Matt Henderson

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Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Matt Henderson Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 1. März 1974
Geburtsort White Bear Lake, Minnesota, USA
Größe 184 cm
Gewicht 95 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Linker Flügel
Schusshand Links
Spielerkarriere
1992–1994 St. Paul Vulcans
1994–1998 University of North Dakota
1998–1999 Milwaukee Admirals
1999–2000 Philadelphia Phantoms
2000–2003 Norfolk Admirals
2003–2004 Iserlohn Roosters

Matthew Henderson (* 1. März 1974 in White Bear Lake, Minnesota) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Eishockeyspieler, der unter anderem in der National Hockey League für die Nashville Predators und Chicago Blackhawks sowie in der Deutschen Eishockey Liga für die Iserlohn Roosters aktiv war.

Karriere[Bearbeiten]

Henderson begann seine Karriere 1992 in der United States Hockey League bei den St. Paul Vulcans. Nach zwei Jahren in der wichtigsten Juniorenliga der Vereinigten Staaten, begann er ein Studium an der University of North Dakota und spielte im Universitätsteam, den Fighting Sioux in der NCAA. In seinem dritten Jahr gewann er mit seinem Team die Meisterschaft und wurde zudem zum besten Spieler des Finalturniers gewählt.

Im Juli 1998 unterschrieb er als Free Agent bei den Nashville Predators seinen ersten Profivertrag. Henderson verbrachte den Großteil seiner Rookie-Saison im Farmteam der Predators, den Milwaukee Admirals aus der International Hockey League. Zweimal stand er auch im NHL-Kader, obwohl er nie von einem Team im NHL Entry Draft ausgewählt worden war. Nach der Saison wurde er zu den Philadelphia Flyers transferiert, im Gegenzug wechselte Paul Healey zu den Predators. In der Organisation der Flyers spielte er allerdings nur für die Philadelphia Phantoms in der American Hockey League sowie für die Trenton Titans in der East Coast Hockey League. Ab der Saison 2000/01 spielte er dann drei Jahre für das AHL-Team der Norfolk Admirals und kam in der Saison 2001/02 auf vier NHL-Spiele für die Chicago Blackhawks.

Anschließend erfolgte der Wechsel nach Europa zu den Iserlohn Roosters in die Deutsche Eishockey Liga. Nach der Saison 2003/04 beendete Henderson im Alter von 30 Jahren seine Profikarriere, um ein Berufsangebot außerhalb des Eishockeys anzunehmen.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Karrierestatistik[Bearbeiten]

Hauptrunde Playoffs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
1992/93 St. Paul Vulcans USHL 45 14 19 33 83
1993/94 St. Paul Vulcans USHL 44 23 17 40 111
1994/95 University of North Dakota NCAA 19 1 3 4 16
1995/96 University of North Dakota NCAA 36 9 10 19 34 2 0 1 1 0
1996/97 University of North Dakota NCAA 42 14 17 31 71 7 5 4 9 10
1997/98 University of North Dakota NCAA 38 24 14 38 74 5 2 2 4 4
1998/99 Nashville Predators NHL 2 0 0 0 2
1998/99 Milwaukee Admirals IHL 77 19 29 38 117 2 0 0 0 0
1999/00 Trenton Titans ECHL 16 2 4 6 47
1999/00 Philadelphia Phantoms AHL 51 4 8 12 37 5 0 0 0 4
2000/01 Norfolk Admirals AHL 78 14 24 38 80 9 1 1 2 16
2001/02 Chicago Blackhawks NHL 4 0 1 1 0
2001/02 Norfolk Admirals AHL 74 21 28 49 90 4 0 0 0 6
2002/03 Norfolk Admirals AHL 77 18 29 47 95 1 0 0 0 0
2003/04 Iserlohn Roosters DEL 51 11 12 23 105
NHL gesamt 6 0 1 1 2
AHL gesamt 280 57 89 146 302 19 1 1 2 26
DEL gesamt 51 11 12 23 105

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Sonstiges[Bearbeiten]

Als sein Vorbild bezeichnete Henderson Wayne Gretzky, als beste Spieler gegen die er spielte, nannte er Steve Yzerman und Sergei Fjodorow. In seiner Freizeit betreibt er Golf, Baseball, Fußball und Tennis.

Weblinks[Bearbeiten]