Mayen

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Dieser Artikel befasst sich mit der deutschen Stadt Mayen. Für weitere Bedeutungen siehe Mayen (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Mayen
Mayen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Mayen hervorgehoben
50.3296157.221258230Koordinaten: 50° 20′ N, 7° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mayen-Koblenz
Höhe: 230 m ü. NHN
Fläche: 58,04 km²
Einwohner: 18.625 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 321 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 56727,
56729 (Geisbüschhof, Wüsteratherhof)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 02651
Kfz-Kennzeichen: MYK, MY
Gemeindeschlüssel: 07 1 37 068
Stadtgliederung: Kernstadt und 4 Ortsbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathaus Rosengasse
56727 Mayen
Webpräsenz: www.mayen.de
Oberbürgermeister: Wolfgang Treis (Grüne)
Lage der Stadt Mayen im Landkreis Mayen-Koblenz
Karte

Mayen ist eine große kreisangehörige Stadt im rheinland-pfälzischen Landkreis Mayen-Koblenz in der Vulkaneifel und ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Vordereifel. Bis 6. November 1970 war Mayen auch Verwaltungssitz des Landkreises Mayen.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Westlich sowie nördlich und südwestlich von Mayen erhebt sich in einer Geländestufe die Eifel. Östlich öffnet sich die Landschaft zum flach auslaufenden Koblenz-Neuwieder-Becken, das wiederum in den Nordteil Pellenz und den Südteil Maifeld unterteilbar ist, die landläufig noch zur Eifel gerechnet werden. Daher kommt die Bezeichnung „Mayen, das Tor zur Eifel“.

Das Flüsschen Nette (Mittelrhein) durchfließt die Stadt von der Eifel kommend in Richtung Weißenthurm am Rhein.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Mayen gliedert sich in die Kernstadt und vier Stadtteile bzw. Ortsbezirke und einer Anzahl von Weilern und Wohnplätzen (Einwohnerstand zum 16. Januar 2012):[2][3]

  • Kernstadt Mayen (14.837 Einwohner; Fläche 3.209 ha) mit den Ortsbezeichnungen Ahl, Am Fichtenwäldchen, Bernardshof, Cond, Conderhöhe, Eiterbach, Geisbüschhof, Geisheckerhof, Im Stocktal, Kloster Helgoland, Kalenbornerhof, Katzenberg, Kirchershof, Müllershof, Papiermühle, Rech und Thomashof
  • Alzheim (1.327 Einwohner; Fläche 1.004 ha) mit den Ortschaften In der Pluns und Wüsteratherhof
  • Hausen (1.755 Einwohner; Fläche 499 ha) mit den Ortschaften Betzing, Grube Glückauf, Im Nettetal, Mosellaschacht, Nettehof, Wölwerhöfe, Zährensmühle I und Zährensmühle II
  • Kürrenberg (1.212 Einwohner; Fläche 772 ha) mit der Ortschaft Karbachsberg
  • Nitztal (167 Einwohner; Fläche 320 ha)

Klima[Bearbeiten]

Der Jahresniederschlag beträgt 596 mm. Die Niederschläge sind niedrig. Sie liegen im unteren Fünftel der in Deutschland erfassten Werte. An 20 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juli. Im Juli fallen 1,6 mal mehr Niederschläge als im Februar. Die Niederschläge variieren nur minimal und sind extrem gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur 1 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Geschichte[Bearbeiten]

Mittelalterliche Stadtbefestigung
Römische Glasschale aus Mayen
Landschaftskarte
Feuerwerk in Mayen anlässlich des Lukasmarktes

Bereits in der römischen Zeit war Mayen ein wichtiger Wirtschaftsstandort. Hier waren von dem Ende des 3. Jahrhunderts bis ins Mittelalter Töpfereien angesiedelt, deren Produkte in ganz Mitteleuropa verbreitet wurden. Eine noch ältere – vorgeschichtliche – Nutzung erfuhren die Steinbrüche im Umfeld, deren Basalt in Mayen zu Mühlsteinen und deren Tuff zu Sarkophagen weiterverarbeitet wurden. Diese Sarkophage fanden sich mit bedeutenden gläsernen Beigaben auf dem Gräberfeld (heute im Museum auf der Genovevaburg). In der Spätantike bestand eine spätrömische Höhenbefestigung auf dem nahen, 290 Meter hohen Katzenberg.

Der Name Mayen leitet sich wahrscheinlich aus dem Namen Megina her, der 847 erstmals urkundlich den Ort in der Ebene beziehungsweise auf dem Feld (keltisch magos) bezeichnet. Mayen wurde erstmals urkundlich erwähnt 1041 und erhielt 1291 neben Bernkastel, Welschbillig, Montabaur und Saarburg die Stadtrechte durch Rudolf I. von Habsburg verliehen. Namentlich ist Mayen möglicherweise verwandt mit dem süd-östlich liegenden Maifeld, da Mayen im Mittelalter auch als Hauptstadt des Meiengaus bezeichnet wurde.

Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde die zu Kurtrier gehörige Stadt besetzt und stark zerstört. Im Spätherbst 1794 besetzten französische Revolutionstruppen erneut das linke Rheinufer. Auf dem Wiener Kongress 1814/15 erhielt dann Preußen das gesamte links- und rechtsrheinische Gebiet. Mayen wurde Kreissitz. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt, insbesondere bei den Luftangriffen vom 12. Dezember 1944 und vom 2. Januar 1945, zu ca. 90 Prozent zerstört und erst nach besonderer Abstimmung wurde der Wiederaufbau beschlossen.

Seit 1946 ist die Stadt Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Die heutige Stadt Mayen wurde im Rahmen der Mitte der 1960er Jahre begonnenen rheinland-pfälzischen Verwaltungs- und Gebietsreform gebildet. Am 7. November 1970 wurden die vier bis dahin eigenständigen Gemeinden Alzheim (849 Einwohner), Hausen bei Mayen (1242), Kürrenberg (686) und Nitztal (171) in die Stadt Mayen eingemeindet. Zuvor war am 1. Januar 1967 die Gemeinde Nitztal aus den Ortsteilen Sankt Johann-Nitz der Gemeinde Sankt Johann und Kürrenberg-Nitz der Gemeinde Kürrenberg sowie am 7. Juni 1969 die Gemeinde Alzheim aus den beiden Gemeinden Allenz und Berresheim neu gebildet worden.[4]

Bis 6. November 1970 war Mayen Kreisstadt des Landkreises Mayen (Kfz-Kennzeichen MY).[5] Die Kreisverwaltung wurde dann nach Koblenz verlegt und der Kreis umbenannt in Landkreis Mayen-Koblenz mit dem am 12. Februar 1979 neu eingeführten Kfz-Kennzeichen MYK. Für kurze Zeit, vom 12. Juni 1973 bis 11. Februar 1979, wurde das Kennzeichen KO für den gesamten Landkreis vergeben, welches jedoch auf heftigen Widerstand in der Bevölkerung stieß und somit in MYK umgewandelt wurde. Koblenz behielt das Kennzeichen KO. Im Rahmen der Kennzeichenliberalisierung stimmte der Mayener Stadtrat am 12. Dezember 2012 einstimmig für die Wiedereinführung des Kfz-Kennzeichen MY, was dann auch am 18. März 2013 durch den Kreistag bestätigt wurde. Seit dem 6. Mai 2013 [6] ist das MY-Kennzeichen für die Stadt Mayen und den gesamten Landkreis Mayen-Koblenz damit wieder optional erhältlich.

Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten]

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Einwohnerzahlen auf dem Gebiet der Stadt.

Jahr Einwohner[7]
1815 3.416
1835 5.848
1871 9.701
1905 15.501
1939 17.525
1950 16.827
1961 19.744
1962 20.175
1967 21.400
1970 20.765
Jahr Einwohner
1972 20.784
1977 21.226
1982 20.436
1987 18.584
1992 19.374
1997 19.857
2002 19.656
2005 19.335
2007 19.150
2010 18.627
Jahr Einwohner
2011 18.644
2012 18.656

Politik[Bearbeiten]

Altes Rathaus Mayen

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat in Mayen besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Oberbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Stadtrat:[8]

Wahl SPD CDU FDP FWM Gesamt
2009 11 13 3 5 32 Sitze
2004 11 15 3 3 32 Sitze

Oberbürgermeister und Ortsvorsteher[Bearbeiten]

Der Sparkassenfachwirt Wolfgang Treis (GRÜNE) wurde am 9. September 2012 in der Stichwahl für das Amt des Oberbürgermeisters gegen Rolf Koch (CDU) mit 56,30 % zu 43,70 % bei einer Wahlbeteiligung von 45,51 % gewählt. Die Amtseinführung fand am 5. November statt. Damit ist er der erste grüne Bürgermeister im Rheinland-Pfalz.[9]

Die Ortsvorsteher wurden am 7. Juni 2009 gewählt. Es sind dies Lothar Geisen (Alzheim), Karl-Josef Weber (Hausen), Siegmar Stenner (Kürrenberg) und Stefan Wagner (Nitztal).

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Silber ein durchgehendes, facettiertes, rotes Balkenkreuz, oben rechts und unten links begleitet mit einem linksgewendeten roten Schlüssel, oben links und unten rechts mit einem fünfblättrigen grünen Baum (Maibaum-Buche), jeweils den Querbalken teilweise belegend.“

Das Wappen der Stadt Mayen stellt das rote kurtrierische Kreuz mit Mittelrippe auf silbernem Grund dar. In den durch das Kreuz gebildeten Feldern befindet sich im rechten oberen und linken unteren Feld je ein roter Schlüssel; der Schlüsselbart steht oben und weist nach links. In den beiden übrigen Feldern ist je ein grüner Baum (Maibaum-Buche) abgebildet.[10]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Fußgängerzone von Mayen; im Hintergrund ist die Genovevaburg zu sehen

Handel[Bearbeiten]

In der Innenstadt befindet sich die Fußgängerzone mit überwiegend ortsansässigem Einzelhandel. Im Gewerbegebiet sind überregionale Handelsketten zu finden. Die Stadt ist Sitz der Volksbank RheinAhrEifel eG und der Kreissparkasse Mayen.

Industrie[Bearbeiten]

Mayen verfügt über Betriebe der Basaltlava-, Schiefer- und Kartonindustrie (Kartonfabrik WEIG), des Maschinenbaus und der Aluminium- und Kunststoffverarbeitung.

Verkehr[Bearbeiten]

Straßenverkehr

Mayen liegt nahe der A 61 (KölnLudwigshafen) und der A 48 (TrierKoblenz). Ferner führen die Bundesstraßen 256, 258 und 262 durch das Stadtgebiet.

Bahnverkehr
Bahnhof Mayen West der Eifelquerbahn

Eisenbahnanbindungen gibt es über die KBS 478 (Pellenz-Eifel-Bahn oder Eifelquerbahn) nach Andernach zur KBS 470 (Köln - Koblenz) und nach Kaisersesch. Vom 1. Mai bis 31. Oktober mit Anschluss an die Vulkan-Eifel-Bahn nach Gerolstein. (Der Anschluss ist ab 2013 vorerst nicht mehr gegeben.)

Früher bestand noch eine direkte Bahnverbindung über Polch nach Ochtendung und Koblenz bzw. Münstermaifeld. Am 1. Oktober 1904 konnte der Streckenabschnitt Koblenz-Lützel–Polch feierlich eröffnet werden. Der Abschnitt von Polch bis Mayen Ost, der ursprünglich am selben Tag mit eingeweiht werden sollte, konnte wegen eines Erdrutsches am 30. September 1904 erst am 12. November 1904 in Betrieb gehen. Im Jahr 1916 wurde dann auch Münstermaifeld über die Strecke Polch–Münstermaifeld per Zug erreichbar. Mitte der 70er-Jahre wurde der Abschnitt Polch–Mayen Ost aufgrund von Oberbauschäden und des schlechten Zustands der beiden Hausener Viadukte für den Güterverkehr und den Personenverkehr gesperrt. Heute verläuft auf der Strecke zwischen Mayen über Polch nach Ochtendung bzw. Münstermaifeld ein Bahntrassenradweg, nachdem die Schienen in den 90er-Jahren entfernt wurden.

Busverkehr

Buslinien verkehren von/nach Koblenz/Neuwied/Maria Laach und Andernach, aber auch in die Eifel. Die Stadt gehört dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel an.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

In Mayen reicht das Angebot von allgemeinbildenden über weiterführenden bis zu berufsbildenden Schulen sowie insgesamt 3 Förderschulen.

Im Stadtgebiet gibt es 17 Schulen:

  • 5 Grundschulen – zwei davon in den Ortsteilen Hausen und Kürrenberg
  • 1 Hauptschule
  • 1 Realschule plus Albert-Schweitzer-Realschule plus
  • 1 Gymnasium Megina-Gymnasium Mayen
  • 1 Wirtschaftsgymnasium
  • 1 Berufsbildende Schule (Carl-Burger-Schule mit Berufsoberschule I ,Wirtschaft/Sozialwesen, Duale Berufsoberschule und Fachschulen für Altenpflege sowie für Heilerziehungspflege)
  • 3 Förderschulen (Schule im Bernardshof mit FSP sozial-emotionale Entwicklung, Genoveva-Schule mit FSP ganzheitliche Entwicklung und Elisabeth-Schule mit FSP Lernen)

Darüber hinaus sind in Mayen einige Ausbildungszentren mit überregionaler Bedeutung zu Hause:

  • die rheinland-pfälzische Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV)
  • die Zentrale Verwaltungsschule (ZVS) des Landes Rheinland-Pfalz
  • das Bundesbildungszentrum des Deutschen Dachdeckerhandwerks
  • die staatliche Lehr- und Versuchsanstalt, Fachbereich Bienenkunde (ehem. Landesanstalt für Bienenzucht)

In der General-Delius-Kaserne in Mayen - Kürrenberg ist im Zentrum Operative Information die Abteilung Lehre der Bundeswehr beheimatet. Es handelt sich dabei um die Truppenschule für Operative Information. Hier lernen die Soldaten den Umgang mit Medien und Psychologische Operationsführung.

Wissenschaftliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Das Römisch-Germanische Zentralmuseum in Mainz unterhält in Mayen den Forschungsbereich Vulkanologie, Archäologie und Technikgeschichte (VAT) und das Labor für Experimentelle Archäologie (LEA)

Sonstige Einrichtungen[Bearbeiten]

Das Amtsgericht Mayen ist unter anderem das Gemeinsame Mahngericht der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland.

Ferner verfügt Mayen über ein Krankenhaus (Gemeinschaftsklinkum Koblenz - Mayen, St. Elisabeth Mayen) und eine Rettungswache. Die Rettungsleitstelle für den Landkreis Mayen-Koblenz, die Stadt Koblenz sowie die Landkreise Cochem-Zell und Bad Neuenahr/Ahrweiler wurde 2011 mit Gründung der Integrierten Leitstelle Koblenz geschlossen.

Mayen ist Garnisonsstadt. In der nahe gelegenen General-Delius-Kaserne findet sich das Zentrum Operative Information, Zentrums- und Kommandostelle für die kleinste Truppengattung der Bundeswehr. Mayener Soldaten sind in nahezu allen Auslandseinsätzen der Bundeswehr präsent. Regelmäßig finden verbündete Militärdelegationen den Weg in die Eifel.

Mayen ist Sitz von Radio Andernach, dem Soldatensender der Bundeswehr.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Freizeit[Bearbeiten]

  • Eifelmuseum mit Deutschem Schieferbergwerk, ein Erlebnisbergwerk und Museum
  • Terra Vulcania - Das Vulkanpark-Erlebniszentrum zum Thema "SteinZeiten" - Vulkaninfostation des Vulkanparks
  • Nettebad (Freibad - Hallenbad - Sauna) - das Sport- und Freizeitbad mit der längsten am Hang verlegten Rutschbahn der Welt (Guinness-Buch-Eintrag)

Regelmäßige Veranstaltungen [11][Bearbeiten]

  • Lukasmarkt Jahrmarkt im Oktober mit einer Woche Fahrgeschäften sowie Pferde- Schaf und - und Krammarkt (bereits Anfang des 15. Jahrhunderts urkundlich erwähnt).
  • Burgfestspiele von Mai bis August finden im Innenhof der Genovevaburg jährlich unterschiedliche Theateraufführungen in eigener Intendanz statt
  • Pfingstmarkt (Trödelmarkt)
  • Römerfest auf dem Grubenfeld (am 2. Juli-Wochenende)
  • Stein- und Burgfest mit Handwerker- und Bauernmarkt (am 2. September-Wochenende)
  • Festival der Magie mit Hexen- und Magiermarkt (letztes Oktoberwochenende)
  • Adventmarkt auf der Genovevaburg (am 1. Advent-Wochenende)
  • Mayener Buch- und Kulturwoche : Anfang November findet in jedem Jahr die Buch- und Kulturwoche mit Autorenlesungen statt

Sport[Bearbeiten]

  • Die Fußballabteilung des TuS Mayen spielt in der Rheinlandliga.
  • Der älteste Fußballverein der Stadt ist der SV Rheinland Mayen. Dieser Verein hatte in den vierziger und fünfziger Jahren auch eine Boxabteilung. Hier lernte der Schauspieler Mario Adorf das Boxen.
  • Der Tennisverein TuS Mayen 1886/1914 e. V. bot bereits 1910 die Möglichkeit, in Mayen Tennis zu spielen. Dominik Meffert (* 1981) rangiert derzeit um Platz 200 der ATP-Weltrangliste, ist wohl das bekannteste Talent des Vereins. 1978 wurde der zweite Tennisverein der Stadt, der TC am Kleeblatt Mayen e. V., gegründet. Dieser ist ansässig auf den Anlagen des Tennis- und Squash Center Mayen, welches neben 7 Außenplatzanlagen und 4 Hallenfeldern auch 2 Squash Plätze bietet.
  • Mit dem AC Mayen sitzt in Mayen einer der bedeutendsten Motorsportvereine im ADAC Gau Mittelrhein. Dieser richtet fast alle Großveranstaltungen auf dem Nürburgring im Namen des ADAC aus (Formel-1-Weltmeisterschaft – Großer Preis von Europa 1995–1996 sowie 1999–2007); zuvor Großer Preis von Deutschland (1951–1976 mit Ausnahme 1959 und 1970), ADAC 1000 km-Rennen, 24 h-Rennen u. a.) Gegründet wurde der Verein im Jahre 1927.
  • Die DLRG Mayen e. V. bildet ihre Mitglieder im Gartenbad Mayen aus. Außerdem führt die DLRG Mayen in der Umgebung von Mayen Wasserrettungsdienst an Seen und Schwimmbädern durch.
  • Der 1894 gegründete Fußballverein TuS Hausen, des Mayener Stadtteils Hausen spielt in der Kreisliga A. Vorsitzender ist seit 1994 der Schiedsrichter und ehemalige Spieler Werner Grosse.
  • Bushido-Club Mayen e. V., hervorgegangen aus dem 1972 gegründeten Judo- und Karateclub und 1985 beim Amtsgericht Andernach ins Vereinsregister eingetragen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ludwig Brink und Joseph Hilger: Geschichte von Mayen. Schreder, Mayen 1910. Online-Ausgabe dilibri Rheinland-Pfalz
  • Hans Schüller / Franz-Josef Heyen (Hrsg.): Geschichte von Mayen. Geschichts- und Altertumsverein, Mayen 1991.
  • Berthold Prößler: Mayen als Weinstadt im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. - In: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte, 35 (2009), S. 203-213. ISSN 0170-2025
  • Daniel Meyer / Ortrud Hutsteiner (-MO-): Mayen sehen. Fotobuch mit Informationstexten (2012)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mayen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 25 (PDF; 2,16 MB)
  3. Einwohnerstand zum 30. Mai 2011
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seite 186 (PDF; 2,03 MB)
  5. Kreisverwaltung Mayen Koblenz, abgerufen 7. März 2013
  6. Freie Fahrt für das MY-Kennzeichen
  7. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt - Stadt Mayen, abgerufen am 9. Mai 2012.
  8. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  9. Wolfgang Treis zum Oberbürgermeister ernannt
  10. Hauptsatzung der Stadt Mayen vom 8. Juli 2009, zuletzt geändert am 9. Juni 2011
  11. Veranstaltungen auf der Website von Mayen