Maudud

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Maudud ibn Altun-Tegin (arabisch ‏مودود بن التنتكين‎, DMG Maudūd b. Altun-Tegin; † September 1113, ermordet) war ab 1107 der Emir von Mossul.

Er ergriff 1107 die Herrschaft über Mossul, als dessen Einwohner den bisherigen Machthaber Dschauali aus Mossul verjagten und Maudud die Tore öffneten.

1110 belagerte er Edessa, musste sich aber vor einem Entsatzheer unter König Balduin I. von Jerusalem zurückziehen.

Im Auftrag des Seldschukensultans Muhammad I. (1105–1118) schloss er sich ab 1111 mit mehreren islamischen Herrschern, darunter Tugtakin von Damaskus, zusammen, um gegen die Franken vorzugehen.

Als er am letzten Freitag im September 1113 die Große Moschee von Damaskus betrat, wurde er von Assassinen erdolcht. Sein Gastgeber Tugtakin wurde als Auftraggeber des Mordes verdächtigt.

Weblinks[Bearbeiten]