Max Bögl

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Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG
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Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1929
Sitz Sengenthal, Bayern
Leitung Geschäftsleitung
  • Johann Bögl
  • Johann Braun
  • Johann Heß
  • Johann Holzinger
  • Roland Zemler
Mitarbeiter 6.000 (2012)[1]
Umsatz 1,5 Mrd. Euro (2013)[2]
Branche Bauunternehmen
Website www.max-boegl.de

Die Firmengruppe Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG ist ein international tätiges Bauunternehmen mit Sitz in Sengenthal bei Neumarkt in der Oberpfalz.

Geschichte[Bearbeiten]

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  • 1929[3] Gründung eines Maurerbetriebs durch Max Bögl senior.
  • 1955 Eintritt Max Bögl junior in die Firma und Erweiterung um Straßen- und Kanalbau
  • 1973 Übergabe des Betriebes an die Söhne Hans und Max Bögl
  • 1974 Verleihung des Bayerischen Verdienstorden an Max Bögl sen.; Gründung der Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG und erste Zweigniederlassung in Erlangen
  • 1990 Übernahme erster Betriebe in Ostdeutschland nach zuvor bereits erfolgten Übernahmen
  • 1994 Gründung der erste Auslandsniederlassung in Tschechien
  • 1997 Strukturänderung im Unternehmen, aus dem bisherigen Gesamtunternehmen wurden einzelne Bereiche herausgenommen und als eigenständige Unternehmen im Verbund geführt
  • 2000 Verleihung des europäischen Stahlbaupreis für die Errichtung der größten freitragenden Halle der Welt, der Luftschiffhalle der CargoLifter AG in Brandt bei Berlin
  • 2002 größten Einzelauftrag in der Firmengeschichte zum Bau von drei U-Bahnhöfen in Amsterdam
  • 2003 Einweihung der ersten kommerziell betriebene Transrapidstrecke der Welt in Shanghai mit Fahrwegträger von Max Bögl
  • 2005 Errichtung der Staumauer der Talsperre Leibis-Lichte in Thüringen.
  • 2006 Fertigstellung der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt–München, erstmalige Verwendung des System „Feste Fahrbahn Bögl“ (Gleistragplatte)
  • 2007 Großauftrag von der irischen LNC Property Group zum Umbau des ehemaligen Space-Park zum Einkaufs- und Erlebniszentrum Waterfront in Bremen
  • 2007[4] Verurteilung des Unternehmens und mehrerer leitender Mitarbeiter, darunter Hans Bögl (sen.), zu einer Strafzahlung in Millionenhöhe wegen Bestechung eines IKEA-Mitarbeiters
  • 2008 Kauf des Besucher-Transrapid der Deutschen Bahn AG vom Münchener Flughafen für den symbolischen Preis von 1 € und Transport an den Hauptsitz bei Neumarkt in der Oberpfalz gebracht
  • 2010 Übernahme der Federführung bei der Akquisitionsarbeit für den Transrapid[5]; Das Unternehmen bekam die Zuschläge für den Fortbau des Stadions Miejski (Wrocław), die Erweiterung der Landebahn des Flughafens Sibiu[6], den Neubau der Arena Națională in Bukarest[7] sowie den Bau der Umfahrungsschnellstraße um Sibiu[8]
  • 2011 Inbetriebnahme des leistungsstärkste Windkraftwerk Bayerns auf dem Winnberg im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz (Gesamthöhe 180 m, Anschlussleistung 3 Megawatt), die Anlage produziert mehr als ein Drittel des Stromverbrauchs der gesamten Gemeinde Sengenthal
  • 2011 Baubeginn der mit 115 Metern höchste Autobahnbrücke in NRW im Sauerland am Ende der A46[9]
  • 2012 Bau des Shopping-Center „Nordlicht“
  • 2013 Auftrag über 80 Millionen Euro zur Lieferung der Tübbinge für den neuen Fildertunnel in Stuttgart (Baden-Württemberg)

Am 28. Januar 2014 wurde das Richtfest der neuen 277 Meter langen und bis zu 30 Meter hohen Produktionshalle direkt neben dem Schwerlasthafen Rendsburg in Osterrönfeld begangen, in der am 1. Juli 2014 die Produktion von Türmen für Windkraftanlagen begonnen werden soll.[10][11]

Weitere bekannte Bauwerke des Unternehmens[Bearbeiten]

Betriebsstruktur[Bearbeiten]

Der Aufsichtsrat besteht aus Dieter Klinger, Max Bögl und Peter Hanf. Die Unternehmensbereiche sind Hochbau, Tiefbau, Ingenieurbau, Fertigteilwerke, Stahl- und Anlagenbau, Tunnelbau, Micro-Tunneling, Bodenvereisung, Gleitschalungsbau, Roh- und Baustoffe, Versicherungs- und Finanzdienstleistungen, Projektentwicklung, Wind AG.

Im Bereich der Erneuerbaren Energien engagiert sich Bögl bei der Entwicklung und Errichtung von Türmen für Windkraftanlagen.

Max Bögl beschäftigt weltweit 6000 Mitarbeiter (Stand: 2012) und ist einer der größten Arbeitgeber der Region Neumarkt mit Standorten in Sengenthal, Neumarkt und Mühlhausen bei Neumarkt.

Die Firmengruppe verfügt über sechs Fertigteilwerke in Neumarkt, Bachhausen bei Berching, Gera, Linthe, Hamminkeln und Liebenau sowie über 30 weitere Standorte in Deutschland und dem europäischen Ausland, denen wiederum weitere Produktionsstätten angegliedert sind.

Firmengruppe Max Bögl in Deutschland[Bearbeiten]

  • Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG
  • Max Bögl Bauservice GmbH & Co. KG
  • Max Bögl Roh- und Baustoffe GmbH & Co. KG
  • Max Bögl Verkehrstechnik GmbH
  • Max Bögl Grundbesitzvermietungs und -verwaltungs GmbH & Co. KG
  • Max Bögl Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG
  • Max Bögl Stahl- und Anlagenbau GmbH & Co. KG
  • Max Bögl Beteiligungs GmbH
  • Max Bögl Projektentwicklung GmbH & Co. KG
  • Max Bögl Transport und Geräte GmbH & Co. KG
  • Max Bögl Fertigteilwerke GmbH & Co. KG
  • Max Bögl Windpower Winnberg GmbH & Co. KG
  • Matthias Meier & Söhne Schotterwerk GmbH & Co. KG
  • Max Bögl Versicherungs- und Finanzdienstleistungen GmbH & Co. KG
  • IBOS GmbH
  • WÜWA Bau GmbH & Co. KG
  • BK Infrastruktur GmbH
  • Max Bögl Wind AG
  • Bögl Reitz GmbH

Firmengruppe Max Bögl International[Bearbeiten]

  • Max Bögl International SE
  • Max Bögl Nederland B.V.
  • Max Bögl Austria GmbH
  • Max Bögl&Zagorje Tehnobeton d.o.o., Kroatien
  • Bögl a Krýsl pozemni a podzemni stavitelstvi kom. Spol., Tschechien
  • Max Bogl Emirates LLC
  • Max Bögl Polska Sp. z o.o.
  • Max Boegl Romania S. R. L.
  • MAX BÖGL a JOSEF KRÝSL, stavební a Iomaøská spoleènost, kom. spol., Tschechien
  • Goller Bögl GmbH (Max Boegl Bau Costruzione Srl), Italien
  • Max Boegl Asia Pacific Ltd, Hongkong

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mitarbeiterzahl
  2. Umsatz
  3. http://www.neumarktonline.de/art.php?newsid=430. 22. Juni 2005.
  4. http://www.wiwo.de/unternehmen/korruption-deutschlands-spektakulaerste-bauskandale-seite-2/5563676-2.html
  5. Verkehrsministerium zu Besuch bei Max Bögl in Neumarkt in neumarkt-tv.de Neumarkt TV,29. März 2010
  6. tribuna.ro: Se prăbuşeşte pista aeroportului!, 23. August 2010 (Rumänisch)
  7. max-boegl.de: Neues Nationalstadion in Bukarest
  8. citynews.ro: Centura Sibiului, salvarea firmei Max Boegl, 5. Februar 2010 (Rumänisch)
  9. Höhenrekord geht an Talbrücke Nuttlar. Max Bögl. Abgerufen am 9. April 2013.
  10. Hans-Jürgen Jensen: Start im Juli: Bögl legt 15 Millionen nach. In: kn-online.de. Abgerufen am 8. Februar 2014.
  11. Max Bögl feiert Richtfest für das Hybridturmfertigungswerk in Osterrönfeld. Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Rendsburg-Eckernförde mbH, abgerufen am 8. Februar 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Max Bögl Bauunternehmung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien