Mathieu Kessels

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Portrait von Mathieu Kessels, ca. 1820-25, von einem unbekannten Mahler gemahlt

Mathieu Kessels (* 20. Mai 1784 in Maastricht, Niederlande; † 3. März 1836 in Rom) war ein Bildhauer.

Kessels lernte in Venlo und Paris die Goldschmiedekunst und begab sich dann nach Hamburg. 1806 ging er nach Sankt Petersburg, wo er sich unter Joseph Camberlain zum Bildhauer ausbildete.

Er kam 1814 nach Maastricht zurück, dann nach Paris, wo er vier Monate die Schule von Anne Louis Girodet-Trioson besuchte, und endlich nach Rom, wo er in Thorvaldsens Atelier die Basreliefs Tag und Nacht ausführte und 1819 mit seinem Bilde des Hl. Sebastian den von Canova ausgesetzten Preis gewann.

Ferner schuf er die Skulpturen:

  • Amor den Pfeil schärfend
  • Genius der Künste
  • Büste des Admirals Maarten Tromp im Walhalla
  • Christuskopf
  • Sündflut-Szene: Mann, Weib und Kind, in kolossaler Größe, die ihn als einen von der Thorvaldsenschen Schule unabhängigen Naturalisten kennzeichnet.

Literatur[Bearbeiten]

 Commons: Mathieu Kessels – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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