Matrossowka

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Matrossowka
bis 1945: Gilgestrom
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BW

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Oblast Kaliningrad, Russland
Flusssystem Memel
Ursprung Abzweigung von der Memel nördlich von Istok (Neu Weynothen, 1938–1946 Preußenhof)
55° 7′ 24″ N, 21° 45′ 32″ O55.12333221.758869
Mündung unterhalb Matrossowo (Gilge) ins Kurische Haff55.00821621.21177Koordinaten: 55° 0′ 30″ N, 21° 12′ 42″ O
55° 0′ 30″ N, 21° 12′ 42″ O55.00821621.21177
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Gemeinden Timirjasewo, Jasnoje, GolowkinoVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Die Matrossowka (russisch Матросовка, deutsch bis 1945 Gilgestrom) ist ein in preußischer Zeit zur Wasserstraße ausgebauter Mündungsarm der Memel in der Oblast Kaliningrad, Russland.

Die Memel 9,5 km westnordwestlich von Sowetsk (Tilsit) verlassend, fließt sie vorwiegend in Richtung Südwesten durch die Elchniederung. Kurz nach Matrossowo (Gilge) stößt sie auf das Kurische Haff.

Bei Sapowednoje (Seckenburg) zweigt in südlicher Richtung der nach nur 180 m durch einen Damm unterbrochene Nemoninski kanal (Kleiner Friedrichsgraben) sowie 4,5 Kilometer vor Matrossowo (Gilge) der Primorski Kanal (Seckenburger Kanal) ab. Letzterer ist eine schiffbare Verbindung zum Nemonin (Nemonien), von dem über den Polesski Kanal (Großer Friedrichsgraben) eine Verbindung zur Deime und damit zum Pregel besteht. Der etwa 6 km lange Abschnitt des Gilgestroms zwischen Seckenburg und der Abzweigung des eigentlichen Seckenburger Kanals wurde bei dessen Bau 1833 ebenfalls kanalartig ausgebaut und daher ebenfalls als Seckenburger Kanal bezeichnet.