Materialbedarfsplanung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Die Artikel Bedarfsermittlung und Materialbedarfsplanung überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zusammenzuführen (→ Anleitung). Beteilige dich dazu an der betreffenden Redundanzdiskussion. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz und vergiss nicht, den betreffenden Eintrag auf der Redundanzdiskussionsseite mit {{Erledigt|1=~~~~}} zu markieren. grap 22:23, 17. Jul. 2009 (CEST)

Materialbedarfsplanung ist die Festlegung der für die Herstellung der Erzeugnisse in einer Planungsperiode benötigten Bedarfe nach Art und Menge. Die Materialverfügbarkeit ist wichtig, damit die erforderlichen Bedarfsmengen für den Verkauf beschafft werden können. Dies kann auf 2 Weisen erfolgen: entweder durch die externe Beschaffung (Einkauf) von Endprodukten oder durch die Produktion von Gütern.

Zu den Aufgaben der Bedarfsplanung gehört die Überwachung der Bestände und insbesondere die Erstellung von Beschaffungsvorschlägen für den Einkauf und die Produktion.

Dabei bemüht sich die Bedarfsplanung um den optimalen Weg zwischen bestmöglicher Lieferbereitschaft und Minimierung der Kosten und der Kapitalbindung.

Dabei wird zwischen Brutto- und Netto sowie Primär-, Sekundär- und Tertiärbedarf unterschieden.

Primärbedarf: Der Primärbedarf umfasst alle fertigen Erzeugnisse bzw. Produkte des Produktsortimentes, die in einer Planungsperiode benötigt werden. Bsp.: Da es in diesem Jahr relativ früh warm werden soll plant ein Automobilhersteller für April 1300 Cabriolets zu verkaufen. 600 Cabriolets stehen noch vom Vorjahr im Lager. So ergibt sich ein Primärbedarf von 700 Fahrzeugen.

Sekundärbedarf: Der Sekundärbedarf umfasst alle Bauteile und auch Baugruppen, die zur Herstellung der Produkte benötigt werden. Diese Teile können sowohl selbst gefertigt werden oder auch extern zugekauft werden (Make-or-Buy). Bsp.:Für die Herstellung der o.g. Cabriolets werden 1300 Verdecke gebraucht, 1300 Motoren, 5200 Räder usw. Wieder ist der aktuelle Lagerbestand an Teilen von dem Sekundärbedarf zu subtrahieren um den Bedarf zu ermitteln

Tertiärbedarf: Der Tertiärbedarf umfasst alle Betriebs- und Hilfsstoffe (beispielsweise Schrauben, Strom, Schmierstoffe usw.), die zur Herstellung der Teile und Baugruppen benötigt werden.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]