Max Picard

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Max Picard (* 5. Juni 1888 in Schopfheim; † 3. Oktober 1965 in Neggio bei Lugano) war ein Schweizer Arzt und Kulturphilosoph.

Picard studierte in Freiburg im Breisgau, Berlin und München Medizin, war Assistenzarzt in Heidelberg und anschließend Arzt in München. 1918 gab er seine Tätigkeit als Arzt auf und ließ sich als freier Schriftsteller im Tessin nieder.

Picard verfasste Werke zur Kunsttheorie, Kulturphilosophie und Kulturkritik. 1952 erhielt er den Johann-Peter-Hebel-Preis.

Der Schriftsteller Ernst Wiechert schrieb auf Anregung von Max Picard den zweiten Band „Jeromin-Kinder“, dann die Fortsetzung von „Wälder und Menschen“ sowie den Erinnerungsband „Jahre und Zeiten“, welcher in der Schweiz herauskam.

Werke[Bearbeiten]

  • 1914 Der Bürger. Verlag der weißen Bücher Leipzig
  • 1916 Das Ende des Impressionismus. Piper München
  • 1917 Expressionistische Bauernmalerei. Delphin München
  • 1919 Mittelalterliche Holzfiguren. Rentsch Erlenbach
  • 1921 Der letzte Mensch. E.T.Tal & Co Leipzig
  • 1929 Das Menschengesicht. Delphin, München; 2. bis 6.Aufl. 1941ff Rentsch Erlenbach
  • 1933 Die Ungeborenen, Rundgespräch zwischen M. P., Otto Gemlin, Paul Alverdes, Fritz Künkel, Hermann Herrigel, Wilhelm Michel.
  • 1934 Die Flucht vor Gott. Rentsch Erlenbach
  • 1937 Die Grenzen der Physiognomik. Rentsch Erlenbach
  • 1942 Die unerschütterliche Ehe. Rentsch Erlenbach
  • 1946 Hitler in uns selbst. Rentsch Erlenbach
  • 1948 Die Welt des Schweigens. Rentsch Erlenbach
  • 1951 Zerstörte und unzerstörbare Welt. Rentsch Erlenbach
  • 1953 Wort und Wortgeräusch. Furche Hamburg
  • 1953 Die Atomisierung in der modernen Kunst. Furche Hamburg
  • 1955 Der Mensch und das Wort. Rentsch Erlenbach
  • 1955 Ist Freiheit heute überhaupt möglich? Furche Hamburg
  • 1958 Die Atomisierung der Person. Furche Hamburg
  • 1961 Einbruch in die Kinderseele. Furche Hamburg
  • 1965 Fragmente. Aus dem Nachlass 1920–1965. Rentsch Erlenbach
  • 1967 Nacht und Tag. Rentsch Erlenbach
  • 1970 Briefe an den Freund Karl Pfleger. Rentsch Erlenbach
  • 1974 Das alte Haus in Schopfheim. Aus dem Nachlass. Rentsch Erlenbach
  • 1988 Wie der letzte Teller eines Akrobaten, Auswahl aus dem Werk, hrsg. von Manfred Bosch. Thorbecke Sigmaringen
  • 1989 Nach Santa Fosca. Tagebuch aus Italien. (identisch mit 'Zerstörte und unzerstörbare Welt') List München

Außerdem: Zeitschriftenbeiträge, Übersetzungen u. a.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]