Matthew Lombardi

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KanadaKanada Matthew Lombardi Eishockeyspieler
Matthew Lombardi
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 18. März 1982
Geburtsort Montréal, Québec, Kanada
Größe 183 cm
Gewicht 88 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Center
Nummer #45
Schusshand Links
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 2000, 7. Runde, 215. Position
Edmonton Oilers
NHL Entry Draft 2002, 3. Runde, 90. Position
Calgary Flames
Spielerkarriere
1998–2002 Victoriaville Tigres
2002–2009 Calgary Flames
2009–2010 Phoenix Coyotes
2010–2011 Nashville Predators
2011–2013 Toronto Maple Leafs
2013 Phoenix Coyotes
Anaheim Ducks
2013–2014 Genève-Servette HC
seit 2014 New York Rangers

Matthew Lombardi (* 18. März 1982 in Montréal, Québec) ist ein kanadischer Eishockeyspieler italienisch-schottischer Abstammung[1], der seit Juli 2014 bei den New York Rangers in der National Hockey League unter Vertrag steht.

Karriere[Bearbeiten]

Matthew Lombardi begann seine Karriere als Eishockeyspieler 1998 bei den Victoriaville Tigres aus der Québec Major Junior Hockey League, für die er insgesamt vier Jahre lang spielte. Lombardi wurde im NHL Entry Draft 2000 als insgesamt 215. Spieler von den Edmonton Oilers ausgewählt. Da er jedoch nie einen Vertrag bei den Oilers unterschrieb, wurde er wieder in den Entry Draft aufgenommen und im NHL Entry Draft 2002 als insgesamt 90. Spieler von den Calgary Flames ausgewählt.

In der Saison 2002/03 spielte der Angreifer ausschließlich für das damalige Farmteam Calgarys, die Saint John Flames aus der American Hockey League. In der folgenden Spielzeit stand er jedoch ausschließlich für die Calgary Flames in der National Hockey League auf dem Eis und erreichte mit seiner Mannschaft die Finalspiele um den Stanley Cup. Dort unterlag er mit seiner Mannschaft den Tampa Bay Lightning. Durch eine Ellbogenverletzung, die er sich in den Playoffs zuzog, konnte Lombardi monatelang nicht spielen.

Während des Lockout in der NHL-Saison 2004/05 spielte Lombardi für das damalige AHL-Farmteam der Flames, die Lowell Lock Monsters. Aufgrund seiner Verletzung aus der Vorsaison spielte er jedoch nur noch in neun Spielen der regulären Saison und elf Playoff-Partien. In der Saison 2005/06 spielte Lombardi zwar noch einmal für das damalige Farmteam, die Omaha Ak-Sar-Ben Knights, doch seitdem steht er ununterbrochen im NHL-Kader der Flames. Am 4. März 2009 wurde er zusammen mit Brandon Prust und einem Erstrundenwahlrecht im Tausch für Olli Jokinen zu den Phoenix Coyotes transferiert. Im Juli 2010 wechselte er zu den Nashville Predators, konnte aber aufgrund einer Gehirnerschütterung nur zwei Partien absolvieren.

Am 3. Juli 2011 wurde Lombardi in einem Tauschhandel gemeinsam mit Cody Franson im Austausch für Brett Lebda und Robert Slaney im NHL Entry Draft 2013 zu den Toronto Maple Leafs transferiert. Der Transfer beinhaltete auch ein Viertrunden-Wahlrecht im NHL Entry Draft 2013, das abhängig von der Anzahl der absolvierten Spiele Lombardis war.

Nach Beendigung des NHL-Lockouts im Januar 2013 gaben ihn die Toronto Maple Leafs im Austausch für ein Viertrunden-Wahlrecht im NHL Entry Draft 2014 an die Phoenix Coyotes ab. Zur Trade Deadline am 3. April 2013 wurde er zu den Anaheim Ducks transferiert.

Für die Saison 2013/14 unterzeichnete Lombardi einen Einjahresvertrag beim Genève-Servette HC aus der National League A. Nachdem dieser nach Saisonende nicht verlängert wurde kehrte Lombardi in die NHL zurück und schloss sich im Juli 2014 den New York Rangers an.

International[Bearbeiten]

Mit Kanada gewann Lombardi die Weltmeisterschaft 2007 in Moskau. Während des Turniers war Lombardi Kanadas erfolgreichster Spieler mit zwölf Scorerpunkten, darunter sechs Tore. Auch bei der Weltmeisterschaft 2009 stand er im Kader der kanadischen Auswahl, die im Finale gegen Russland unterlag.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

International[Bearbeiten]

NHL-Statistik[Bearbeiten]

Stand: Ende der Saison 2013/14

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
Reguläre Saison 9 536 101 161 262 293
Playoffs 5 40 3 13 16 12

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 20min.ch, Die Multi-Kulti-Attraktion von Servette