Max Jungk

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Max Jungk (* 27. Mai 1872 in Miskowitz; † August 1937 in Prag; gebürtig David Baum) war ein österreichischer Theaterschauspieler und Drehbuchautor.

Leben[Bearbeiten]

Jungk gab sein schauspielerisches Debüt 1897 in Teplitz und spielte dann in Czernowitz (1899), Innsbruck (1900), Klagenfurt (1901), Troppau (1902) und Olmütz (1904). In Troppau betätigte er sich auch als Regisseur.

1903 trat er zum ersten Mal in Berlin auf. Ab 1918 schrieb er Filmdrehbücher, meist in Zusammenarbeit mit Julius Urgiß. Anfangs konzentrierte er sich auf kriminalistische Stoffe, später kamen Sensationsgeschichten und Komödien hinzu. 1926 erschien sein Buch Hinter der Welt, wo er seine Reisen nach Island und ins Polarmeer schilderte. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland 1933 emigrierte er nach Prag. Er war mit der Schauspielerin Elli Branden verheiratet und Vater des Publizisten Robert Jungk.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1918: Das Glück der Frau Beate
  • 1918: Der Volontär
  • 1918: Lebendig tot
  • 1919: Morphium
  • 1919: Harakiri
  • 1919: Störtebeker
  • 1920: Herztrumpf
  • 1920: Whitechapel
  • 1920: Uriel Acosta
  • 1920: Whitechapel. Eine Kette von Perlen und Abenteuern
  • 1921: Kinder der Finsternis - 1. Der Mann aus Neapel
  • 1921: Der Erbe der van Diemen
  • 1921: Eine Frau mit Vergangenheit
  • 1921: Das Medium
  • 1921: Hannerl und ihre Liebhaber
  • 1922: Der Strom
  • 1922: Sodoms Ende
  • 1922: Sie und die Drei
  • 1922: Brigantenrache
  • 1922: Der Fluch des Schweigens
  • 1922: Die Tigerin
  • 1922: Fräulein Julie
  • 1922: Kinder der Finsternis - 2. Kämpfende Welten
  • 1922: Der Liebesroman des Cesare Ubaldi
  • 1923: Schlagende Wetter
  • 1924: Die Bacchantin
  • 1924: Die Stimme des Herzens
  • 1924: Nanon
  • 1924: Zwei Menschen
  • 1924: Sturz ins Glück
  • 1925: Im Namen des Kaisers
  • 1925: Bismarck, 1. Teil
  • 1926: Wenn das Herz der Jugend spricht
  • 1926: Die elf schillschen Offiziere
  • 1926: Deutsche Herzen am deutschen Rhein
  • 1926: Frauen der Leidenschaft
  • 1927: Petronella - Das Geheimnis der Berge
  • 1927: Wenn Menschen reif zur Liebe werden
  • 1927: Ein schwerer Fall
  • 1927: Lützows wilde verwegene Jagd
  • 1927: Wenn der junge Wein blüht
  • 1928: Die Hölle der Jungfrauen
  • 1929: Schwarzwaldmädel
  • 1929: Schicksalswürfel (Prapancha Pash)
  • 1929: Die kleine Veronika
  • 1931: Die schwebende Jungfrau
  • 1931: Sein Scheidungsgrund
  • 1933: Kind, ich freu' mich auf Dein Kommen

Literatur[Bearbeiten]

  • Kay Weniger: „Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben …“. Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945. Eine Gesamtübersicht. Acabus-Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86282-049-8, S. 248 f.

Weblinks[Bearbeiten]