Maurizio Bidinost

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Maurizio Bidinost (* 10. Januar 1959 in Cordenons) ist ein ehemaliger italienischer Radrennfahrer.

Von Ende der 1970er Jahre bis in die 1980er Jahre hinein war Maurizio Bidonist einer der erfolgreichsten Amateur-Bahnradsportler Italiens. Achtmal wurde er italienischer Meister in den Disziplinen Einer- und Mannschaftsverfolgung. 1979 belegte er bei den Bahn-Weltmeisterschaften in Amsterdam Rang zwei in der Einer- und Rang drei in der Mannschaftsverfolgung (mit Pierangelo Bincoletto, Silvestro Milani und Sandro Callari). Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1981 in Brünn wurde er Dritter in der Verfolgung und wurde im selben Jahr italienischer Vizeweltmeister im Einzelzeitfahren auf der Straße. Anschließend trat er zu den Profis über und wurde er als solcher WM-Dritter in der Einerverfolgung. Im selben Jahr wurde er Dritter der Europameisterschaft im Zweier-Mannschaftsfahren, gemeinsam mit Bincoletto.[1]

Bidinost startete auch 19 Sechstagerennen, von denen er drei gewinnen konnte, 1980 (mit Bernard Vallet) und 1981 (mit Francesco Moser) das von Noumea sowie 1982 das Berliner Sechstagerennen mit Patrick Sercu.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Europameisterschaften vor Gründung der „European Cycling Union“ (UEC) im Jahre 1995 gelten als inoffiziell, da sie bis zu diesem Zeitpunkt in der Regel Einladungsrennen waren, an der auch nicht-europäische Fahrer teilnehmen konnten.
  2. Roger de Maertelaere: Mannen van de nacht. 100 jaar zesdaagsen. De Eecloonaar, Eeklo 2000, ISBN 90-74128-67-X, S. 191

Weblinks[Bearbeiten]