Mayim Bialik

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Mayim Bialik (2011)

Mayim Hoya Bialik (* 12. Dezember 1975 in San Diego) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Bekannt wurde sie hauptsächlich durch ihre Hauptrolle als Blossom Russo in der Fernsehserie Blossom und später als Dr. Amy Farrah Fowler in der Serie The Big Bang Theory.

Leben[Bearbeiten]

Bialik wurde als Tochter von Barry Bialik und Beverly (geborene Winkelman) in San Diego, Kalifornien geboren. Sie hat polnisch-jüdische, tschechisch-jüdische und ungarisch-jüdische Vorfahren, die in den frühen 1930er Jahren in die Vereinigten Staaten emigrierten.[1] Ihr erster Vorname Mayim ist hebräisch und bedeutet Wasser, ihr Nachname entstand durch das polnische Wort Biały, was so viel wie Weiß bedeutet. Sie besuchte die Walter Reed Junior High School in North Hollywood. Nach dem Ende der Serie Blossom studierte sie an der University of California, Los Angeles, obwohl sie auch die Harvard University und die Yale University hätte besuchen können. Im Jahr 2001 machte sie zunächst ihren Bachelor of Science und anschließend im Jahr 2007 ihren Doktor in Neurowissenschaften.[2] In ihrer Arbeit befasste sie sich mit dem Prader-Willi-Syndrom. Des Weiteren spielt Mayim Bialik Klavier, Trompete und Bassgitarre und spricht fließend Spanisch.

Seit 2003 war sie mit Michael Stone, der zusammen mit seiner Mutter zum Judentum konvertierte, verheiratet und hat mit ihm zwei Kinder.[3] Im November 2012 wurde bekannt, dass sich Bialik und ihr Ehemann scheiden lassen werden.[4] Im Mai 2013 wurde die Scheidung rechtskräftig.[5] Im März 2012 erschien das von Bialik geschriebene Buch Beyond the Sling, in dem es um Attachment Parenting geht.[6]

Bialik ist Veganerin und setzte sich 2012 unter anderem mit der PETA-Kampagne „Weg mit dem Fleisch – Werden Sie vegan“ für Tierrechte ein.[7] Ergänzend dazu fungierte sie als Co-Autorin eines veganen Kochbuches.[8]

Ebenfalls 2012 wurde Bialik als Sprecherin des US-amerikanischen Technologiekonzerns Texas Instruments vorgestellt. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit möchte Bialik junge Menschen für Mathematik und Wissenschaft begeistern.[9]

Karriere[Bearbeiten]

Mayim Bialik bei den Academy Awards, 1989

1989 gewann Mayim Bialik den Young Artist Award als „Best Young Actress in a Motion Picture Comedy or Fantasy“ für ihre Rolle im Film Freundinnen. Dort verkörperte sie den Kinderpart der Rolle von Bette Midler. Nach ihrem eigenem Bekunden war diese Rolle dafür verantwortlich, dass sie 1990 die zentrale Hauptrolle in Blossom erlangte,[10] welche sie bis 1995 in allen 114 Folgen der Serie verkörperte.

Während ihrer Zeit auf der UCLA war sie nur sporadisch als Schauspielerin in verschiedenen Serien (z. B. Fat Actress) zu sehen. Zeitgleich war sie jedoch auch als Synchronsprecherin für Zeichentrickserien und Videospiele tätig. 2005 wirkte sie erstmals wieder in einer Hauptrolle in dem Film Kalamazoo? mit und trat von 2005 bis 2007 in drei Folgen der Serie Lass es, Larry! als Jodi Funkhouser auf. Seit 2010 ist sie als Amy Farrah Fowler in der CBS-Sitcom The Big Bang Theory zu sehen, wo sie in direkter Anspielung auf ihren eigenen Abschluss als promovierte Neurobiologin auftritt. Ihre Darstellung brachte ihr 2012 und 2013 eine Emmy-Nominierung ein.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Mayim Bialik im Jahr 2012

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten]

Young Artist Award
  • 1989: Gewonnen für Beste Hauptdarstellerin in einem Spielfilm
  • 1990: Nominiert als Best Young Actress Guest Starring in a Television Series
  • 1992: Nominiert als Best Young Actress in a New Television Series
  • 1993: Nominiert als Outstanding Young Comedian in a Television Series
Emmy
  • 2012: Nominiert als Beste Nebendarstellerin in einer Comedyserie
  • 2014: Nominiert als Beste Nebendarstellerin in einer Comedyserie
Satellite Award
Screen Actors Guild Award
Critics’ Choice Television Award

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mayim Bialik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Talia Davis: Mayim Bialik Actress, neurobiologist, mom, proud Jewish woman.. In: chabad.org. Abgerufen am 26. März 2013.
  2. Notable Alumni
  3. Interfaith Celebrities: An Ensemble Film for the New Year, Mayim Bialik and Favorite Holiday Movies. In: interfaithfamily.com. 6. Dezember 2011. Abgerufen am 26. März 2013.
  4. Hanna Huge: The Big Bang Theory: Mayim Bialik lässt sich scheiden. Serienjunkies.de. 22. November 2012. Abgerufen am 22. November 2012.
  5. Riema Al-Khatib: The Big Bang Theory: Mayim Bialik ist geschieden. Serienjunkies.de. 29. Mai 2013. Abgerufen am 30. Mai 2013.
  6. Melinda Wenner Moyer: Baby on Bed. slate.com. 8. März 2012. Abgerufen am 16. August 2012.
  7. peta.org: Trash Meat and Go Vegan With Mayim Bialik!, 1. Oktober 2012; die deutsche Übersetzung wurde von der Organisation in sozialen Medien verwendet
  8. Kenny Thapoung: 3 Vegan Recipes for (Former) Cheese Lovers. 13. Februar 2014. Abgerufen am 6. August 2014.
  9. Actress and Scientist Mayim Bialik Teams Up with Texas Instruments to Inspire Science and Math Educators and Students. In: education.ti.com. 2. März 2012. Abgerufen am 26. April 2013.
  10. Life After Child Stardom -- Not by the Numbers. abcnews.go.com. 24. November 2006. Abgerufen am 11. März 2010.