Max-Planck-Institut für Meteorologie
Das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) ist ein international anerkanntes Institut für Klimaforschung. Ziel des MPI-M ist es zu verstehen, wie und warum sich das Klima auf unserer Erde wandelt. Die Wissenschaftler am MPI-M untersuchen die Anfälligkeit des Erdsystems gegenüber Störungen wie etwa Änderungen in der Zusammensetzung seiner Atmosphäre, und erforschen die Grundlagen und Grenzen der Vorhersagbarkeit des Erdsystems. Dazu entwickelt und analysiert das MPI-M hochkomplexe Erdsystemmodelle, die die Prozesse in der Atmosphäre, auf dem Land und im Ozean simulieren. Solche Modelle sind wichtige Werkzeuge in der Klimaforschung und dienen international als Bewertungsgrundlage für den Klimawandel. Gezielt eingesetzte in-situ-Messungen und Satellitenbeobachtungen ergänzen die Modellsimulationen. Das MPI-M und die Universität Hamburg bilden zusammen mit weiteren außeruniversitären Einrichtungen den KlimaCampus, ein Kompetenz- und Ausbildungszentrum für Klimaforschung in Hamburg.
Das MPI-M besteht aus drei Abteilungen und vier selbstständigen Forschungsgruppen:
[Bearbeiten] Abteilungen
- Die Abteilung "Atmosphäre im Erdsystem" beschäftigt sich mit der atmosphärischen Klimadynamik, speziell mit den Wechselwirkungen innerhalb der Atmosphäre (Leitung: Björn Stevens).
- Die Abteilung "Land im Erdsystem" untersucht die Wechselwirkungen zwischen Land, Klima und Mensch (Leitung: Martin Claußen)
- Die Abteilung "Ozean im Erdsystem" untersucht die Rolle des Ozeans in der Klimadynamik (Leitung: Jochem Marotzke)
[Bearbeiten] Selbstständige Forschungsgruppen
- Feuer im Erdsystem
- Meereis im Erdsystem
- Turbulente Mischungsprozesse im Erdsystem
- Wolken-Klima-Wechselwirkungen