Max Adalbert

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Maximilian Adalbert Krampf, genannt Max, (* 19. Februar 1874 in Danzig; † 7. September 1933 in München) war ein deutscher Theater- und Filmschauspieler, der vor allem in komischen Rollen glänzte. Er wirkte in über 40 Filmen der Stummfilm- und Tonfilmzeit mit, trat aber auch im Kabarett auf.

Leben[Bearbeiten]

Der gebürtige Max Krampf stammte aus einer preußischen Offiziersfamilie und nannte sich als Schauspieler frühzeitig „Adalbert“. Als 19-jähriger debütierte er in Lübeck und erhielt 1894 am Stadttheater Barmen sein erstes Engagement. St. Gallen, Nürnberg und Wien waren weitere Stationen seiner Theaterlaufbahn. Er übernahm zunächst typische Liebhaberrollen.

1899 kam er an das Berliner Residenztheater. Bekannt wurde er in den folgenden Jahren vor allem am Kleinen Theater und dem Deutschen Künstlertheater. Adalbert wandelte sich zum Komiker und stand mehrmals zusammen mit Curt Bois auf der Bühne. Im Dezember 1924 gründete er mit anderen Künstlern das Kabarett der Komiker. Am 30. Mai 1931 spielte er erstmals am Deutschen Theater die Titelrolle von Carl Zuckmayers Der Hauptmann von Köpenick. Durch ihn, dem diese Rolle wie auf den Leib geschneidert war, wurde das Stück ein großer Bühnenerfolg.

Im Stummfilm erhielt Max Adalbert seit 1915 einige Nebenrollen. Seine Bedeutung für den Film änderte sich schlagartig mit der Einführung des Tonfilms, wo er sein Berliner Mundwerk voll zur Geltung bringen konnte. 1931 glänzte er nun auch im Film in seiner Paraderolle als Der Hauptmann von Köpenick.

Max Adalbert starb während einer Gastspielreise in München an den Folgen einer Lungenentzündung. Er wurde am 18. September 1933 auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf beigesetzt.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1931: Das Ekel
  • 1931: Der Herr Finanzdirektor
  • 1931: Die Schlacht von Bademünde
  • 1931: So'n Windhund
  • 1931: Die Nacht ohne Pause
  • 1931: Mein Leopold
  • 1931: Der Hauptmann von Köpenick
  • 1932: Ein toller Einfall
  • 1932: Der Schützenkönig
  • 1932: Husarenliebe
  • 1932: Spione im Savoy-Hotel
  • 1933: Hände aus dem Dunkel
  • 1933: Lachende Erben

Weblinks[Bearbeiten]