Materialbedarfsplanung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Die Artikel Bedarfsermittlung und Materialbedarfsplanung überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zusammenzuführen (→ Anleitung). Beteilige dich dazu an der betreffenden Redundanzdiskussion. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz und vergiss nicht, den betreffenden Eintrag auf der Redundanzdiskussionsseite mit {{Erledigt|1=~~~~}} zu markieren. grap 22:23, 17. Jul. 2009 (CEST)

Die Materialbedarfsplanung befasst sich mit der Festlegung der für die Herstellung der Erzeugnisse benötigten sekundären Bedarfe nach Art, Menge, Termin und Ort. Das benötigte Material kann entweder extern beschafft werden (Kaufteil, Fremdfertigung) oder selber hergestellt werden (Hausteil, Eigenfertigung). Zu den Aufgaben der Materialbedarfsplanung gehört daher die Make-or-Buy-Entscheidung und darauf aufbauend die langfristige Mengenplanung der Kaufteile und Hausteile, während sich die Bedarfsermittlung eher mit den mittel- bis kurzfristigen Materialbedarf befasst. Auf Basis der Materialplanung können frühzeitig die Fertigungs-, Beschaffungs- und Transportkapazitäten geplant werden.

Bedarfsarten[Bearbeiten]

Es werden drei Bedarfsarten unterschieden: Primär-, Sekundär- und Tertiärbedarf

Primärbedarf: Der Primärbedarf umfasst alle fertigen Erzeugnisse bzw. Produkte des Produktsortimentes, die in einer Planungsperiode benötigt werden.

Sekundärbedarf: Der Sekundärbedarf umfasst alle Teile, Baugruppen, Halbzeug oder Rohstoffe, die direkt in das Endprodukt einfließen bzw. darin aufgehen. Dieses 'Material' kann entweder selbst gefertigt werden oder auch extern zugekauft werden (Make-or-Buy).

Tertiärbedarf: Der Tertiärbedarf umfasst alle benötigen Materialien, die nicht direkt in das Produkt einfließen, aber bei der Produktion verbraucht werden (bspw. Abdichtkappen, Schutzleisten, Hilfs- und Betriebsstoffe, ...). Zum tertiären Bedarf wird manchmal auch 'Material' gerechnet, dessen Bedarf sich mehr oder weniger direkt aus der Produktion ergibt bzw. ableiten lässt wie bspw. Verschleißwerkzeuge.

Methoden der Bedarfsplanung[Bearbeiten]

siehe Bedarfsermittlung

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]