Mauth

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Dieser Artikel beschreibt die bayerische Gemeinde Mauth. Zur gleichnamigen tschechischen Stadt siehe Mýto v Čechách.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mauth
Mauth
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mauth hervorgehoben
48.88972222222213.584722222222821Koordinaten: 48° 53′ N, 13° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Freyung-Grafenau
Höhe: 821 m ü. NN
Fläche: 28,89 km²
Einwohner: 2445 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94151
Vorwahl: 08557
Kfz-Kennzeichen: FRG
Gemeindeschlüssel: 09 2 72 134
Adresse der Gemeindeverwaltung: Giesekestr. 2
94151 Mauth
Webpräsenz:
Bürgermeister: Max Gibis (CSU)
Die katholische Pfarrkirche St. Leopold in Mauth

Mauth ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau und staatlich anerkannter Erholungsort.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Die Gemeinde in der Region Donau-Wald im Bayerischen Wald liegt unmittelbar am Rand des Nationalparks Bayerischer Wald. Der Ortsteil Finsterau, 1000 Meter hoch gelegen, zählt zu den abgelegensten Dörfern im Bayerischen Wald und besitzt auf 1130 Meter Höhe einen Grenzübergang nach Bučina in Tschechien für Fußgänger und Radfahrer. Busse des Nationalparks fahren bis zum Grenzübergang. Allerdings ist dieser von Montag bis Freitag auf wenige Stunden begrenzt auch per Pkw zu erreichen. Mauth selbst liegt zehn Kilometer nördlich von Freyung, 20 Kilometer nordöstlich von Grafenau und rund 44 Kilometer von Passau entfernt.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

[Bearbeiten] Ortsgliederung

Es existieren folgende Gemarkungen: Annathal, Mauth, Finsterau. Gemeindeteile sind Mauth, Annathal, Bärnbachruh, Finsterau, Heinrichsbrunn, Hohenröhren, Neuhütte, Spicking, Tummelplatz, Vierhäuser und Zwölfhäuser.

[Bearbeiten] Geschichte

Am oberen Goldenen Steig entstanden zwischen 1687 und 1724 die Ortschaften der Gemeinde. Mauth kam mit dem größten Teil des Hochstifts Passau 1803 an den Erzherzog Ferdinand von Toskana. Seit den Friedensverträgen von Brünn und Pressburg 1805 gehört der Ort zu Bayern. Durch die Einstellung der Holznutzung im 1970 gegründeten Nationalpark Bayerischer Wald entwickelte sich die Gemeinde immer mehr zum Urlaubsort.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2552, 1987 2478 und im Jahr 2000 2597 Einwohner gezählt.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat setzt sich seit der Kommunalwahl am 2. März 2008 wie folgt zusammen:

  • CSU: 7 Sitze (51,2 % der Stimmen)
  • SPD-Freie Wähler: 5 Sitze (34,4 % der Stimmen)
  • ÖDP: 2 Sitze (14,3 % der Stimmen)

[Bearbeiten] Bürgermeister

  • Wilhelm (bis 1881)
  • Maurer (1881–1887)
  • Stemp (1887–1893)
  • Degenhart (1893–1900)
  • Ferdinand Preißler (1900–1921)
  • Mathias Ranzinger (1921–1930)
  • Franz Geißinger (1930–1945)
  • Johann Krickl (1945–1948)
  • Josef Eder (1948–1952)
  • Karl Fuchs (1952–1961)
  • Johann Kilger (1961–1967)
  • Johann Geißinger (1967–1978)
  • Leopold Graf (1978–1993)
  • Werner Brandhofer (1993–2005)

Bürgermeister ist seit 1. Juli 2005 Max Gibis (CSU), der bei der Kommunalwahl 2008 im ersten Wahlgang mit 61,54 % der gültigen Stimmen im Amt bestätigt wurde.

[Bearbeiten] Finanzen

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 79.000 Euro, davon waren 9.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen (netto).

[Bearbeiten] Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: Über goldenem Dreiberg, darauf eine aus dem unteren Schildrand wachsende schwarze Hellebarde, gespalten; vorne dreimal geteilt von Silber und Blau, hinten Rot.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im Produzierenden Gewerbe 128 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 111 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 789. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 6 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 1 Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 127 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 899 ha. Davon waren 893 ha Dauergrünfläche.

[Bearbeiten] Bildung

Im Jahr 2007 gab es einen Kindergärten mit 50 Plätzen und eine Grundschule mit 4 Lehrern und 100 Schülern.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Mauth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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