Matthias Brodowy

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Matthias Brodowy (2012) bei einem Auftritt

Matthias Brodowy (* 1972 in Braunschweig) ist Kabarettist und Klavier-Musiker.

Leben[Bearbeiten]

Matthias Brodowy ist in Wolfsburg und später Hannover aufgewachsen. Dort besuchte er die Herschelschule.[1] Er ist ausgebildeter Kirchenmusiker und studierte Geschichte und katholische Theologie.

Er war von 1989 bis 1999 Mitglied der Kabarett-Gruppe Profilachtiker. Im Herbst 1997 startete sein erstes Soloprogramm Schweigen Sie ein, ich fahre Wort – Kabarettistische Kreuz- und Querzüge. 1999 startete er seine erste Deutschland-Tournee.

2004 gründete er zusammen mit dem hannoverschen Unternehmer Sebastian Gerhard den generalmusikverlag.

Als Conférencier ist Brodowy u. a. im Hamburger Hansatheater, in Roncallis Apollo Varieté und im GOP Varieté Theater Hannover tätig. Ebenso tritt er regelmäßig im Quatsch Comedy Club auf.

2009 war Matthias Brodowy Gründungsmitglied von Lesestart Hannover.[2]

2009 übernahm Matthias Brodowy die Schirmherrschaft des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes der Malteser in Hannover.

Seit 2010 moderiert Brodowy das WDR-Kabarettfest aus Paderborn.

2012 moderierte er als Nachfolger von Bodo Wartke zum ersten Mal die "Songs an einem Sommerabend" vor dem Kloster Banz, auch 2013 wird er durch das Festival leiten, aus dem der Bayerische Rundfunk einen Zusammenschnitt im Fernsehen zeigt.

Matthias Brodowy erhielt den Deutschen Kleinkunstpreis 2013 in der Sparte Chanson/Lied/Musik. Er wird damit zusammen mit Carsten Hormes (Bass) und Wolfgang Stute (Gitarre/Cajon) für sein musikalisch-literarisches Programm In Begleitung ausgezeichnet.

Seit 2013 arbeitet er mit Roofmusic in Bochum zusammen. Im August 2013 erschien dort seine erste Doppel-CD mit dem Titel "Bis es Euch gefällt".

Im September 2013 übernahm Brodowy die Schirmherrschaft beim Verein "Selbsthilfe nierenkranker Kinder und Jugendlicher e.V.".

Zurzeit ist er mit seinem achten Soloprogramm Kopfsalat-Chaoskabarett, seinem best-of "Bis es Euch gefällt", dem Puppenkabarett Bert Engel Show und dem Musikprogramm In Begleitung auf Tournee durch Deutschland.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1999 Niederrheinischer Kabarettpreis „Das schwarze Schaf“, 1. Platz,[3] überreicht von Schirmherr Hanns Dieter Hüsch
  • Prix Pantheon 2000“ (Publikumspreis)
  • „radio-ffn-comedy award“
  • Passauer Scharfrichterbeil, 2. Platz
  • Hessischer Kleinkunstpreis 2001
  • „Scherzheimer Kuh"
  • „Gießener Kabarett- und Comedy-Cup“
  • „Lüdenscheider Lüsterklemme“
  • „Magdeburger Kugelblitz“
  • „Sprungbrett“ - verliehen vom Deutschen Handelsblatt im Düsseldorfer Kom(m)ödchen
  • „Emser Pastillchen für zwei Stimmbänder“
  • Reinheimer Satirelöwe 2002
  • Jugend kulturell Förderpreis" der Vereins- und Westbank (heute: HypoVereinsbank) in der Sparte "Kabarett", 2003
  • „Lindener Spezialist 2006“
  • Münsterländer Kabarettpreis „Kiep 2010“ (Publikums- und Jurypreis)
  • Deutscher Kleinkunstpreis 2013

Die Programme[Bearbeiten]

Matthias Brodowy In Begleitung
  • 1997–1998: Schweigen Sie ein, ich fahre Wort
  • 1998–1999: Wanderer zwischen den Zeilen
  • 1999–2001: Kaltstart
  • 2001–2003: Eintritt frei und andere Lügen
  • 2003–2004: Ufos über Berlin
  • 2004–2007: Voll ins Schwarze oder wie wir Tante Ilses Urne bei ebay noch zu Geld gemacht haben
  • seit 2005: Bis es Euch gefällt – Höhepunkte aus fünf Programmen
  • 2007–2011: Allergie – Besser als nix
  • seit 2007 mit Detlef Wutschik: Die Bert Engel Show – ein Kabarett-Theaterstück mit Menschen und Puppen
  • 2008–2010 zuerst Solo, dann mit Carsten Hormes (Bass): Schwarz und weiß und doch kein Schach
  • 2010-2014: Offenbarung – Das 7. Programm
  • seit 2010 mit Carsten Hormes (Bass) und Wolfgang Stute (Gitarre/Cajon): In Begleitung
  • seit Februar 2011 mit Detlef Wutschik: De groode Bert Engel Show (Die Bert Engel Show auf Plattdeutsch)
  • seit April 2013: Kopfsalat-Chaoskabarett

Fernsehen[Bearbeiten]

  • „Hüsch & Co.“ (SWR)
  • „Mitternachtsspitzen“ (WDR)
  • „Ottis Schlachthof“ (BR)
  • „Prix Pantheon 2000“ (WDR/3sat)
  • „100 Jahre Kabarett“ (SFB)
  • „3sat-Festival Kabarett Musik Comedy 2002“
  • SR-Gesellschaftsabend"
  • „NDR-Comedytreff“
  • „Eröffnungsgala Schmidt-Theater Hamburg“ (NDR)
  • „Kleinkunstfestival in den Wühlmäusen“ (rbb)
  • „NDR-Intensivstation“
  • „Mann an Bord“ (WDR)

Radio[Bearbeiten]

  • Moderator WDR-Kabarettfest aus Paderborn
  • Von Dezember 2010 bis August 2011 tägliche Comedyserie auf Hitradio Antenne Niedersachsen: „Die Heidepiraten“ (Autor und Sprecher aller Charaktere – Sounddesign: Jochim Redeker/Hitradio Antenne Niedersachsen)
  • Von März bis Dezember 2000 tägliche Comedyserie „Kochen mit WOK“ und „Leben am Limit“ auf SWR, später auch auf radio ffn; gemeinsam produziert mit Lutz Grundhöfer, Bochum. Beiträge für WDR 2, Deutschlandradio Berlin und SWR.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

CD
  • Brodowy in Stücken – Livemitschnitt aus dem Bonner Pantheon (erschienen 2000 bei Wortart, Köln).
  • Stadt mit Keks (Maxi-CD) – das Hannoverlied und mehr... (vergriffen)
  • Landeanflug – Live-CD plus Studioaufnahmen (erschienen 2003 im GMVerlag – vergriffen)
  • mittendrin – Live-CD aus der Landesbühne Hannover (erschienen 2005 im GMVerlag)
  • Schwarz und weiß und doch kein Schach – Live-CD mit Aufnahmen aus der Orangerie und dem Kanapee in Hannover (erschienen 2008 im GMVerlag)
  • Offenbarung – Live-CD, Mitschnitt der Premiere im Theatersaal Langenhagen (erschienen 2010 im GMVerlag)
  • In Begleitung – Die erste reine Musik-CD von Matthias Brodowy (erschienen 2011 im GMVerlag)
  • Tausend Jahre wie ein Tag – Benefiz-CD zugunsten der Sanierung des Hildesheimer Doms (erschienen 2011 in Kooperation mit dem GMVerlag)
  • "Bis es Euch gefällt" -Doppel-CD (erschienen 2013 bei roofmusic)
DVD
  • Bis es euch gefällt (Doppel-DVD) mit einem Livemitschnitt aus dem Theater am Küchengarten in Hannover (erschienen Dezember 2006 im GMVerlag)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Matthias Brodowy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Welche Schule für mein Kind?, Verlagsbeilage der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 12. Januar 2011, S. 3.
  2. Wer wir sind, Unterseite von lesestart-hannover.de
  3. Die Preisträger. DasSchwarzeSchaf.com, abgerufen am 8. Juli 2013.