Matt Taibbi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Matt Taibbi

Matthew C. Taibbi (* März 1970) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist. Er schreibt die monatliche Kolumne "Road Rage" für den Rolling Stone und die Onlinekolumne "The Low Post". Aufsehen erregte er durch einen Artikel über Goldman Sachs bezüglich der Finanzkrise.

Leben[Bearbeiten]

Taibbi verbrachte seine Kindheit in einem Vorort von Boston, Massachusetts. Er besuchte die Concord Academy und das Bard College in New York. Während seiner Zeit an der Uni besuchte er für ein Jahr die Technische Universität St. Petersburg. Sein Vater ist Mike Taibbi, ein Fernsehreporter für den NBC.

Karriere[Bearbeiten]

Im Jahre 1992 zog Taibbi nach Usbekistan, wo er sechs Monate blieb, bevor er wegen kritischer Artikel über den Presidenten Islom Karimov ausgewiesen wurde. Danach arbeitete er für die Moscow Times als Sportkorrespondent, später war er Profisportler in Russland und der Mongolei. Nebenher schrieb er für Montsame, die Nachrichtenagentur der Mongolei. Taibbi verletzte sich beim Basketball in Ulaanbaatar und zog sich eine schwere Lungenentzündung zu. Danach kehrte er zur Behandlung nach Boston zurück. Nachdem er sich bei seiner Familie erholt hatte, ging er wieder nach Russland und wurde Mitarbeiter beim Auswanderer Magazin "Living Here". Dort schloss er sich mit Mark Ames zusammen und veröffentlichte die Zeitung "The eXile". Taibbi sagte später über diese Erfahrung: "Wir waren außerhalb der Reichweite des Amerikanischen Gesetz, und wir mussten nicht wirklich Rücksicht auf unsere Werbepartner nehmen. Wir hatten die totale Freiheit."

2002 kam er zurück nach Amerika um das Satiremagazin "The Beast" in Buffalo, New York, zu veröffentlichen. Schließlich verließ er das Magazin. Er wurde Freelancer und schrieb für "The Nation", "Playboy", "New York Press" (wo er eine regelmäßige politische Kolumne für über 2 Jahre schrieb), "Rolling Stone", "New York Sports Express", und andere. "Für mich ist es eine Karrierefehlentwicklung. Ich wollte Romane schreiben." sagte er vor Studenten an der NYU in einer Gastvorlesung.

Taibbi verließ die "New York Press" im August 2005, kurz nachdem sein Herausgeber Jeff Koyen aufgrund von Taibbi's Kolumne "Die 52 lustigsten Dinge über den bevorstehenden Tod des Papstes" gefeuert wurde. "Ich habe inzwischen mitbekommen, dass es für mich sowieso keine Möglichkeit gegeben hätte zu bleiben." schrieb Taibbi später. Anschließend heuerte er beim "Rolling Stone Magazine" an. Er berichtete in Länge über internationale und innerpolitische Angelegenheiten. Zuerst online und für die gedruckte Ausgabe, mittlerweile nur noch für die gedruckte Ausgabe.

Bei "Real Time with Bill Maher" (Amerikanische Emmy-nominierte Talkshow) war Taibbi Spezial Korrespondent für den Präsidentenwahlkampf 2008. Für MSNBC's "The Rachel Maddow Show" stand er im Zuge der Wirtschaftskrise 2009 vor der Kamera.

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: wenn in der Einleitung steht, dass er mit einem bestimmten Artikel Aufsehen erregt hat, sollte der Haupttext auch darauf eingehen

Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber kopiere bitte keine fremden Texte in diesen Artikel.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2008: National Magazine Award, (in der Kategorie Kolumnen und Kommentare)

Weblinks[Bearbeiten]

Ausgesuchte Artikel von Taibbi[Bearbeiten]