Maxdata
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| MAXDATA AG | |
|---|---|
| Unternehmensform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | DE0006581309 |
| Gründung | 1987 |
| Unternehmenssitz | Marl, Nordrhein-Westfalen |
| Mitarbeiter |
1.019 (2007) |
| Umsatz | |
| Branche | Hardwarehersteller |
| Website | |
Die Maxdata AG (MAXDATA) war einer der größten europäischen IT-Produzenten. Das in Deutschland börsennotierte Unternehmen wurde 1987 von Holger Lampatz gegründet und hatte Ende 2007 rund 1000 Mitarbeiter, davon etwa 450 am Unternehmenssitz in Marl. Zweitgrößter Standort war das Werk in Würselen, welches seit 2007 als MANULOGS Manufacturing and Logistic Services GmbH firmiert. Im Juni 2008 meldete das Unternehmen Insolvenz an.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Produkte
Die Produktpalette umfasst u. a. Notebooks, Monitore, PCs und Server. Maxdata adressiert mit ihrer Ware ausschließlich Fachhändler (indirektes Vertriebsmodell). Insoweit konzentriert sich das Produkt- und Serviceangebot ausschließlich an den Anforderungen gewerblicher Klientel. Es behauptet in der BTO-/BTC-Fertigung (Built-To-Customers-Order) in kürzester Zeit zu Standardkosten IT-Systeme auf individuelle Bedürfnisse zu konfigurieren.
Maxdata ist im Markt mit zwei voneinander unabhängigen Marken präsent: Maxdata für Server-, Mobile-, sowie PC-Produkte und Belinea für den Display- und Monitor-Sektor sowie den Notebook- und Home-Sektor.
[Bearbeiten] Geschichte
Das Unternehmen wurde im Jahr 1987 als Maxdata Computer GmbH gegründet und nahm 1990 die Produktion von Personalcomputern auf. 1992 wurden Notebooks in die Produktpalette aufgenommen
1999 kaufte das Unternehmen die Produktion von Vobis. Die Metro AG verkaufte ihre Anteile an Maxdata und es erfolgte die Umstrukturierung zur Maxdata AG. Im Jahr 2003 wurde die Maxdata-Aktie zum Prime-Standard zugelassen. Durch Restrukturierungsmaßnahmen wurde im Jahr 2006 jeder vierte Mitarbeiter entlassen, es sind weiterhin 900 Mitarbeiter tätig. Am 25. Juni 2008 stellte das Unternehmen einen Antrag auf Insolvenzverfahren aufgrund drohender Zahlungsunfähigkeit[1] Die für den 1. September 2008 geplante Übernahme durch den taiwanischen Hersteller Quanta über die Beteiligungsgesellschaft Quanmax[2] bei Maxdata ist kurz vor dem Ende der Verhandlungen gescheitert.[3] MAXDATA befindet sich seit dem 1. September 2008 somit in der Insolvenz. Fast jeder 4. Arbeitsplatz am Unternehmenssitz ist weggefallen, so dass dort momentan nur noch ca. 100 Mitarbeiter vorhanden sind. Im November 2008 hat Quanmax, eine Beteiligung des weltgrößten Notebookherstellers Quanta, MAXDATA nun doch übernommen. Jedoch handelt es sich bei der neu zusammengesetzten Firma nicht mehr um eine AG, sondern um eine GmbH. Die MAXDATA AG wurde zerschlagen und die Geschäftsbereiche Monitore (Belinea) und PC/Serversysteme verkauft. Die MAXDATA AG ist somit unter Leitung des Insolvenzverwalters und der Aktienwert stellt nur noch die leere Gesellschaftshülle dar.[4]
[Bearbeiten] Aktionärsstruktur
- Siegfried Kaske 47,7 % (indirekt gehalten)
- Sonja Kaske 22,9 % (indirekt gehalten)
- Streubesitz 26,0 %
- eigene Aktien 3,4 %
(Stand: 31. Dezember 2007)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Maxdata stellt Antrag auf Insolvenz
- ↑ IT-BUSINESS: Quanta sichert teilweises Überleben
- ↑ Quanmax-Übernahme gescheitert
- ↑ Quanmax übernimmt nun doch MAXDATA

