Matching (Statistik)

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Matching ist eine Methode, die beim Design von Beobachtungsstudien angewandt wird. Bei Fall-Kontroll-Studien können Fälle und Kontrollen so gewählt werden, dass sie in Bezug auf bestimmte Kriterien (z. B. Geschlecht, sozioökonomischer Status, Altersgruppe) übereinstimmen.[1] Dies ist auf individueller Ebene (für jeden Fall wird eine in dem/den gewählten Kriterien übereinstimmende Kontrolle ausgesucht) oder als Gruppen-Matching (frequency matching) möglich. Beim Gruppen-Matching wird die Zusammensetzung aller Kontrollen entsprechend der Zusammensetzung der Fälle gewählt. Wenn beispielsweise die Gruppe der Fälle zu 80 % aus Frauen besteht, wird die Kontrollgruppe mit einem ähnlichen Prozentsatz an Frauen zusammengestellt.[1]

Bei individuell gematchten Fall-Kontroll-Studien, die mittels logistischer Regression analysiert werden, sollte eine Sonderform dieser Methode (konditionale logistische Regression) angewandt werden. Wenn individuell nach mehreren Faktoren gematcht wird, besteht die Gefahr, dass für Fälle keine Kontrollen gefunden werden, die entsprechend der Matching-Kriterien übereinstimmen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Weiß, Christel: Basiswissen Medizinische Statistik. 5. Auflage, 2010

Literatur[Bearbeiten]

  •  Susanne Rässler: Statistical Matching: A Frequentist Theory, Practical Applications and Alternative Bayesian Approaches. Springer, 13. Juni 2008, ISBN 978-0387955162.