Mechanical Animals

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Mechanical Animals
Studioalbum von Marilyn Manson
Veröffentlichung 15. September 1998
Label Nothing/Interscope
Format LP, CD
Genre Glam Rock, Industrial Rock, Alternative Rock
Anzahl der Titel 14
Laufzeit 62:38

Besetzung

Produktion

Studios

Chronologie
Antichrist Superstar
(1996)
Mechanical Animals The Last Tour on Earth
(1999)

Mechanical Animals ist das dritte Studioalbum der Rockband Marilyn Manson aus dem Jahr 1998.

In den Vereinigten Staaten schaffte Marilyn Manson mit dem Album den Sprung an die Spitze der Charts[1].

Singles & Videos[Bearbeiten]

Aus dem Album wurden vier Singles ausgekoppelt. Für das Musikvideo der ersten Single The Dope Show führte Paul Hunter Regie. Die zweite Single I Don’t Like the Drugs (But the Drugs Like Me) enthält ein Gitarrensolo von Dave Navarro. Die dritte Single-Auskopplung, Rock Is Dead, ist im Soundtrack zu dem mehrfach ausgezeichnetem Film Matrix aus dem Jahr 1999 der Regisseure Andy Wachowski und Lana Wachowski enthalten. Zur vierten Single Coma White wurde ebenfalls ein Musikvideo produziert.

Konzeption, Stil & Cover-Artwork[Bearbeiten]

Mechanical Animals ist ein Konzeptalbum, ähnlich dem Vorgänger- und auch dem Nachfolgeralbum und ordnet sich als solches in das konzeptionelle Dreiergespann Antichrist SuperstarMechanical AnimalsHoly Wood (In the Shadow of the Valley of Dead) ein. Im Rahmen dieses Konzepts sind die Stücke des Albums jeweils einer „Hälfte“ – genannt Alpha und Omēga – zugeordnet.

Marilyn Manson bediente sich für die Ausarbeitung des Albums zahlreicher Stilelemente und Einflüsse, unter anderem bei Musik und äußerem Erscheinungsbild David Bowies.[2]

Das von Joseph Cultice gestaltete Cover zeigt einen androgynen Marilyn Manson, der bis auf die roten Haare komplett weiß ist. Für das Foto wurden Brustprothesen und weiße Latexfarbe von Industrial Light & Magic verwendet. Der Pappschuber, in den das CD-Case eingefasst ist, ist ebenfalls mit dem Coverbild bedruckt.

Produktion[Bearbeiten]

Im Gegensatz zu den beiden vorangegangenen Veröffentlichungen Portrait of an American Family und Antichrist Superstar war Nine-Inch-Nails-Frontmann Trent Reznor nicht in die Produktion des Albums involviert. Stattdessen arbeitete Manson mit Michael Beinhorn zusammen, der bereits für die Album-Produktion von Rockbands wie den Red Hot Chili Peppers und Soundgarden verantwortlich zeichnete.[3]

Titelliste[Bearbeiten]

  1. Great Big White World – 5:01
  2. The Dope Show – 3:46
  3. Mechanical Animals – 4:33
  4. Rock Is Dead – 3:09
  5. Disassociative – 4:50
  6. The Speed of Pain – 5:30
  7. Posthuman – 4:17
  8. I Want to Disappear – 2:56
  9. I Don’t Like the Drugs (But the Drugs Like Me) – 5:03
  10. New Model No. 15 – 3:40
  11. User Friendly – 4:17
  12. Fundamentally Loathsome − 4:49
  13. The Last Day on Earth – 5:01
  14. Coma White − 5:38

Enhanced CD

  • nicht betitelter Multimedia-Track der Enhanced CD − 1:22

B-Seiten

Folgende Titel wurden im Rahmen des Aufnahmeprozesses zu Mechanical Animals eingespielt, jedoch nicht als Teil desselben veröffentlicht:

Diese drei Stücke wurden 1999 auf einer gesonderten Bonus-CD zum Live-Album The Last Tour on Earth veröffentlicht.[4][5]

weitere Editionen

Der schwedischen Version des Albums war eine Bonus-CD beigelegt, welche die Musikvideos zu The Dope Show, Sweet Dreams (Are Made of This) und The Beautiful People enthielt.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Francesco Campagner: Manson: Mechanical Animals – Nikolo zum Krampus. Wiener Zeitung, Ausgabe vom 4. Dezember 1998, abgerufen am 16. Februar 2012.
  2. Mechanical Animals > Overview, Allmusic, abgerufen am 26. Juli 2010
  3. Mechanical Animals > Overview. Allmusic, abgerufen am 26. Juli 2010
  4. The Last Tour on Earth (UK Bonus CD) > Overview. Allmusic, abgerufen am 26. Juli 2010
  5. Release: The Last Tour on Earth (bonus disc). MusicBrainz, abgerufen am 26. Juli 2010
  6. Mechanical Animals (Sweden Limited Edition). Allmusic, abgerufen am 26. Juli 2010

Weblinks[Bearbeiten]