Maximilian Heinrich von Bayern

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Maximilian Heinrich von Bayern, Darstellung in einem Krönungsdiarium aus dem Jahre 1658
Maximilian Heinrich von Bayern, Darstellung in einem Krönungsdiarium aus dem Jahre 1658

Maximilian Heinrich von Bayern, (* 8. Dezember 1621 in München; † 5. Juni 1688 in Bonn) war von 1650 bis 1688 Erzbischof von Köln. Er war auch Bischof von Hildesheim, Lüttich und Münster sowie Abt des Klosters Stablo-Malmedy.

[Bearbeiten] Leben

Maximilian Heinrich war das vierte Kind und der dritte Sohn von Herzog Albrecht VI. von Bayern-Leuchtenberg und dessen Frau Mechtildis von Leuchtenberg. Er hatte vier Geschwister.

Er kam als Koadjutor des Erzbistums nach Köln um seinen Onkel Ferdinand von Bayern zu unterstützen. Nach dessen Tod wurde er 1650 zum Erzbischof von Köln und auch zum Bischof von Hildesheim und Lüttich.

Maximilian Heinrich galt als menschenscheu und zog sich für die meiste Zeit seit 1673 in das Kloster St. Pantaleon in Köln zurück. Zeitweise hat sich Maximilian Heinrich in seinem Bistum Hildesheim aufgehalten. Beispielsweise deutet eine Inschrifttafel mit der Jahreszahl 1679 mit dem Wappenschild des Kurfürsten auf gelegentlichen Aufenthalt in der Burg Poppenburg hin[1].

1683 wurde er zum Bischof von Münster gewählt, aber vom Papst nicht bestätigt. Bestattet wurde er vor der Dreikönigenkapelle im Inneren des Kölner Doms.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Burgstemmen Geschichte Burg und Grafschaft http://www.burgstemmen.de/poppenburg/seiten/burg.html am 17.6.2006

[Bearbeiten] Weblinks


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