Max Schneller

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Max Schneller (* 15. Januar 1886 in Wiltauten, Ostpreußen; † 25. Mai 1948) war ein deutscher SS-Führer, zuletzt im Rang eines SS-Gruppenführers.

In seiner Jugend schlug Schneller die Laufbahn eines Marineoffiziers ein. Schneller trat 1930 der NSDAP (Mitgliedsnr. 341.750) bei und 1931 trat er in die SS ein (SS-Nr. 6.659), in der er seit 1933 dem Stab des SS-Oberabschnitts Ost angehörte.

Vom 14. November 1939 bis zum 8. Mai 1945 war Schneller Ständiger Stellvertretender Führer des SS-Oberabschnitts Spree in Berlin, d.h. als De-facto-Befehlshaber der SS in diesem Gebiet. Offizieller Befehlshaber dieses Oberabschnitts war nach wie vor, wie seit 1933, der Obergruppenführer Sepp Dietrich, der dieses Amt aufgrund seines Fronteinsatzes als Kommandeur der Leibstandarte Adolf Hitler jedoch nur nominell wahrnehmen konnte. Im weiteren Verlauf des Krieges übernahm Schneller zudem die Position eines Höheren SS- und Polizeiführers mit Zuständigkeit für die Gebiete Berlin, Mark Brandenburg und Wehrkreis III.

Beförderungen[Bearbeiten]

  • 1. Juni 1931: SS-Sturmführer
  • 2. Februar 1943: SS-Sturmbannführer
  • 28. März 1934: SS-Obersturmbannführer
  • 4. Juli 1934: SS-Standartenführer
  • 1. Januar 1936: SS-Oberführer
  • 20. April 1941: SS-Brigadeführer
  • 20. April 1943: SS-Gruppenführer

Literatur[Bearbeiten]

  • Ranke-Gesellschaft: Historische Mitteilungen, Bd. 6–7, 1993.

Weblinks[Bearbeiten]