Mbuji-Mayi

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Mbuji-Mayi
Mbuji-Mayi (Demokratische Republik Kongo)
Mbuji-Mayi
Mbuji-Mayi
Basisdaten
Staat Demokratische Republik Kongo
Provinz Ost-Kasai
Einwohner 874.974 (1. Januar 2005)
ISO 3166-2 CD

-6.1523.6Koordinaten: 6° 9′ S, 23° 36′ O

Mbuji-Mayi (bis 1966 Bakwanga) ist eine Stadt in der Demokratischen Republik Kongo. Sie ist Hauptstadt der Provinz Ost-Kasai und hat 874.974 Einwohner (Stand 1. Januar 2005).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Die Stadt liegt in der südlichen Landesmitte am Fluss Bushimaie.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Stadt wurde nach 1910 als Bakwanga von den belgischen Kolonialherren als Diamantenförderstation gegründet.

Nach der Unabhängigkeit des Kongo im Juni 1960 war Bakwanga bis Dezember 1961 Hauptstadt der abtrünnigen Provinz Süd-Kasai. In der Folgezeit wuchs die Stadt durch Zuwanderungen der Luba rasch an. 1966 wurde die Stadt im Rahmen der von dem Diktator Mobutu Sese Seko ins Werk gesetzten „Afrikanisierung“ in „Mbuji-Mayi“ umbenannt.

Die jüngste Vergangenheit ist von Ausbeutung des Reichtums dieser Stadt und vom Elend der Einwohner geprägt. Die Menschen profitieren kaum vom Diamantenabbau durch die Societé minière de Bakwanga (MIBA). Seit 1993 gibt es in der Region Versorgungsprobleme der Shaba-Flüchtlinge.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Die Region um die Stadt gilt als weltweit bedeutendes Diamantenfördergebiet.

[Bearbeiten] Religion

Mbuji-Mayi ist Sitz des Bistums Mbujimayi.

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