Maurice Lacroix

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Maurice Lacroix Holding AG
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Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 2001
Sitz Zürich, Saignelégier, Schweiz seit August 2012 Biel/Bienne, Schweiz
Leitung Marc Gläser[1]
(Managing Director)
Mitarbeiter 200 (Stand 2012)
Umsatz ca. 95 Mio. CHF (2004)
Branche Uhren
Website www.mauricelacroix.com
Model Calendrier Rétrograde von Maurice Lacroix

Maurice Lacroix SA ist eine Schweizer Luxus-Uhrenmanufaktur mit Produktionsbetrieben in Saignelégier und Montfaucon. Bekannt wurde Maurice Lacroix mit dem stilisierten M im Signet.

Überblick[Bearbeiten]

Jährlich werden bei Maurice Lacroix 120.000 Uhren gefertigt, davon 50.000 mit mechanischem Uhrwerk.[2] Das Unternehmen unter der gleichnamigen Holding mit Sitz in Zürich gehört mehrheitlich zur Zürcher DKSH[3] und beschäftigt rund 200 Mitarbeiter, davon etwa 170 am internationalen Hauptsitz in Biel und in den Produktionsstätten in Saignelégier und Montfaucon in der Schweiz. "Maurice Lacroix" war der Name eines Mitglieds des Vorstandes des Mutterunternehmens. Zu der Zeit, als über die Lancierung einer eigenen Uhrenmarke nachgedacht wurde, verstarb er. Ihm zu Ehren wählte man seinen Namen als Markennamen.

Gründung und Firmengeschichte[Bearbeiten]

Gründer der Marke Maurice Lacroix war der Präsident und Delegierte des Verwaltungsrats, der Desco von Schulthess AG, Dr. Peter Brunner. 1961 erwarb die Zürcher Desco von Schulthess AG im jurassischen Saignelégier einen Assemblagebetrieb für die Fertigung von privaten Label-Uhren für den nationalen und internationalen Markt. 1975 wurde dann die Marke in Saignelégier gegründet und das Unternehmen vertrieb in Österreich die erste Uhr unter dem Namen Maurice Lacroix. In den 1980er Jahren wurde ein internationales Vertriebsnetz aufgebaut und in Pforzheim wurde die Deutschland-Zentrale des Unternehmens eröffnet. 1989 erwarb Maurice Lacroix die Schweizer Gehäusefabrik Queloz SA, in der auch für andere namhafte Uhrenmarken Gehäuse produziert werden.

1990 kam unter dem Namen Masterpiece Collection eine mechanische Uhren-Kollektion mit technischen Innovationen als Markenzeichen heraus, die mit gebläuten Schrauben und geschliffenen Brücken versehen war. Als Qualitätsmerkmal schuf Maurice Lacroix als einer der ersten Hersteller die Möglichkeit zum Blick ins Uhrwerk durch gläserne Gehäuseböden.

Im Herbst 2001 wurde die Maurice Lacroix S.A., bislang eine Division der Desco von Schulthess AG, zur eigenständigen juristischen Einheit. Seit Juli 2011 hält DKSH die Mehrheit an Maurice Lacroix. 2006 hat Maurice Lacroix sein erstes vollkommen eigenständig entwickeltes Chronographen-Kaliber (ML 106) vorgestellt. Die komplexen Werkkomponenten für mechanische Kaliber werden in eigenen Werkstätten in Montfaucon in der Nähe von Saignelégier gefertigt. Damit kann Maurice Lacroix zu den Schweizer Uhrenmanufakturen gezählt werden. Heute (2012) ist Maurice Lacroix mit weltweit rund 200 Mitarbeitenden in etwa 3300 Fachgeschäften in über 60 Ländern rund um den Globus vertreten.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Handelszeitung, 3. Januar 2012
  2. Handelszeitung, 1. April 2008
  3. Tagesanzeiger, 4. Juli 2011

Weblinks[Bearbeiten]