner wird kritisiert, dass die aserbaidschanische Seite regelmäßig Bilder von Opfern anderer Kriege, wie z.B. des Kosovokriegs 1998/1999 oder Afghanistans und Erdbebenopfer oder Flüchtlinge aus anderen Regionen bewusst als „aserbaidschanische Opfer des Massakers von Chodschali“ präsentiert, um die Öffentlichkeit zu täuschen.[7][30][28][14]

Beurteilung von internationaler Seite[Bearbeiten]

Human Rights Watch bezeichnete die Ereignisse in der Stadt Chodschali als das größte Massaker im Zuge des Bergkarabach-Konfliktes[31] und stellte Gräueltaten auf beiden Seiten fest:

„Human Rights Watch/Helsinki nimmt keine Stellung zum ultimativen politischen Status von Nagorno-Karabach. Unsere Bedenken zielen auf Verstöße gegen Kriegsregeln ab, welche beide Seiten während der jahrelangen Kämpfe begangen haben. [...] Beide Seiten beschossen ihre Städte und Dörfer gegenseitig und begingen Gräueltaten.“

Human Rights Watch/Helsinki[32]

Das in Moskau ansässige Menschenrechtszentrum Memorial schrieb in seinem Bericht, dass die Massentötung von Zivilisten in der Zone des „freien Korridors“ und Umgebung unter keinen Umständen gerechtfertigt werden könne und dass die Handlungen der armenischen Milizen eine grobe Verletzung einer Reihe internationaler Menschenrechtskonventionen darstellten.[33] Bezüglich der Anzahl von ermordeten Zivilisten stellte Human Rights Watch fest, dass „es keine genauen Angaben zur Opferzahl an aserbaidschanischer Seite gibt, weil gleich nach dem Massaker die Gegend von den Streitkräften der Karabach-Armenier unter Kontrolle gebracht wurde.“ Der Bericht von Human Rights Watch von 1993 geht von mindestens 161 Toten aus,[34] obwohl in den späteren Berichten von mindestens 200 Toten die Rede ist.

Laut Human Rights Watch: „obschon es weit angenommen worden ist, dass die Zahl der ermordeten Aserbaidschaner 200 sei, könnte man allerdings auch von 500 bis 1000 Opfern sprechen.[35] [An anderer Stelle] Wir ziehen die armenischen Kräfte in Karabach zur direkten Verantwortung für diese Ziviltodesfälle. Tatsächlich schließen weder unser Bericht noch der von Memorial irgendwelche Beweise ein, um das Argument zu unterstützen, dass aserbaidschanische Kräfte die Flucht von aserbaidschanischen Zivilisten verhindert oder gar auf sie geschossen hätten.“ Jedoch gibt das internationale Menschenrechtszentrum Memorial weiter an, dass bis zum 28. März 1992 über 700 Kriegsgefangene aus Chodschali, meist Frauen und Kinder, an die aserbaidschanische Seite übergeben wurden. Dies waren Menschen, die sowohl in der Siedlung als auch auf dem Weg nach Aghdam in Gewahrsam genommen wurden.[24]

In der schriftlichen Erklärung Nr. 324 haben einige wenige Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung des Europarats aus Albanien (2 Unterzeichner), Aserbaidschan (8 Unterzeichner), der Türkei (12 Unterzeichner) und dem Vereinigten Königreich (3 Unterzeichner) zusammen mit jeweils einem Unterzeichner/Einzelmitglied aus Bulgarien, Luxemburg, Mazedonien und Norwegen folgenden Text entworfen: „Am 26. Februar 1992 haben die Armenier sämtliche Bevölkerung von Xocalı massakriert und die Stadt völlig vernichtet. [Daraufhin haben sie die Versammlung aufgerufen, dieses Massaker als] einen durch die Armenier gegen die aserbaidschanische Bevölkerung verübten Völkermord“ anzuerkennen.[36] Die schriftliche Erklärung, die nur an die Mitglieder die es unterzeichnet haben gebunden ist, wurde von der Versammlung abgelehnt.

Am 23. Mai 2013 verabschiedete der Senat von Rhode Island eine Resolution in der angegeben wird, dass Aserbaidschaner für das Massaker in Chodschali verantwortlich sind und forderte, dass diese Verantwortlichen in Aserbaidschan vor Gericht gestellt werden. Zudem wird angegeben, dass Aserbaidschan kontinuierlich die Fakten zu den Ereignissen in Chodschali manipuliert sowie die internationale Gemeinschaft und die aserbaidschanische Bevölkerung täuscht und Tatsachen verzerrt.[12]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Johannes Rau: Der Nagorny-Karabach-Konflikt (1988-2002). Köster, Berlin 2003, ISBN 3-89574-510-3. (enthält auch Bilder)
  • Svante E. Cornell: Small Nations and Great Powers: A Study of Ethnopolitical Conflict in the Caucasus. 2001, ISBN 0-7007-1162-7, S. 94–96, S. 294.
  • Michael P. Croissant: The Armenia-Azerbaijan Conflict: Causes and Implications. 1998, ISBN 0-275-96241-5, S. 78–80.
  • Abbas Malek, Anandam P Kavoori (Hrsg.): The Global Dynamics of News: Studies in International News Coverage and News Agenda. 1999, ISBN 1-56750-462-0, S. 184–187.
  • Thomas De Waal: Black Garden: Armenia and Azerbaijan through Peace and War. NYU Press, 2004, ISBN 0-8147-1945-7. Chapter 11. August 1991 – May 1992: War Breaks Out. Online [1] (in russischer Sprache)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Massaker von Chodschali – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Aserbaidschanisch[Bearbeiten]

Armenisch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. UNHCR Huridoca
  2. a b reporter-ohne-grenzen.de
  3. Dana Mazalova: „Interview Ajaz Mutalibov I am a humanist at heart“, Nesawisimaja Gaseta, 2. April 1992.
  4. Referendum As A Gesture Of A Good Will: Peace And War Scenarios For Karabakh (PDF; 77 kB) (englisch), 14. Mai 2009. Abgerufen am 18. Februar 2012.
  5. „Evidence From Azerbaijani Sources“, Büro der Republik Bergkarabach
  6. a b Megapolis-Ekspress, Ausgabe Nr. 17, 1992.
  7. a b “The February victims near Aghdam are a consequence of criminal actions of Azerbaijan’s political elite …” (englisch), 29. Oktober 2010. Abgerufen am 18. Februar 2012.
  8. aserbaidschanische Zeitung „Spiegel“ (Zerkalo), Juli, 1992.
  9. Die Zeitschrift „Feuer“ (Ogonjok), N 14-15, 1992.
  10. European Court of Human Rights: Case of Fatullayev v. Azerbaijan 22. April 2010. Abgerufen am 25. Februar 2012.
  11. Daisy Sindelar: "Fatullayev: I'm Still Here - Alive, Working, and Telling the Truth" (Englisch). Radio Free Europe/Radio Liberty, 3. Oktober 2011. Abgerufen am 5. März 2012.
  12. a b c d Urging that those in Azerbaijan who are responsible for organizing and perpetrating the Armenian massacres In Sumgait, Baku, Kirovabad and Maragha, as well as the events in Khojalu and other settlementts, be brought to justice (PDF; 15 kB). Rhode Island Senat Resolution. 23. Mai 2013. Abgerufen am 27. Mai 2013
  13. Berg-Karabach - Wunde des Süd-Kaukasus. Deutschlandradio. 6. November 2010. Abgerufen am 27. Mai 2013
  14. a b c d www.eucfa.eu
  15. Eva-Maria Auch: Berg Karabach – Krieg um den schwarzen Garten. In: Marie-Carin von Gumppenberg, Udo Steinbach (Hg.), Der Kaukasus: Geschichte, Kultur, Politik. S. 113-124. Verlag C.H. Beck. München 2010 (2. Auflage)
  16. Wir dürfen keinen Genozid zulassen. Der Spiegel 13/1992. 23. März 1992. Abgerufen am 27. Mai 2013
  17. FACT SHEET: EVENTS IN KHOJALY (NKR) AND NEAR AGDAM (AZERBAIJAN) ON FEBRUARY 25-27, 1992 (PDF; 402 kB)
  18. Committee to Protect Journalists: "Chingiz Fuad-ogly Mustafayev" Abgerufen am 26. Februar 2012.
  19. The New York Times abstract
  20. Time Archive Previwe
  21. „Chodschalu, Völkermordchronik“. Baku 1993, S. 16, Verlag Azerneschr
  22. Siyasi uzaqgörənliyin olmaması Xocalı hadisəsinə gətirib çıxırdı (aserbaidschanisch) 9. September 2009. Abgerufen am 23. Februar 2012.
  23. „Karabachtagesbuch“ (Karabachskij Dnewnik), die Zeitung „Reales Aserbaidschan“ (Realnij Aserbaidschan), April, 2005.
  24. a b Bericht des Menschenrechtszentrum Memorial Abgerufen am 23. Februar 2012.
  25. Caroline Cox, John Eibner: Ethnic Cleansing in Progress: War in Nagorno Karabakh Abgerufen am 23. Februar 2012.
  26. COVCAS Bulletin, 9. April 1992, S. 4
  27. Dana Mazalova: Justice for Khojaly. Novosti-Armenia, Pressekonferenz (russisch)
  28. a b ДАНА МАЗАЛОВА: ТО, ЧТО ОНИ ПОКАЗЫВАЮТ, - НЕ ХОДЖАЛУ (Übersetzt: Was sie zeigen ist nicht Xocalı), 13. März 2010. Abgerufen am 23. Februar 2012.
  29. Thomas de Waal: More War in the Caucasus 9. Februar 2011. Abgerufen am 27. Februar 2012.
  30. Xocali.net a target of hacker attacks from Azerbaijan (englisch), 27. Februar 2010. Abgerufen am 18. Februar 2012.
  31. Zitat nach:Human Rights Watch / Helsinki. Azerbaijan: Seven Years of Conflict in Nagorno-Karabakh. New York. 1994
  32. Human Rights Watch: Seven Years of Conflict in Nagorno-Karabakh (PDF; 406 kB)
  33. www.memo.ru
  34. www.hrw.org/reports
  35. Zitate nach: Human Rights Watch / Helsinki. Azerbaijan: Seven Years of Conflict in Nagorno-Karabakh. New York. 1994
  36. Europäische Versammlung