Mater Matuta

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Mater Matuta (Altes Museum, Berlin)

Mater Matuta (lat. morgendliche Mutter) war in der römischen Mythologie die Göttin des Frühlings, der Geburt, und des Wachstums. Sie war eine gutherzige Göttin, zu deren Ehren jährlich am 11. Juni, die Matralia (Fest der Mütter) gefeiert wurde.[1] Die Mater Matuta wurde von den Römern auch mit der griechischen Leukothea identifiziert. Als solche war sie die Mutter des Portunus, mit dem sie zusammen die Seefahrt und die Häfen beschützte.

Ihr zugeordnete Heiligtümer finden sich in Rom nahe dem Forum Boarium in der Area sacra di Sant’Omobono als Zwillingstempel mit einem Heiligtum der Fortuna[2] und in Satricum, nahe dem heutigen Le Ferriere, Stadtteil von Latina.[1]

Aus ihrem Namen leitet sich das lateinische Wort "matutina" (=Morgenstunde, vgl. Matutin) ab, aus dem sich in der deutschen christlichen Terminologie die Mette herausgebildet hat.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mater Matuta – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Francesca Prescendi: Mater Matuta. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 7, Metzler, Stuttgart 1999, ISBN 3-476-01477-0, Sp. 1000 f.; Ovid Fasti 6, 473-562.
  2.  Filippo Coarelli: Rom. Ein archäologischer Stadtführer. 1. Auflage. Verlag Herder, Freiburg 1975, ISBN 3-451-17247-X, S. 283-285.