Mathilde von Bayern

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Dieser Artikel behandelt die Tochter des bayrischen Königs Ludwig III. Zur gleichnamigen Markgräfin von Meißen im 14. Jahrhundert siehe Mathilde von Bayern (1313–1346).
Mathilde mit ihrem Hund
Mathilde von Bayern mit ihrem Gatten Ludwig Gaston von Sachsen-Coburg und Gotha, 1900.

Mathilde Marie Theresia Henriette Christine Luitpolda Prinzessin von Bayern (* 17. August 1877 in Lindau; † 6. August 1906 in Davos) war eine bayerische Prinzessin. Sie war das sechste Kind von Ludwig III. und dessen Ehefrau Maria Theresia von Modena.

Leben[Bearbeiten]

Mathilde Marie Theresia Henriette Christine Luitpolda war die dritte Tochter von König Ludwig III. von Bayern und der Erzherzogin Maria Theresia von Österreich-Este. Sie gilt als die Lieblingsenkelin des Prinzregenten Luitpold.

Die Prinzessin heiratete am 1. Mai 1900 in München Ludwig Gaston von Sachsen-Coburg und Gotha, einen Sohn von Prinz Ludwig August von Sachsen-Coburg und Gotha und Leopoldina Teresa de Bragança, Infantin von Kaiserreich Brasilien.[1]

Mathilde starb mit 28 Jahren in der Schweiz (Davos) an einem Lungenleiden. Sie ist in einem aufwändigen Grabmal in der Filialkirche St. Peter und Paul des Starnberger Ortsteiles Riedern beigesetzt.

Nachkommen[Bearbeiten]

  • Antonius von Sachsen-Coburg und Gotha (1901–1970)
  • Maria Immaculata von Sachsen-Coburg und Gotha (1903–1940)

Werke[Bearbeiten]

  • Traum und Leben – Gedichte einer früh Vollendeten. Verlag Süddeutsche Monatshefte, München 1910 (posthum anonym herausgegeben).

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mathilde von Bayern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Die Woche. Nr. 20, 19. Mai 1900, S. 848, 850 (Bericht zur Hochzeit in München, mit Großfoto).