Mauro Baldi

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Mauro Baldi
Mauro Baldi 1982
Automobil-/Formel-1-Weltmeisterschaft
Nation: ItalienItalien Italien
Erster Start: Großer Preis von Brasilien 1982
Letzter Start: Großer Preis von San Marino 1985
Konstrukteure
1982 Arrows · 1983 Alfa Romeo · 1984–1985 Spirit
Statistik
WM-Bilanz: WM-16. (1983)
Starts Siege Poles SR
36
WM-Punkte: 5
Podestplätze:
Führungsrunden: — über 0 km
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Mauro Baldi (* 31. Januar 1954 in Reggio nell’Emilia) ist ein ehemaliger italienischer Formel-1-Rennfahrer.

Karriere[Bearbeiten]

Im Jahr 1981 wurde Baldi Europameister der Formel 3.

Formel 1[Bearbeiten]

Von 1982 bis 1985 fuhr Baldi in der Formel 1. Sein Debüt gab er beim Großen Preis von Brasilien am Steuer eines Arrows A4. Das Rennen beendete er als Zwölfter; nach der Disqualifikation von Nelson Piquet und Keke Rosberg rückte an er an die zehnte Stelle vor. Seine beste Platzierung war der fünfte Rang beim Großen Preis der Niederlande 1983. Dort pilotierte er einen Alfa Romeo 183T.

Sein letztes Rennen in der Formel-1-Weltmeisterschaft war der Große Preis von San Marino 1985, wo er im Spirit 101D durch Motorschaden ausfiel.

Sportwagenrennen[Bearbeiten]

1990 gewann der Italiener an der Seite von Jean-Louis Schlesser die Sportwagen-Weltmeisterschaft in einem Sauber Mercedes C11.

1994 gewann er das 24-Stunden-Rennen von Le Mans im Porsche 962[1]. Seine Teamkollegen waren der Franzose Yannick Dalmas und der US-Amerikaner Hurley Haywood. Drei weitere Male, 1989, 1992 und 1993 erreichte er Le Mans das Podium der ersten Drei. 1992 beendete er das Rennen gemeinsam mit Kenny Acheson und Gianfranco Brancatelli im Sauber C9 als Gesamtzweiter.

Baldi startete insgesamt zwölf Mal in Le Mans, das letzte Mal 2000 auf einem Panoz.

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1984 ItalienItalien Martini Racing Lancia LC2 ItalienItalien Paolo Barilla DeutschlandDeutschland Hans Heyer Ausfall Kurbelwelle
1985 ItalienItalien Martini Racing Lancia LC3 FrankreichFrankreich Henri Pescarolo Rang 7
1986 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Liqui Moly Equipe Porsche 956B Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Price Cobb Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rob Dyson Rang 9
1989 SchweizSchweiz Team Sauber Mercedes Sauber C9 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kenny Acheson ItalienItalien Gianfranco Brancatelli Rang 2
1991 FrankreichFrankreich Peugeot Talbot Sport Peugeot 905 FrankreichFrankreich Philippe Alliot FrankreichFrankreich Jean-Pierre Jabouille Ausfall Motorschaden
1992 FrankreichFrankreich Peugeot Talbot Sport Peugeot 905 FrankreichFrankreich Philippe Alliot FrankreichFrankreich Jean-Pierre Jabouille Rang 3
1993 FrankreichFrankreich Peugeot Talbot Sport Peugeot 905 FrankreichFrankreich Philippe Alliot FrankreichFrankreich Jean-Pierre Jabouille Rang 3
1994 DeutschlandDeutschland Joest Racing Dauer 962LM GT FrankreichFrankreich Yannick Dalmas Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Hurley Haywood Gesamtsieg
1997 DeutschlandDeutschland Konrad Motorsport Porsche 911 GT2 OsterreichÖsterreich Franz Konrad DeutschlandDeutschland Robert Nearn Ausfall Bruch der Aufhängung
1998 ItalienItalien Moretti Racing Inc. Ferrari 333SP ItalienItalien Giampiero Moretti BelgienBelgien Didier Theys Rang 14
1999 FrankreichFrankreich JB Racing Ferrari 333SP FrankreichFrankreich Jérôme Policand ItalienItalien Christian Pescatori Ausfall Motorschaden
2000 DanemarkDänemark Team Den Blå Avis Panoz LMP-1 DanemarkDänemark John Nielsen DeutschlandDeutschland Klaus Graf nicht klassiert

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Le Mans 1994