Mauren (Liechtenstein)

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Mauren
Flagge Wappen
Flagge von Mauren (Liechtenstein)
Wappen von Mauren (Liechtenstein)
Basisdaten
Staat: LiechtensteinLiechtenstein Fürstentum Liechtenstein
Wahlkreis: Unterland
Gemeindenummer: 7008
Postleitzahl: 9493
UN/LOCODE: LI MAU
Koordinaten: 759360 / 23200247.219729.542781Koordinaten: 47° 13′ 11″ N, 9° 32′ 34″ O; CH1903: 759360 / 232002
Höhe: 453 m ü. M.
Fläche: 7,5 km²
Einwohner: 4138 (31. Dezember 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 552 Einwohner pro km²
Ausländeranteil: 37,5 % (31. Dezember 2010)[2]
Website: www.mauren.li
Karte
Eschen Eschen Gamprin Mauren Ruggell Schellenberg Balzers Balzers Balzers Planken Schaan Schaan Schaan Triesen Triesenberg Triesenberg Vaduz Vaduz Vaduz Vaduz VaduzLage der Gemeinde Mauren (Liechtenstein)  im Fürstentum Liechtenstein (anklickbare Karte)
Über dieses Bild

Mauren (Dialekt: Mura) ist eine Gemeinde im Wahlkreis Unterland des Fürstentums Liechtenstein. Zur Gemeinde gehört der Ort Schaanwald.

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevorsteher ist Freddy Kaiser (FBP). Der Gemeinderat zählt zehn Sitze: FBP mit sechs, VU mit drei und FL mit einem Sitz.

Gemeindewahl
 %
60
50
40
30
20
10
0
57,4 %
(+1,3 %p)
31,4 %
(+1,5 %p)
11,2 %
(-2,8 %p)
2007

2011


Geschichte[Bearbeiten]

Auf dem Gemeindegebiet wurden bronzezeitliche Funde gemacht, welche auf eine Besiedlung um 1500 v. Chr. schliessen lassen. Die Römer bauten um 15 vor Christus eine Römerstrasse durch den Schaanwald. In deren Folge wurden um 100 n. Chr in Schaanwald und um 200 n. Chr in Mauren römische Gutshöfe errichtet. Ein weiterer Gutshof wurde um 200–300 n. Chr. in Schaanwald erbaut, der sogar mit einer Badeanlage ausgestattet war. Nach 400 n. Chr wurden die römischen Siedlungen aufgegeben.

Gegen Ende des 7. Jahrhunderts entstand in Mauren eine christliche Kirche. Der einfache Saalbau hatte noch keine Apsis. Diese entstand erst nach dem Jahre 800. Während dieser Zeit wurden die Toten östlich der Apsis beigesetzt. Im Jahre 1178 wurde Mauren unter dem Namen Muron das erste Mal urkundlich erwähnt, als es in den Besitz des Frauenklosters St. Sebastian in Schänis überging. Um 1200 wurde eine zweite Kirche an der Stelle der ersten erbaut.

Spätestens seit 1305 ist Mauren eine eigenständige Kirchgemeinde. Um 1500 begann der Totalumbau der Kirche. Die romanische Apsis wurde durch einen gotischen Altarraum ersetzt. Das romanischen Kirchenschiff wurde mit grösseren gotische Fenstern versehen. Dem Turm setzte man im Jahre 1650 einen hölzerne Glockenstube mit einem achteckig gebrochener Spitzhelm auf.

Wappen[Bearbeiten]

Der Schild ist schräglinks in Schwarz und Gold geteilt. Vorn liegt ein goldener Schlüssel mit dem nach unten zeigenden Bart mit Kreuzeinschnitt nach rechts und ein ebenso gefärbtes Schwert in Form eines Andreaskreuzes.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Pfarrkirche Peter und Paul
  • Kirche der Hl. Theresia vom Kinde Jesu

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Liechtenstein - Amt für Volkswirtschaft
  2. Bevölkerung und Wohnverhältnisse (PDF), Amt für Statistik, abgerufen am 16. Juni 2012

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mauren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Mauren – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen