Boeing C-17

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Boeing C-17 Globemaster III
C-17 Globemaster III 1.jpg
Eine C-17A „Globemaster III“ des Air Mobility Command
Typ: Strategischer Transporter
Entwurfsland: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Hersteller:
Erstflug: 15. September 1991
Indienststellung: 14. Juli 1993
Produktionszeit: Seit 1991 in Produktion
Stückzahl: 260 (Stand: 13. Februar 2014)[1]

Die Boeing C-17 Globemaster III ist ein multifunktionales vierstrahliges Militärtransportflugzeug für große Lasten oder Truppen aus US-amerikanischer Produktion. Entwickelt wurde sie von McDonnell Douglas und seit dessen Übernahme wird sie von Boeing produziert und vertrieben. Die C-17 wird seit 1993 von der United States Air Force, seit 2001 von der Royal Air Force Großbritanniens, seit 2006 von der Royal Australian Air Force sowie seit 2007 vom Air Command der kanadischen Streitkräfte eingesetzt. Die C-17 ist nach der Douglas C-74 und der Douglas C-124 der dritte Typ mit Beinamen Globemaster in der USAF.

Entwicklung[Bearbeiten]

Ende der 1970er-Jahre erkannte die US-Militärführung einen erhöhten Bedarf an flexiblen Transportflugzeugen zur Ergänzung der älteren Lockheed C-141 Starlifter und der großen Lockheed C-5 Galaxy. Es sollte möglich sein, jegliche Ausrüstung von der Heimatbasis direkt bis in die Kampfzone zu transportieren. Die Anforderungen umfassten eine interkontinentale Reichweite (einschließlich Luftbetankung), kurze Starts und Landungen (STOL) auf provisorischen Flugfeldern und das Absetzen von Fracht und Fallschirmtruppen im Flug. Außerdem sollte das Flugzeug für die C-X-Ausschreibung eine hohe Zuverlässigkeit besitzen und wartungsfreundlich sein.

C-17 der USAF

Im August 1981 erhielt McDonnell Douglas den Auftrag zum Bau des neuen Modells, genannt C-17. Der Konzern konnte dabei auf eine eigene Studie für ein fortschrittliches Transportflugzeug McDonnell Douglas YC-15 aus den 1970er-Jahren zurückgreifen. Durch firmeninterne und technische Probleme dauerte es zehn Jahre bis zum Erstflug. Im Dezember 1985 bestellte die US-Luftwaffe drei Prototypen, von denen nur einer für die Flugerprobung vorgesehen war. Er wurde Ende 1990 fertiggestellt und startete schließlich am 15. September 1991 zu seinem Erstflug. Mitte 1993 folgte die Indienststellung bei der 17. Transportstaffel des Air Mobility Command (AMC) der USAF auf der Charleston Air Force Base.[2]

Zunächst hatte die C-17 mit enormen Kosten-, Zeit- und Leistungsproblemen zu kämpfen. Schon 1985 wurde die geplanten 350 Maschinen durch die absehbaren Kostensteigerungen auf 210 gekürzt. Im Jahr 1990 folgte dann die weitere Verringerung der Anzahl der Flugzeuge auf 120 Stück. Ursprünglich waren für die Beschaffung von 210 Einheiten 41,7 Mrd. US-Dollar vorgesehenen, die ersten 120 Flugzeuge kosteten jedoch bereits 43 Mrd. US-Dollar. Aufgrund von Problemen mit Gewicht, Widerstand und den Triebwerken konnte die ursprünglich vertraglich vereinbarte Reichweite bzw. Nutzlast nicht erreicht werden.[3] Erst im Januar 1995 wurde für die Maschine eine anfängliche Einsatzbereitschaft vermeldet. Zwischenzeitlich drohte die US-Luftwaffe sogar mit einem Beschaffungsstopp nach der 40. Serienmaschine.

McDonnell Douglas plante, die C-17 in abgewandelter Form auch als ziviles Transportflugzeug MD-17 auf den Markt zu bringen. Im Jahr 1997 wurde McDonnell Douglas jedoch vom Konkurrenten Boeing übernommen, der diese Pläne aufgab, aber die Produktion der C-17 als Militärtransporter übernahm und fortführte. Mit Preissenkungen erzielte Boeing im August 2002 eine Bestellung von weiteren 60 Maschinen, der in den nachfolgenden Jahren weitere folgten, so dass die US-Luftwaffe im Juli 2010 erklärte, ihr Bedarf sei mit den bisher gelieferten 232 Maschinen gedeckt.[2] Am 12. September 2013 wurde die letzte für die USAF bestimmte C-17 ausgeliefert.[4]

Konstruktion[Bearbeiten]

Beförderung von Fallschirmjägern auf dem Hauptdeck einer C-17

Die C-17 ist – wie ihre kleine und große Schwester auch – ein Schulterdecker mit vier Strahltriebwerken, negativer V-Stellung der Tragflächen und Heckleitwerk in T-Form. Sie hat fast die gleiche Länge und Spannweite wie die C-141, aber einen größeren Rumpfdurchmesser und ein höheres Startgewicht. So kann sie auch große und schwere Ausrüstungsteile wie Panzer befördern, was bisher der C-5 Galaxy vorbehalten war. Der Laderaum ist über eine Heckklappe mit Rampe zugänglich und hat eine Länge von 26 m, eine Breite von 5,5 m und eine Höhe von 4 m. Die maximale Zuladung liegt bei 77,5 t gegenüber 42,5 t bei der C-141 und 131 t bei der C-5 Galaxy. Alternativ können 102 Fallschirmjäger mit Ausrüstung transportiert werden. Mit 72 t Ladung kann die Globemaster III auf einer 914 m (3.000 ft) langen Piste landen. Die Besatzung ist mit zwei Piloten und einem Lademeister vergleichsweise klein (Galaxy: sechs Mann). Die Flugzelle besteht aus Aluminium (69 %), Stahl (12 %), Titan (10 %) und Verbundwerkstoffen (9 %). Die Tankkapazität beträgt 114.000 Liter.

Die Schubumkehr der C-17 weist zwei Besonderheiten auf: Einerseits kann sie auch im Flug eingesetzt werden, um steilere Sinkflüge zu ermöglichen. Andererseits kann durch die Umlenkung des Schubstrahls nach vorne-oben eine voll beladene C-17 auf dem Boden in Rückwärtsfahrt eine 2-%-Steigung bewältigen.[5]

Produktion[Bearbeiten]

C-17 der USAF über den Blue Ridge Mountains.
Eine C-17 Globemaster III bei der Luftbetankung.

Seit Mitte der 1990er Jahre wurde der prognostizierte Bedarf an C-17 immer wieder erhöht: Zuletzt meldete die US-Luftwaffe im Jahr 2002 einen Bedarf an 220 Exemplaren, bestellt wurden letztendlich 180 Maschinen, davon waren bis März 2006 148 Exemplare ausgeliefert. Die ersten mit C-17 ausgerüsteten Einheiten wurden auf der Charleston AFB in South Carolina und der McChord AFB im Bundesstaat Washington stationiert. Mit der 138. gebauten C-17 erhielt am 9. August 2005 erstmals eine Reserveeinheit diesen Flugzeugtyp. Die 452. Air Mobility Wing des Air Force Reserve Command auf der March Air Reserve Base in Kalifornien ersetzt dadurch ihre bereits ausgemusterten Lockheed C-141.

Am 29. September 2006 beschloss der US-Kongress die Beschaffung weiterer zehn Transporter, da die C-17 durch Kampfeinsätze weitaus häufiger und stärker beansprucht wurden als geplant. Zusammen mit einer schon vorher bestellten zusätzlichen Maschine steigt dadurch die Gesamtzahl für die US-Luftwaffe auf 191 Globemaster.

Boeing gab Mitte der 2000er Jahre bekannt, die C-17-Produktionslinie in Long Beach nicht weiter aufrechterhalten zu können, sollten keine weiteren Bestellungen für den Typ getätigt werden. Die Firma investierte vorher bereits geschätzte 100 Millionen US-Dollar in den Kauf von Teilen für weitere 22 C-17, für die noch keine Bestellungen vorlagen. Mit dieser Maßnahme sollte die Produktion bis ins Jahr 2009 aufrechterhalten werden. Von diesen 22 zusätzlichen Exemplaren hatten bis 2011 alle einen Abnehmer gefunden – fünf C-17 für die australische Luftwaffe (die letzte im April 2011 bestellt), vier für Kanada (2007 gekauft), sieben für Großbritannien (vier ab 2001 geleast und 2008 gekauft), drei weitere für die US-Luftwaffe sowie zwei ursprünglich für Schweden, später für die NATO.

Boeing kündigte am 18. August 2006 an, dass den Zulieferern ein „Stop-Work“-Bescheid erteilt werden solle. Dies bedeutet, dass die Zulieferer aufgefordert werden, nach dem Abschluss der Arbeiten an den Komponenten für die zusätzlichen 18 bestellten Maschinen keine weiteren Teile für die laufende C-17-Produktion mehr herzustellen und zu liefern. Obwohl dieser Schritt im Falle weiterer Bestellungen noch rückgängig zu machen ist – bei proportional zur verstrichenen Zeit steigenden Kosten – bedeutet diese Ankündigung, dass mit der Auslieferung der letzten bestellten C-17 Mitte 2009 die Flugzeugproduktion in Long Beach eingestellt werden müsste.[6] Die Bestellung von 15 weiteren Maschinen durch die US-Luftwaffe am 6. Februar 2009 sicherte zunächst die Produktionslinie.[7] Im September 2009 kamen noch zehn weitere C-17 dazu, nachdem der US-Senat bestätigte, dass die Modernisierung der C-5 Galaxy auf die Modelle der B- und C-Variante beschränkt bleibt und somit die verbliebenen 59 Maschinen der A-Version ausgemustert werden müssen.[8][9]

Nach der Bestellung von zwei Maschinen durch Katar im Jahr 2008, sechs Maschinen durch die Vereinigten Arabischen Emirate 2010 und dem Interesse von Indien an zehn Maschinen im Jahr 2010 wird die C-17 noch bis 2015 produziert und die Fertigung danach eingestellt, wie Boeing am 18. September 2013 bekanntgab.[2][10]

Betreiber[Bearbeiten]

Boeing C-17 (USA)
Charleston AFB
Charleston AFB
Altus AFB
Altus AFB
Travis AFB
Travis AFB
Joint Base Lewis-McChord
Joint Base Lewis-McChord
McGuire AFB
McGuire AFB
C-17-Standorte der USAF

Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten

Die US-Streitkräfte (United States Air Force, USAF, und Nationalgarde) sind der mit Abstand größte Nutzer der C-17. Von den 223 bestellten C-17 setzt die USAF (Stand September 2013) 222 ein; eine ging durch Absturz verloren. 17 Maschinen werden in Staffeln der Nationalgarde (Air National Guard) betrieben, 13 unterstehen dem Air Force Reserve Command. Die USAF betreibt ihre Globemaster III auf verschiedenen Stützpunkten mit unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkten.

So findet auf der Altus Air Force Base (AFB) in Altus, Oklahoma beim 97th Air Mobility Wing (AMW) die Ausbildung der Luftfahrzeugbesatzungen statt. Das 437th AMW in Charleston, South Carolina stellt eine ständige Bereitschaft für SOLL-Einsätze (Special Operations Low Level), die das Absetzen von Teams wie den Navy SEALs hinter feindlichen Linien beinhaltet. Eine weitere C-17-Staffel gehört dem 305th Air Mobility Wing auf der McGuire AFB (nahe Trenton, New Jersey) an.

Zwei eher ungewöhnliche Einsatzgebiete sind dem 62nd Airlift Wing (AW) auf der McChord AFB in Tacoma, Washington zugewiesen worden. Zum einen fliegen die C-17 dieses Geschwaders als einziger C-17-Verband Nuklearwaffen und deren Bauteile durch die USA, zum anderen führen die dem 62nd AW unterstellten Staffeln die Operation Deep Freeze durch, die Versorgung entlegener Forschungsstationen in der Antarktis. Dabei transportieren sie im Sommer der Südhalbkugel (etwa zwischen Oktober und April) zwischen Christchurch in Neuseeland und dem Flughafen der McMurdo-Station Wissenschaftler und Forschungsmaterial.[11]

AustralienAustralien Australien

Am 3. März 2006 kündigte Australien an, zunächst drei neue C-17 zu beschaffen und erteilte eine Option auf ein viertes Exemplar. Sie sollen die kleineren Lockheed C-130 der australischen Streitkräfte ergänzen. Die erste Maschine übergab Boeing am 28. November 2006; sie traf am 4. Dezember in Australien ein. Die vierte erhielt die Royal Australian Air Force am 18. Januar 2008.[12] Für das gesamte C-17-Programm von zunächst vier Exemplaren sah der Verteidigungshaushalt rund zwei Milliarden australische Dollar vor. Eine nachbestellte fünfte Maschine erhielt die RAAF am 14. September 2011 und eine sechste Maschine traf am 22. November 2012 in Australien ein. Die Maschinen werden von der 36. Squadron auf der RAAF Base Amberley im Bundesstaat Queensland betrieben.

KanadaKanada Kanada

Am 1. Februar 2007 bestellte Kanada vier C-17.[13] Die ersten beiden Flugzeuge, die bei der Royal Canadian Air Force als CC-177 Globemaster III bezeichnet werden, wurden im August und Oktober 2007 ausgeliefert.[14][15] Die dritte Maschine übergab Boeing im März, die vierte und letzte am 3. April 2008.[16] Die Maschinen werden von der 429. Squadron in CFB Trenton in der Provinz Ontario betrieben.

IndienIndien Indien

Anfang 2010 gab Boeing bekannt, dass man eine Anfrage zur Lieferung von zehn C-17 für die Indian Air Force erhalten habe. Im August desselben Jahres gab die Indian Air Force bekannt, dass sie erwäge, in einem zweiten Schritt sechs weitere Exemplare zu erwerben. Die ersten zehn Transporter sollen zwischen 2013 und 2015 geliefert werden.[17][18] Am 2. Februar wurde der endgültige Kaufvertrag über zehn Exemplare unterschrieben.[19] Eine Aufstockung auf insgesamt 16 bis 18 Maschinen wird erwogen. Die erste für Indien bestimmte Maschine absolvierte am 11. Januar 2013 ihren Erstflug, seit dem 22. Januar wurden mit der Maschine Flugtests auf der Edwards Air Force Base durchgeführt.[20]

Die erste Maschine landete im Juni auf dem Luftwaffenstützpunkt Hindon, wo der Typ von der 81. Staffel "Skylords" geflogen wird. Bis 2017 sollen alle Maschinen ausgeliefert sein, derzeit (Stand Oktober 2013) sind vier Maschinen ausgeliefert.[21]

KatarKatar Katar

Das Emirat Katar hat am 21. Juli 2008 zunächst zwei Maschinen bestellt, die am 11. August 2009 und am 10. September 2009 ausgeliefert wurden. Zwei nachbestellte Exemplare wurden 2012 ausgeliefert. Sie werden von der Qatar Emiri Flight in Doha betrieben.

KuwaitKuwait Kuwait

Am 24. September 2010 gab die US-amerikanische Defense Security Cooperation Agency (DSCA) an, dass das Emirat Kuwait zunächst ein Exemplar für seine Luftstreitkräfte bestellen möchte, welches im Februar 2014 ausgeliefert wurde. Ein zweites könnte hinzukommen.[22]

NATO NATO

Die NATO betreibt durch die NATO Airlift Management Organisation (NAMO) drei dieser Maschinen im Rahmen der NATO Strategic Airlift Capability. Die Flugzeuge wurden im Juli, September und Oktober 2009 geliefert. Stationiert sind die Luftfahrzeuge beim Einsatzverband, der Heavy Airlift Wing (HAW), im ungarischen Pápa.

Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Vereinigte Arabische Emirate

Am 6. Januar 2010 gab Boeing bekannt, dass die Vereinigten Arabischen Emirate sechs Exemplare bestellt haben. Die ersten vier liefen zwischen Mai und September 2011 zu; die beiden übrigen wurden im Mai bzw. Juni 2012 geliefert.[23]

Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich

Die britische Royal Air Force war der erste Exportkunde und leaste 2001 vier Maschinen von Boeing, die sie nach dem Ablauf des Leasingvertrages 2008 erwarb. Später bestellte die RAF vier weitere C-17, die im Februar und Juni 2008,[24] Ende 2011 und im Mai 2012 zuliefen.[25] Die C-17 Globemasters werden von der 99. Squadron in RAF Brize Norton in der Grafschaft Oxfordshire betrieben. Die Beschaffung eines neunten Exemplars wird, Stand November 2013, erwogen.

Technische Daten[Bearbeiten]

C-17 beim Entladen von Hilfsgütern nach dem Hurrikan Katrina
Eine C-17 landet mit dem Satelliten GOES-O im Kennedy Space Center. Die negative V-Stellung der Tragflächen ist gut erkennbar
Eine C-17 des 446th Airlift Wing startet in Fort Bragg, North Carolina während einer Übung
Kenngröße Daten[26]
Länge: 53,04 m
Spannweite: 50,29 m
Tragflügelfläche: 353,0 m²
Flügelstreckung: 7,16
Tragflächenbelastung:
  • minimal (Leergewicht): 346 kg/m²
  • maximal (maximales Startgewicht): 745 kg/m²
Höhe: 16,79 m
Frachtraum (L×B×H): 26,82 m × 5,49 m × 3,76 m (höchste Stelle 4,1 m)
Leergewicht: 122.016 kg
Maximales Startgewicht: 263.083 kg
Maximale Zuladung: 77.519 kg
Maximale Treibstoffkapazität: 134.556 l
Marschgeschwindigkeit:
  • 818 km/h (auf 10.975 m Flughöhe)
  • 650 km/h (auf Meereshöhe)
Dienstgipfelhöhe: 13.716 m
Flugreichweite:
  • ca. 5.100 km (bei 49.895 kg Zuladung)
  • 4.450 km (bei maximaler Zuladung)
Überführungsreichweite:
  • 11.575 km
  • global mit Luftbetankung
Antrieb: Vier Pratt & Whitney F117-PW-100-Mantelstromtriebwerke mit je 185,55 kN Schub
Schub-Gewicht-Verhältnis:
  • maximal (Leergewicht): 0,62
  • minimal (maximales Startgewicht): 0,29
Cockpit: Zwei Head-Up-Displays, Fly-by-Wire-System
Besatzung: Kommandant, Kopilot, Lademeister

Luftfahrtausstellungen[Bearbeiten]

Die C-17 auf der ILA 2012

Kurz vor der ILA 1998 wurde eine C-17 anlässlich des 50. Jahrestages der Berliner Luftbrücke von Bill Clinton auf den Namen "Spirit of Berlin" getauft. Sie flog bei der Messe einige Runden über den Platz und wurde seitdem auf jeder ILA ausgestellt.

Unfälle[Bearbeiten]

  • 2009, Bruchlandung in Bagram in Afghanistan wegen nicht ausgefahrenen Fahrwerks, keine Verletzten, 19 Mio. US-Dollar Schaden.
  • 28. Juli 2010, erster C-17-Absturz in der Nähe ihrer Heimatbasis Elmendorf Air Force Base in Alaska bei einem Vorbereitungsflug für einen Flugtag, bei dem alle vier Personen an Bord ums Leben kamen. Die Maschine gehörte zur 517. Airlift Squadron des 3. Wing.[27]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Boeing Delivers Kuwait Air Force’s 1st C-17 Globemaster III. Boeing, 13. Februar 2014, abgerufen am 27. März 2014 (englisch).
  2. a b c FliegerRevue September 2011, S. 26–29, Globemaster wird Global Player
  3. United States General Accounting Office: Military Airlift: The C-17 Proposed Settlement and Program Update. Abgerufen am 4. Januar 2010 (PDF; 2,0 MB).
  4. Dave Majumdar: Boeing delivers last USAF C-17. In: Flightglobal.com. 16. September 2013, abgerufen am 6. Oktober 2013 (englisch): „Boeing delivered the last C-17 Globemaster III strategic airlifter destined for the US Air Force on 12 September at its plant in Long Beach, California.“
  5. GlobalSecurity: C-17 Globemaster III. Abgerufen am 4. Januar 2010.
  6. Boeing issues „stop work“ notices on C-17 Globemaster line.
  7. Flightglobal – USAF signs deals for 15 more C-17s, Nachricht vom 10. Februar 2009
  8. Flightglobal – More C-17 sales possible after C-5A retirement ban lifted, Nachricht vom 11. September 2009
  9. FliegerWeb – Senat kippt F136-Triebwerk aus dem Budget, Nachricht vom 14. September 2009
  10. Dave Majumdar: Boeing to cease C-17 production in 2015. In: Flightglobal.com. 19. September 2013, abgerufen am 6. Oktober 2013 (englisch): „Boeing will shutter the production line for its C-17 Globemaster III strategic airlifter in 2015, the company announced on 18 September.“
  11.  Robert F. Dorr: Strat Bird. In: Air International. 83, Nr. 5, Key Publishing, Stamford November 2012, S. 54–61.
  12. Rick Sanford: Boeing Delivers Fourth Royal Australian Air Force C-17. boeing.com, 18. Januar 2008, archiviert vom Original am 15. September 2011, abgerufen am 4. März 2013.
  13. Gov't Inks $3.4B Deal to Buy Boeing Jets: CTV. Abgerufen am 2. Februar 2007.
  14. First CC-177 Globemaster III Receives Patriotic and Enthusiastic Welcome. Department of National Defence.
  15. Second CC-177 Globemaster III arrives at 8 Wing Trenton. Canadian Forces, 19. Oktober 2007.
  16. Canada takes delivery of final CC-177. Canadian Air Force News, 3. April 2008.
  17. Boeing to Build 10 C-17 Airlifters for Indian Air Force. Abgerufen am 19. Juni 2011.
  18.  India Orders Ten C-17A's, May Add More. In: Air Forces Monthly. Key Publishing, Stamford August 2011, S. 41.
  19.  Indian C-17A Contract. In: Air Forces Monthly. Key Publishing, Stamford März 2012, S. 28.
  20. Craig Hoyle: India's first C-17 enters flight testing. In: Flightglobal. 23. Januar 2013, abgerufen am 23. Januar 2013 (englisch): „Carrying the Indian air force registration CB-8001, the airlifter left the manufacturer's Long Beach final assembly site on 22 January. It had made its flight debut on 11 January, Boeing says.“
  21. Firdaus Hashim: Indian air force receives fourth C-17 Globemaster. In: Flightglobal.com, 28. Oktober 2013, abgerufen am 28. Oktober 2013 (englisch): "The delivery on 19 October came after the type was formally inducted into the IAF in September. Boeing says it will deliver five more C-17s in 2014, completing its contract with the IAF."
  22. Kuwait receives uniquely-liveried C-17. In: flightglobal.com. International, 14. Februar 2014, abgerufen am 19. Februar 2014 (englisch).
  23. Boeing Delivers UAE Air Force and Air Defence's 6th C-17. boeing.mediaroom.com, 20. Juni 2012, abgerufen am 24. Februar 2013.
  24. Boeing Sixth C-17 swoops into Britain Ministry of Defence, 3. Juli 2008.
  25. Defense News – Another C-17 To Join Royal Air Force Fleet, Nachricht vom 8. Februar 2011
  26.  Claudio Müller: Flugzeuge der Welt 2008. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-613-02847-0.
  27. Elmendorf AFB C-17 crashes in Alaska. United States Air Force, 29. Juli 2010, abgerufen am 29. Juni 2013 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: C-17 Globemaster III – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien