Matt Helders

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Matt Helders.

Matthew Helders (* 7. Mai 1986 in Sheffield) ist Schlagzeuger der britischen Indie-Rock-Band Arctic Monkeys und spielt zurzeit auf dem Schlagzeug für Mongrel. Außerdem übernimmt er für die meisten Songs den Background-Gesang.

Bei den Arctic Monkeys[Bearbeiten]

In einem Interview gestand Helders, dass das Schlagzeug das einzige Instrument war, das übrig blieb.[1] Da jeder von ihnen bereits Gitarren hatte, kaufte er sich ein Schlagzeug. Als Einflüsse nannte er Rap-Musik, die die Mitglieder vor allem während ihrer Schulzeit gerne hörten[2] und vor allem Queens of the Stone Age als Haupteinfluss auf sein Schlagzeugspiel. Außerdem nannte er einen Grund, weshalb sie ihre Lieder hauptsächlich in ihrem Yorkshire-Akzent singen. „es kommt etwas seltsam rüber, wenn man zwischen den Songs in seinem normalen englischen Akzent redet und dann während dem Lied singt, als würde man aus Kalifornien stammen.“[2] Aufgrund mehrerer Fotos und Videos ist bekannt, dass Helders ebenso Gitarre spielen kann.

Anders als andere Mitglieder der Band hat er sich dafür entschieden, weiterhin in seiner Heimatstadt Sheffield zu leben. Je mehr er herumkommen würde, desto mehr würde er Sheffield mögen. Außerdem gibt er an, dass Sheffield weiterhin als Inspiration für viele ihrer Texte gilt.[3] Des Weiteren erzählt Helders, dass es ihm, wenn er alleine unterwegs ist kaum vorkommt, erkannt zu werden. Das würde ihm nur geschehen, wenn er zusammen mit den anderen Bandmitgliedern ausgehen würde. Außerdem meint er, dass er und Gitarrist der Band Jamie Cook nie nach London ziehen würden.[4]

Außerhalb der Arctic Monkeys[Bearbeiten]

Außerhalb der Arctic Monkeys beschäftigt sich Helders mit Remixen von Songs wie z. B. die vierte Single der Band The Hives „We Rule the World (T.H.E.H.I.V.E.S)“ und spielt z. B. beim neuen Album der Band The Prodigy auf dem Schlagzeug. Außerdem arbeitet er gelegentlich mit der US-amerikanischen Band We Are Scientists zusammen und hat es so auf eine B-Seite ihrer Single „Chick Lit“ geschafft.

Im August 2008 hat Helders eine Compilation CD der „Late Night Tale Remix-Series“ mit dem Namen „Late Night Tales: Matt Helders“ rausgebracht, die zusätzlich einen gesprochenen Beitrag seines Band-Kameraden Alex Turner beinhaltet.[5]

Solo Diskographie[Bearbeiten]

Alben

  • 2008: „Late Night Tales: Matt Helders“

Singles

  • 2008: „Dreamer“

Remixe

  • 2008: The Hives - „We Rule The World (T.H.E.H.I.V.E.S.)“
  • 2008: We Are Scientists - „Chick Lit“
  • 2008: Roots Manuva - „Again & Again“
  • 2008: Duran Duran - „Skin Divers“
  • 2009: Yo Majesty - „Club Action“

Modekollektion[Bearbeiten]

Im Mai 2007 hat Helders seine eigene Kollektion beim Modellabel „Supreme Being“ veröffentlicht, die eine Jacke, ein Hoody und drei T-Shirts beinhaltet. Als Beigabe erhielten die Kleider eine CD mit Remixes von verschiedenen Liedern der Arctic Monkeys von Matt Helders. Ein Pfund sollte dabei an das „Arthur Rank Hospice“ gehen.[6]

Ausstattung[Bearbeiten]

  • Premier Percussion Gen-X Series: Arctic White 24"x18" Bass Drum 16"x16" Floor Tom 13"x8" Rack Tom Ludwig Vistalight 14"x4.5" Snare
  • Pearl Drums 2000 Series: X2 Snare Stand
  • Drum Workshop 9000 Hardware: Kick drum pedal- 9500 Hi Hat stand X2 9710 Straight Cymbal Stand
  • Evans Drumheads: Snare Evans EC Coated, EC2 Clear Toms, EMAD2 Kick Drum
  • Zildjian: 14" Avedis Mastersounds Hi-Hats 18" A Custom Fast Crash 20" A Series Crash Ride

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Brits go bananas, Hour.ca. 16. März 2006. Abgerufen am 9. Juni 2006. 
  2. a b Bring on the backlash, The Village Voice. 8. Juni 2006. 
  3. Mike Usinger: Arctic Monkeys' Nightmare lives up to the hype, straight.com. 3. Mai 2007. Abgerufen am 4. Mai 2007. 
  4. Arctic Monkeys conquer UK; Is America next?, Reuters. 17. Mai 2007. Abgerufen am 18. Mai 2007. 
  5. http://www.latenight-tales.co.uk/content/matt-helders-from-the-arctic-monkeys-to-compile-the-next-latenighttales
  6. Arctic Monkeys member premieres clothes collection, NME. 6. März 2007. Abgerufen am 4. Mai 2007.