Mayerling

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Dieser Artikel erläutert den Ort; zum 1936er Film siehe Mayerling (1936), zum 1968er Film siehe Mayerling (1968).

f1f0f1

Mayerling (Rotte)
Ortschaft
Katastralgemeinde Mayerling
Mayerling (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Baden (Niederösterreich)f8, Niederösterreich
Gerichtsbezirk Baden
Pol. Gemeinde Alland
Koordinaten 48° 2′ 44″ N, 16° 5′ 44″ O48.04555555555616.095555555556326Koordinaten: 48° 2′ 44″ N, 16° 5′ 44″ Of1
Höhe 326 m ü. A.
Einwohner d. Ortsch. 135 (2001)
Gebäudestand 44 (2001)
Fläche d. KG 1,9818dep1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03355
Katastralgemeindenummer 04019
Zählsprengel/ -bezirk Alland (30601 000)
Bild
Panorama von Mayerling mit dem Franziskanerinnenkloster
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Mayerling ist ein Ort im Wienerwald in Niederösterreich, und Ortschaft und Katastralgemeinde der Gemeinde Alland im Bezirk Baden.

Geographie[Bearbeiten]

Wanderkarte der Großgemeinde Alland

Die Rotte liegt auf 326 m ü. A. Höhe an der Schwechat, 1½ km südöstlich von Alland und 2½ km südwestlich von Heiligenkreuz. Mayerling liegt etwa 12 km nordwestlich der Stadt Baden an der B 210 Alland – Baden (Badener Straße).

Der Ort Mayerling besteht in erster Linie aus dem Schloss Mayerling in dem seit 1889 Unbeschuhte Karmelitinnen leben, dem aufgelassenen Franziskanerinnenkloster Mayerling mit Pflegeheim, einer Gaststätte, dem Hotelrestaurant Hanner und einigen Einzelhäusern.

Die Ortschaft umfasst knapp 50 Gebäude mit etwa 140 Einwohnern. Zum Katastralgemeinde- und Ortschaftsgebiet gehört auch das Hotel „Marienhof“ an der Straße Alland − Heiligenkreuz (B 11 Mödlinger Straße) und die Tallandschaft flussabwärts am Fuß der Bischofsmütze (614 m ü. A.) bis knapp vor Schwechatbach.

Neben der B 210 nach Alland und Baden führt die L 4001 nach Marienhof an die B 11 und die L 4004 nach Süden über RaisenmarktSchwarzensee nach Neuhaus an der Triesting wieder zur B 11.

Nachbarortschaften und -katastralgemeinden
Alland
Nachbargemeinden Heiligenkreuz (Gem.)
Maria Raisenmarkt (KG Raisenmarkt) Schwechatbach

Geschichte[Bearbeiten]

Mayerling um das Jahr 1872 (links oben, Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

Der Ort ist schon 1136 als murlingen erwähnt[1] und wurde wohl von Stift Heiligenkreuz aus begründet. Die Familie derer zu Murlingen ist dann vermutlich schon Ende des 12. Jahrhunderts wieder erschloschen.[1] Der Landsitz fiel an das Stift zurück, das über 700 Jahre das Gut führte.

Aus dem 15. Jahrhundert stammte eine Kirche zum hl. Laurentius, die in die heutige Schlossanlage integriert wurde.

Durch eine Tragödie ist der Ort weltbekannt und Ziel vieler kulturinteressierter Touristen geworden. Nachdem es bis 2014 nur eine kleine Gedenkstätte gab, wird im Oktober ein Besucherzentrum eingeweiht. Da aufgrund des Zerfalls der Habsburger-Monarchie die einzige Geldgrundlage der Karmelitinnen von Mayerling weggefallen ist, sind die Nonnen auf die Einnahmen der Gedenkstätte angewiesen.

Galerie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mayerling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b „Ozo et Ofridus de murlingen“ in einer Zeugenliste; Bernhardus de Murlingen erwähnt 1196. Eintrag über Mayerling auf Burgen-Austria