Max Baumbach

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Max Baumbach.

Max Baumbach (* 28. November 1859 in Wurzen; † 4. Oktober 1915 in Berlin) war ein Bildhauer zur Zeit der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

Leben[Bearbeiten]

Baumbach studierte zunächst Bildhauerei bei Fritz Schaper und Karl Begas an der Berliner Akademie der Künste. Seit 1885 präsentierte er dann eigene Werke und wurde bei Ausstellungen in München (1892) und Chicago (1893) ausgezeichnet. Sein bevorzugtes Genre war die Darstellung von heroischen Herrscherstatuen. Vor allem im Stadtbild Berlins wurden eine Reihe seiner Standbilder aufgestellt, so die Darstellung der Brandenburger Markgrafen Johann I. und Otto III. an der Siegesallee (Denkmalgruppe 5) oder eine Kolossalstatue, die 1903 im Berliner Dom aufgestellt wurde. Baumbach hat aber auch Standbilder für andere Orte geschaffen, so ein Reiterstandbild Alberts, des Königs von Sachsen, vor dem Ständehaus in Dresden, ein Bronzedenkmal für Friedrich Wilhelm von Seydlitz im schlesischen Trebnitz, eine Gruppe von sechs Standbildern mit den protestierenden Reichsfürsten von 1529, die 1914 in der Gedächtniskirche zu Speyer aufgestellt wurde, oder ein Denkmal für Kaiser Friedrich III. in Wörth, bei dessen Enthüllung Baumbach die Professorwürde erlangte.

Max Baumbach wurde auf dem Friedhof Wilmersdorf beigesetzt.

Galerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Max Baumbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien